Suggestion – die versteckte Botschaft

Kann man gegen die Manipulation des Unterbewusstseins immun werden?

Es ist nur natürlich, dass sich Menschen gegenseitig manipulieren. Wir alle suchen immer wieder Menschen, die mitmachen, bei dem, was wir vorhaben, die uns unterstützen oder die wir von unserer Meinung überzeugen können. Viele Manipulationen sind recht leicht zu erkennen und wir können entscheiden, ob wir bereit sind mitzumachen oder nicht.

Wenn Manipulation direkt auf das Unterbewusstsein zugreift, spricht man von Suggestionen. Diese realisieren wir erstmal nicht und so können wir gezielt in unserer Art zu denken oder zu fühlen beeinflusst werden, ohne es zu merken.

Wenn wir wissen, dass es diese versteckte Form der Manipulation gibt, dann können wir mit der Zeit lernen, zu hinterfragen, welche Absichten wirklich hinter den Botschaften stecken, denen wir im Alltag so vielfältig begegnen und finden immer leichter heraus, wem das Beabsichtigte eigentlich nützt. Auch wenn wir vielleicht nicht vollständig immun gegenüber Suggestionen von außen werden, gelingt es mit der Zeit doch immer besser, zu durchschauen, welchen Einflussversuchen wir ausgesetzt sind und bewusst zu entscheiden, ob wir uns darauf einlassen oder nicht.

Glaubst Du eigentlich an Wunder?

Wie wir die Synchronizität in unserem Leben nutzen können, um unsere Ziele zu erreichen

Wenn Wunder Gelegenheiten sind, die uns zu passender Zeit präsentiert werden und die manchmal ganz anders aussehen als erwartet, liegt es an uns, diese Gelegenheiten zu ergreifen. Wichtig ist natürlich, dass wir diese Chancen erkennen und bereit sind zu tun, was getan werden muss, um unsere Ziele zu erreichen.

Ein guter innerer Kompass, im Sinne einer guten Intuition oder eines ausgeprägten Bauchgefühls, hilft zu erkennen, welche Gelegenheiten zielführend sind und welche nicht. So können wir gemeinsam mit Verstand und Bauchgefühl gute Entscheidungen treffen und im Idealfall erleben, wie jeder Schritt auf unserem Weg ohne große Widerstände geht und die Puzzleteile sich Stück für Stück richtig zusammensetzen lassen.

Eine Erfahrung, die Carsten zuerst in der Entstehungsphase des Essenzenladens und dann immer wieder aufs Neue gemacht hat und anhand derer er in dieser Folge beschreibt, welche Synchronizität er erlebt hat.

Der Unterschied zwischen der religiösen und der spirituellen Sicht der Realität

Schon seit ich denken kann, bin ich ein spiritueller Mensch und fast ebenso lang lehne ich die institutionalisierte Religion egal welcher Konfession ab. Als Reaktion auf meine Kolumne im aktuellen Essenzenladen Newsletter hat mich der befreundete Autor Gerald Ehegartner auf ein kurzes Video von John Trudell aufmerksam gemacht, das meine Einstellung dazu geradezu perfekt zusammenfasst.

Es gibt eine religöse Sicht auf die Realität, und es gibt eine spirituelle Sicht auf die Realität. Die religiöse Sicht auf die Realität dreht sich um Schuldgefühle, Sünde und Schuldzuweisungen – und das ist die Falle. Das sind die Ketten, die alle Bürger festhalten. Bei der spirituellen Sicht der Realität geht es um Verantwortung. Wir sind alle verantwortlich, nicht schuldig, sondern verantwortlich. Und es scheint momentan die größte Herausforderung als Mensch auf diesem Planeten zu sein, unseren Weg durch diese zwei unterschiedlichen Sichtweisen auf die Realität zu finden. Denn bei der religiösen Sicht auf die Realität geht es um Dominanz. Es geht nicht um Verantwortung.  Es geht um Unterwürfigkeit und autoritäre Figuren. Und die spirituelle Sicht auf die Realität dreht sich um Leben und Respekt und Verantwortung.

Das Video ist nur knapp dreienhalb Minuten lang und es lohnt sich, es anzusehen. Danke, Gerald 🙂

Wer hat Angst vor “Esoterik”?

Zugegebenermaßen mag ich das Wort “Esoterik” selbst nicht so, denn es hat über die Jahre ein Konnotat von abgehobener Spinnerei bis hin zu Scharlatanerie bekommen. Dabei deutet der Wortsinn (von altgriechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, dem inneren Bereich zugehörig‘) eigentlich lediglich darauf hin, dass es um eine Philosophie geht, die keine Trennung zwischen mir als Subjekt und dem Rest der Welt als Objekt sieht. Das hat spannende Konsequenzen!

Ich hatte schon einige Ausschnitte aus dem Vortrag der genialen Vera F. Birkenbihl gesehen, gestern Abend jedoch, habe ich mir die gesamten mehr als anderthalb Stunden zum Thema “Pragmatische Esoterik” angesehen. Wow! Sie war eine begnadete Rednerin und konnte auch komplexe Zusammenhänge in solch klare Worte fassen, dass man sie keinesfalls missverstehen kann.

Meiner Meinung nach ist dieser Vortrag ein Muss für jeden, der auch nur theoretisch die Möglichkeit in Betracht zieht, dass der Mensch lernfähig ist und sich im Laufe seines Lebens entwickeln und entfalten könnte – egal welcher Religion oder philiosophischen Schule man sich nahe fühlt. Und wenn man den Vortrag gesehen hat, braucht man auch keine Angst vor dem Wort “Esoterik” zu haben. Es ist ganz harmlos. Es will doch nur spielen 😉

Spiritualität vs. Religion

Heute auf Facebook gesehen:

“Spirituality is a personal relationship with the Divine. Religion is crowd control.”

Übersetzt heißt das soviel wie:

“Spiritualität ist eine individuelle Beziehung zum Göttlichen. Religion dient zur Kontrolle der Masse.”

Klarer kann man es, glaube ich, nicht ausdrücken. Amen 😉

Religion ist wie ein Penis

In Bezug auf meinen Post zum fundamentalistischen Humanismus (oder humanistischen Fundamentalismus?!) möchte ich auch noch einen Spruch teilen, der mir vor einiger Zeit schon einmal auf Facebook über den Weg gelaufen ist:

religion_is_like_a_penis

Religion ist wie ein Penis.
Es ist in Ordnung eine zu haben.
Es ist in Ordnung stolz darauf zu sein.
Aber bitte hole sie nicht in der Öffentlichkeit raus und wedele damit herum.
Und BITTE versuche nicht, sie sie in den Hals meiner Kinder zu schieben.

Wie wahr …

Das Bild stammt von hier: http://www.eyesaiditbefore.de/2010/09/12/das-wort-zum-sonntag-2/. Danke 🙂

Humanistischer Fundamentalismus

Ich bin wahrlich kein Freund organisierter Religionen, und habe das auch schon des öfteren in diesem Blog zum Ausdruck gebracht. Gerade ist mit jedoch auf Facebook eine Seite mit dem Titel “Religioten & Co.” über den Weg gelaufen – ein Kunstwort für “religiöse Idioten” – die mich dazu veranlasst, eine diese kurze Notiz zu schreiben.

Ich habe mich schon länger gefragt, ob es so etwas wie fundamentalistische Humanisten gibt … und hier scheine ich die Antwort gefunden zu haben. Ja, es gibt sie. Auf dieser Seite wird keine Gelegenheit ausgelassen, über die organisierten Religionen herzuziehen und sie lächerlich zu machen. Ich finde es in Ordnung, wenn man sich selbst entscheidet, nicht Teil einer Religionsgemeinschaft zu sein. Ist es aber wirklich notwendig, gegen dieselben zu hetzen?

Zwei weitere Fragen bleiben: Was genau soll jetzt “besser” daran sein, unter dem Deckmäntelchen des Humanismus auf ziemlich militante Weise Religionen abzulehnen und die Überzeugungen anderer lächerlich zu machen? Und ist nicht die organisierte Ablehnung von Religionen auch nur eine weitere Form von Religion, nur ohne einen Gott?

Bischof, die zweite

Der bereits erwähnte hochherrschaftlich agierende Bischof von Limburg bleibt mit Negativschlagzeilen in den Medien. Mal sehen, wie lange er sich noch halten kann …

Die Evolution der katholischen Kirche

Ich führe mir gerade “Die Tore der Welt” von Ken Follett als Hörbuch zu Gemüte. Ein toll geschriebenes Hörbuch, das im Hochmittelalter spielt und von allen möglichen Geschichten und Situationen handelt, in denen natürlich auch die Kirche (damals gab es ja nur die katholische) eine gewichtige Rolle spielt. Die Prioren der Klöster waren Lehensherren, Richter und Unternehmer und hatten ansonsten auch furchtbar viel Macht, die sie gerne auch mal nutzten, um sich selbst Denkmäler zu setzen. Auch allgemein gesprochen nahmen es die Geistlichen des Mittelalters mit solchen Dingen wie Armuts- und Keuschheitsgelübden wohl oft nicht so genau. Vorbildrolle und Außenwirkung waren noch keine Wörter, die man kannte oder die irgendeine Bedeutung hatten.

Gottseidank ist die Zeit des dunklen Mittelalters vorbei und die Kirche ist zu einer wertvollen Institution geworden, die das Leben der Menschen bereichert und im sozialen Bereich wahre Wunder vollbringt. Ist doch so … oder war da gerade der Wunsch der Vater des Gedankens? Wohl doch eher letzteres, denn beim Lesen eines Artikels mit dem Titel “Das Upgrade-Wunder von Limburg” auf Spiegel-Online fühlte ich mich direkt in das Setting des Buchs zurückversetzt. Irgendwie scheint es, dass die katholische Kirche den Sprung vom Mittelalter in die Moderne nicht nur in Bezug auf ihre Einstellungen zur Sexualität und anderen “heiklen” Themen noch nicht geschafft hat …

In der evangelischen Kirche geschehen zumindest noch “Wunder” in der Art, dass eine Bischöfin Käßmann wegen einmaligen alkoholisierten Fahrens zurücktritt, weil sie ihrer Vorbildrolle nicht mehr gerecht werden kann. Chapeau. Die katholische Kirche haben solche Dinge jedoch noch nie angefochten. Mal sehen, wie sich der Bischof aus der Kiste nun wieder rauswindet.

Spiritualität vs. Materialismus

Heute Morgen fand ich einen Kommentar zu meinem Post über das Impfen in meinem Blog vor. Der Autor, der sich vollkommen unbescheiden “Wahrheit” nannte, empfiehlt darin mir und den Lesern des Blogs, sich doch mal einen Text auf psiram.com (früher esowatch.com) anzusehen, der kein gutes Haar an Hans Tolzin lässt. Einen Artikel des Letzteren hatte ich in meinem Beitrag als Startpunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Impfen empfohlen. Obwohl der Kommentar weit davon entfernt war, sachlich zu sein, habe ich mich entschlossen, ihn dennoch zu veröffentlichen, lediglich den Link zur oben genannten Seite habe ich entfernt – zuallererst deswegen, weil die Betreiber der Seite ihre Namen nicht preisgeben und es kein Impressum gibt.

Aber natürlich gibt es für mich auch noch weitere Gründe, nicht auf diese Seiten zu verlinken. Ich habe mich vor einiger Zeit etwas mit ihnen beschäftigt und mir einige Artikel im dortigen Wiki durchgelesen, die Themen behandeln, die mich interessieren. Relativ schnell habe ich das dann wieder sein lassen, denn die Texte auf dieser Seite sind vorallem von einem geprägt: Hass. Die (namenlosen) Betreiber der Seiten scheinen einen grenzenlosen Hass auf alles zu haben, was nicht in ihr materialistisches Weltbild passt. Sie nutzen Polemik und verleumndende Texte um den Menschen und Ideen, die in ihr Fadenkreuz geraten sind, möglichst schlecht aussehen zu lassen. Dabei geben sie sich den Anschein von Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit – ein Versuch, der beim aufmerksamen Leser mit gesundem Menschenverstand jedoch schnell zum Scheitern verurteilt ist.

Es gibt im Bereich der Eso-Industrie durchaus Strömungen und Tendenzen, die es wert sind, kritisch hinterfragt zu werden. Dies durch Hasstiraden zu tun ist jedoch der falsche Weg. Abgesehen von tatsächlichen Scharlatanen und Betrügern (die es dort sicher auch gibt) sind dort viele Techniken, Methoden und Produkte zu finden, die vielleicht nicht allen Menschen helfen oder etwas bringen (manchen aber schon!), jedoch mit Integrität und Authentizität angeboten werden. Nur weil ich lieber Bier als Wein trinke verteufle ich doch nicht alle Winzer auf der Welt.

Es ist offensichtlich, dass insbesondere auf Seiten wie EsoWatch ein Glaubenskrieg herrscht zwischen Materialisten, die das kartesische Weltbild dogmatisch verteidigen und sogar durchsetzen wollen und denjenigen Menschen, die nach 400 Jahren Materialismus wieder ein wenig Spiritualität in ihr Leben lassen. Ein bisschen fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt, als die Kirche alle Andersgläubigen verfolgt und getötet hat. Heutzutage werden für diesen Krieg zwar keine Schwerter und Pistolen mehr verwendet, der Hass auf die Angersgläubigen ist jedoch nicht minder groß.

Letztlich kann sich nur jeder selbst entscheiden, was er glaubt und was nicht. Zwei Dinge halte ich dabei jedoch für eminent wichtig: a) Jeder sollte sich bei der Bewertung von spirituellen Dingen in letzter Instanz nur auf sein eigenes Bauchgefühl verlassen, ihm vertrauen und ihm folgen und b) jeder Mensch hat das Recht, das zu glauben, was er will. Lassen wir doch bitte die Finger von den anderen (und ggf. der Tastatur), auch wenn wir deren Ansichten für Humbug halten.

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