Prüfungen, die Spaß machen – Utopie oder Realität?

Wie unsere Judokids ohne Stress und mit viel Freude zeigen, was sie gelernt haben.

Mucksmäuschenstille Sporthallen, angespanntes Warten, zwei konzentriert schauende Prüfer hinter ihrem Tisch und Prüflinge, die durch wohlmeinende Hilfestellungen noch mehr verwirrt werden – eine früher typische und heute manchmal noch übliche Prüfungssituation zum nächsten Judogürtel.

Um uns als Trainern und unseren Judokindern den Stress solcher Prüfungssituationen zu ersparen, nutzen wir seit Jahren die Möglichkeit der trainingsbegleitenden Prüfung. Mit Erfolg, denn unsere Kinder zeigen inzwischen regelmäßig und mit viel Freude vor der ganzen Gruppe vor, was sie gelernt haben und übernehmen mehr und mehr die Verantwortung für ihren Lernfortschritt.

Kindern einen Rahmen zu bieten, in dem sie zunehmend selbstständig und eigenverantwortlich lernen können, ist für uns ein Konzept, das auch in der Schule zu mehr Freude am Lernen führen könnte. Wieder einmal eine Judofolge, die auch für Menschen ohne Judohintergrund interessant sein könnte.

Kinesiolo…. wie? Oder: können Muskeln sprechen?

Erste Einblicke in ein grandioses Feedbacksystems unseres Körpers und seine vielfältigen Anwendungen.

Ein Balkon in der Abendsonne in Bad Endorf am Abend eines gelungenen Seminartags mit einer ganzen Gruppe anderer Kinesiologen. Ort und Zeitpunkt könnte kaum geeigneter sein, um über eines unserer Lieblingswerkzeuge zu sprechen, den kinesiologischen Muskeltest.

Aber wie genau funktioniert dieses Feedbacksystem des Körpers? Und auf welche meiner Fragen bekomme ich mit seiner Hilfe sinnvolle Antworten? Ist es angemessen, über den Muskeltest zu erfragen, ob ich Peter oder Paul heiraten soll oder wie die Lottozahlen der nächsten Ziehung lauten? Ganz bestimmt nicht. Was wir aber z.B. tun können ist, mit Hilfe des Muskeltest Stressoren und ihre Ursachen zu identifizieren und diese mit verschiedensten Werkzeugen neutralisieren. Alte Erinnerungen, Emotionen und Erlebnisse, die immer wieder unbewusst unseren Alltag beeinflussen und auf emotionaler Ebene aus kleinen Mücken riesige Elefanten werden lassen, können so erkannt und ihr Einfluss auf unseren Alltag und unsere Lebensqualität positiv verändert werden.

Maikäfer flieg – im Herzen ist noch Krieg

Warum die emotionalen Wunden des 2. Weltkriegs immer noch bluten.

Auch wenn der 2. Weltkrieg seit über 75 Jahren offiziell vorbei ist, sind seine emotionalen Folgen in Europa immer noch präsent. Vom Krieg traumatisierte Eltern haben Kinder großgezogen, die schwer an der Last ihrer Eltern tragen. Selbst die “Kriegsenkel”, die Generation, die etwa zwischen 1960-1975 geboren ist, spürt die Konsequenzen, die der Weltkrieg auf die Seelen der Menschen hatte, noch deutlich.

Wir haben die Chance, die Wunden zu heilen, weil es uns wirtschaftlich gut geht und wir deshalb unseren Fokus vom reinen Überleben weg auf Heilung und Wachstum richten können. Werkzeuge wie systemische Aufstellungsarbeit und Kinesiologie können uns dabei helfen. Und alles, was wir für uns selbst erledigen, müssen wir nicht mehr an unsere Kinder weitergeben.

Mathe macht glücklich!

Ideen und Ansätze, wie Mathematik in der Schule den Schrecken verlieren und sogar Spaß machen kann.

Für so viele Menschen war Mathe in der Schule das Angstfach Nummer 1. Dabei gab es mathematische Zusammenhänge bereits, vor den ersten Menschen. Warum also scheiden sich die Geister so an diesem Fach? Bedeutet Mathe einfach Rechnen und Anwenden von Regeln und Formeln oder ist es vielleicht doch viel faszinierender?

Andrea und Carsten sprechen in dieser Folge über ihre Faszination für und ihre Erfahrungen mit Mathematik und wie es aus Andreas eigener Erfahrung – auch in der Schule – leicht möglich ist, junge Menschen für dieses Fach zu begeistern und ihm den Schrecken zu nehmen.

Ich will nicht (mehr) in die Schule gehen

Ein Aufruf zur Revolution des Schulsystems

Ende des Distanzlernens, Ende des Wechselunterrichts. Unsere Schüler sind in voller Klassenstärke in den Präsensunterricht zurückgekehrt. Für viele Schüler und ihre Familien ein Stück alter Normalität und gleichzeitig einiges an Druck und Sorgen. Müdigkeit, Bauchschmerzen und Angst der Kinder führen zu Verunsicherung und Reibungen in den Familien und werfen die Frage auf, ob eine Rückkehr in diese alte Normalität wirklich wünschenswert ist.

Wollen wir wirklich Schule so zurück, wie sie vor dem Lockdown war? Oder wird es dringender denn je Zeit für neue Angebote außerhalb unseres jetzigen Schulsystems, vielleicht sogar Zeit für eine Schulrevolution?

Der Angriff mit der Banane

Frei nach Monty Python – oder: taugt Judo zur Selbstverteidigung?

Wir alle kennen Filme mit spektakulären Kampfszenen, in denen ein Einzelner sich mit allen möglichen Tricks und Hilfsmitteln gegen beliebig viele Angreifer erfolgreich verteidigt. Actionreich, faszinierend und in keiner Form real. Oder doch?

In dieser Folge reden wir über Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, ihre Bedeutung für uns und wie wir beides im Judokontext nutzen. Bringt unser Training im Fall eines Angriffs Vorteile? Oder ist die beste Strategie das Weglaufen?

Wer nach dieser Folge von unserer Freude am Raufen, Treten und Schlagen ansteckt wurde, wendet sich bitte vertrauensvoll an seinen lokalen Judoverein 😊.

Barfuß in den Schnee

Eine erste Folge über das wichtige Thema (Eigen-) Verantwortung, und mit welchem Alter sie beginnen sollte.

Von einem aktuellen Thema hin zu einem unserer Lieblingsthemen, der Verantwortung. Ein Teil unseres Lebens kehrt nach dem Lockdown scheinbar zurück in den Alltag mit Schule, Terminen und Hobbys. Doch Beschränkungen und Zugangsbedingungen bleiben, und die möglichen Reaktionen hierauf führen uns im Gespräch zu braven Kindern, Erziehung und der Verantwortung für sich selbst, die eigene Gesundheit, das eigene Leben und das eigene Glück. Wer kann eigentlich wissen, was gut für mich ist? Und wie können schon Kinder lernen, mit den Konsequenzen der Entscheidungen sinnvoll umzugehen, die sie treffen?

Cover photo by Alberto Bigoni on Unsplash

Du machst jetzt 100 Liegestütze!

Ein paar unserer Ideen für den Umgang mit fordernden Situationen und die Gestaltung einer guten Beziehung zu unseren (Judo-) Kindern.

Eine Folge inspiriert durch das Kindertraining, das wir zuvor am Nachmittag gehalten haben. Endlich wieder ohne Abstand in der Gruppe trainieren, wenigstens draußen. Kinder und Trainer hatten viel Spaß! Und wie so oft nach unserem Training haben wir über unsere Beobachtungen während des Trainings gesprochen, diesmal öffentlich im Podcast.

Auch wenn Judo unser Aufhänger ist, geht es vor allem um Themen, die auch außerhalb der Judomatte wertvoll sind. Vorbild sein, (Judo-) Werte spielerisch vermitteln, Gespräche auf Augenhöhe und die Rolle der Erwachsenen bei der Gestaltung der Beziehung zu Kindern. Sind die Erwachsenen vielleicht sogar verantwortlich für die Stimmung in der Gruppe, die sie leiten? Und was hat Persönlichkeitsentwicklung mit einem guten Trainer zu tun?

Stell dich doch nicht so an, du Mimose

Sehr sensibel, hochsensitiv oder einfach nur feine Antennen?

Die ausgeprägte Feinfühligkeit und Empathie, die für Andrea und Carsten im Berufsalltag, speziell bei der Begleitung von Menschen, eine Bereicherung sind, sind im restlichen Alltag immer wieder eine echte Herausforderung. Die Emotionen anderer Menschen genauso intensiv zu spüren wie die eigenen oder nicht zuordnen zu können, welchen Ursprung die gerade wahrgenommenen Gefühle haben, kann zur Überreizung und zur Überforderung führen.

Das Pflegen eigener Grenzen, eines guten Gefühls für sich selbst und der Wechsel der Perspektive können hilfreich sein, um gut durch den Alltag zu kommen.

Ist hohe Sensitivität nun eine Fähigkeit oder eine Belastung? Wie kann ich als hochsensitiver Mensch gut für mich sorgen? Und wie könnten sich unsere Welt verändern, wenn mehr Menschen sehr feine Antennen hätten? Fragen, die mit dieser Folge noch nicht abschließend beantwortet sein können und in weiteren Folgen wieder aufgegriffen werden.

Der im Beitrag genannten 15-20 % aller Menschen, die als hochsensible gelten, findet sich auf diversen Internetseiten zum Thema Hochsensibilität (HSP).

Wie kam es, dass Carsten mit Blütenessenzen arbeitet?

Ein bunter Lebenslauf mit Schlangenlinien und Schnörkeln hat auch etwas Charmantes.

Tanzlehrer, IT-ler, Kinesiologe. Carstens beruflicher Werdegang ist mindestens so verschnörkelt wie der von Andrea. Grund genug, Carsten einmal auf den Zahn zu fühlen und zu ergründen, wie es zu diesen Entwicklungen kam.

An Carstens Weg begeistert die Klarheit, mit der er Ausbildungen und Tätigkeiten begonnen hat, weil sie ihm Spaß machten oder ihn reizten und dann auch wieder hinter sich gelassen hat, als er sie nicht als dauerhaft zielführend und richtig empfand. Sehr geführt durch ein gut ausgeprägtes Bauchgefühl, gepaart mit einem klaren Verstand und ohne Angst vor neuen Herausforderungen, hat Carsten viele berufliche Übergänge sanft hinter sich gebracht und sorgt als Selbstständiger gemeinsam mit seiner Frau nun seit einigen Jahren mit dem Essenzenladen (www.essenzenladen.de) mit viel Freude für das Familieneinkommen.

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