Corona für Dummies – eine Erklärgeschichte

Das mit der Pandemie ist ja nicht so leicht zu verstehen. So viele Zahlen, so viele Fakten. Dabei ist es kinderleicht zu verstehen, wie das mit dem Virus und dem Impfen funktioniert. Diese Erklärgeschichte wird dir dabei helfen.

Stellt dir vor, du bist im Kindergartenalter, vielleicht fünf Jahre alt oder so. Draußen werden die Tage kürzer und du freust dich schon wie Bolle auf den Martinsumzug. Weil du jedoch kurze Hosen und T-Shirts vieeeeel besser als Pudelmütze und Anorak findest, bestehst du darauf, dass du deinen Lieblings-Sommerdress auch im November anziehen darfst.

Deine Eltern sind ein wenig hilflos und überlegen, was sie tun können. Die anderen Eltern kommen mit verständnisvollen Blicken für die Kapriolen des kleinen Trotzkopfs mit guten Ratschlägen zu Hilfe: Ihr könntet eurem Kind erzählen, dass es vieeel gesunde Sachen essen mit super vielen Vitaminen essen muss, damit es gesund bleibt, auch wenn es draußen kalt wird. Oder: Auch wenn sich der kleine Racker verkühlt gibt es viele Hausmittel wie eine warme Badewanne oder eine kräftige Suppe, dann wird die Erkältung nicht so schlimm und beim nächsten Mal ist er sicher klüger.

Und dann gibt es da noch Christiane und Jens. Christiane ist Ärztin und Jens macht als Quereinsteiger auch irgendwas mit Gesundheit. Sie erklären deinen Eltern, dass T-Shirt und kurze Hose auch im Winter total okay sind, solange Du nur warme Handschuhe trägst. Alles andere ist Aberglaube und reiner Quatsch. Das sei wissenschaftlich bewiesen und so.

Das klingt für deine Eltern zwar erstmal komisch, aber niemals würden sie sich trauen, dem zu widersprechen, was wissenschaftlich bewiesen ist. Deshalb sind sie zuversichtlich, als sie dich zwingen, für die Generalprobe zum Martinsumzug – draußen ist es ziemlich kalt und ziemlich dunkel – neben deinen Lieblings-Sommerklamotten mega warme Fäustlinge anzuziehen. Wie albern sieht das denn aus und was soll das bringen? Widerwillig fügst Du dich, denn nur wenn du mitspielst, darfst du raus …

Draußen hast du einen Heidenspaß mit den anderen Kindern, stellst aber fest, dass es dir doch ganz schön kalt geworden ist. Sogar die Nase fängt schon an zu laufen und das fühlt sich gar nicht so toll an.

Deine Eltern suchen erneut Rat bei Christiane und Jens. “Das ist seltsam”, sagen die. “Die Handschuhe waren sicher nicht warm genug. Es gibt doch inzwischen Studien, die zeigen, dass ein einzelnes Paar Handschuhe nicht ausreicht.” Die Lösung liegt ja wohl auf der Hand: Für den Martinsumzug muss ein zweites Paar Handschuhe drüber gezogen werden und alles wird gut.

Du hast noch einmal Glück gehabt und statt einer dicken Erkältung ist die Schniefnase nach einem Tag schon wieder weg. Voller Freude siehst Du dem Tag des Martinsumzugs entgegen, nur als deine Eltern wieder mit den doofen Handschuhen ankommen, protestierst Du ein wenig, wenn auch nicht mehr so laut wie beim ersten Mal. Das mit dem zweiten Paar Handschuhe will aber dir so gar nicht in den Kopf, weil die Hände ja schon bei der Generalprobe so ziemlich der einzige Teil deines Körpers gewesen waren, der nicht gefroren hat. Aber du fügst dich, denn du willst ja raus und schließlich müssen es deine Eltern doch wissen, oder?

Draußen ist es inzwischen bitter kalt geworden, aber deine Freude über dein tolles Outfit, das zwar von den doofen Handschuhen getrübt wird, lässt dich strahlen. Immerhin darfst du ja raus. Als du mit deinem Lieblings-T-Shirt und singend mit deiner Laterne durch die Straßen gehst, sind deine Hände tatsächlich mollig warm, sogar noch wärmer als beim letzten Mal. Nur der Rest des Körpers friert erbärmlich und du spürst, wie schon wieder die Nase zu laufen beginnt …

[An dieser Stelle hört man normalerweise, wie die Nadel über die Schallplatte kratzt]

Fortsetzung folgt eventuell – die Geschichte schreibt sich gerade selbst weiter.

Langhans bei Reitschuster: Ganz großes Kino

Die ’68er’ fanden ja vor meiner Geburt statt – dementsprechend habe ich keinen emotionalen Bezug zu den Heroen der damaligen Bewegung, auch wenn mir die Namen halbwegs geläufig sind. Als ich dann gelesen habe, dass Boris Reitschuster ein Interview mit Rainer Langhans geführt hat, konnte ich nicht widerstehen.

Um es vorweg zu sagen: Ganz großes Kino. Langhans ist gnadenlos direkt und spricht seine tiefste innere Wahrheit aus, Reitschuster wirkt über lange Strecken überfordert. Aber das tut der Wertigkeit des Interviews keinen Abbruch. Deshalb Kudos an Boris Reitschuster, dass er Rainer Langhans zu Wort kommen lässt.

Ob und inwieweit man dem, was Langhans im Interview in Bezug auf die unselige Coronia-“Pandemie” sagt zustimmt, sei dem geneigten Zuschauer selbst überlassen. Fakt ist jedoch, dass ich das Gefühl habe, dass in vielem was er sagt eine Menge Wahrheit drin steckt. Und zweifellos ist die Selbstverständlichkeit, mit der er das tut, sehenswert.

Ich habe mich auf jeden Fall königlich amüsiert. Schaut es Euch an!

https://rumble.com/vom8vv-langhans-neu-2.html

Gut Ding will Weile haben …

Als ich das erste Mal von dieser neuen Partei „dieBasis“ gehört habe, war ich direkt angefixt. So sehr, dass ich im April direkt eingetreten bin und mich intensiv engagiert habe. Und das, obwohl ich mir einmal geschworen habe, mich nie mehr in den Sumpf der Politik zu begeben. Ich habe das gemacht, weil dieBasis kein Sumpf war, eher eine Frühlingsbrise. Ein neuer, konstruktiver Ansatz, frischer Wind im alten Mief der Politik.

Die ersten Monate waren für mich fast euphorisch. So viele Gleichgesinnte, mit denen man echt etwas bewegen kann. Alle ziehen am gleichen Strang und gehen respektvoll miteinander um. So sieht die politische Arbeit aus, die ich mir wünsche. Im Dunkel lauert jedoch eine Gefahr: Allzu leicht geschieht es, dass man in den alten Sumpf der Politik gezogen wird, in dem es so viel darum geht, gegen was man kämpft, und so wenig darum, wofür man sich engagiert. Der Gefahr war man sich wohl bewusst. Allein dieses Bewusstsein hat nicht ausgereicht …

In den letzten Monaten musste ich immer wieder für mich feststellen, dass es in der Partei ordentlich „menschelt“. Das ist normal, wenn man sich als Gruppe zusammenfindet, deshalb habe ich mir keine allzu großen Sorgen gemacht und erstmal beobachtet. Diverse persönliche Erlebnisse habe ich auf das Konto „Erfahrung“ gebucht und weitergemacht.

Dann kam irgendwann der Punkt, an dem meine Euphorie wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist. Aus einem „Gemeinsam schaffen wir das“ war inzwischen ein „Wir und die anderen“ geworden. Aber gut. Jede Euphorie ist irgendwann vorbei und wenn mein Traum von der neuen Art der politischen Arbeit zumindest teilweise gelebt wird, dann bin ich weiter im Boot – wenn auch mit nur mehr „normalem“ Engagement.

Die Basis hat sich die vier Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Schwarmintelligenz und Achtsamkeit gegeben. Um ehrlich zu sein wäre es für mich an der Zeit, das Wort „Achtsamkeit“ durch etwas anderes zu ersetzen, beispielsweise „Bewusstheit“ oder so. Denn was ich in zunehmendem Maße beobachtet habe ist, dass beim Umgang miteinander immer wieder die Säulen der Basis zu Keulen umfunktioniert wurden: „Du hast gegen diese Säule verstoßen!“ oder „Du hast jene Säule nicht beachtet!“. Und gerade die Achtsamkeit war dabei gerne genommen, wenn auch viel zu oft vor allem deswegen, weil trotz bewusster, respektvoller Kommunikation einfach persönliche Befindlichkeiten verletzt wurden. Und anstatt selbst die Verantwortung für die eigenen wunden Punkte zu übernehmen, mussten die Keulen (Verzeihung: Säulen) herhalten. Einerseits sehr menschlich, andererseits ist da in Bezug auf das, was Sandra Epstein „Emotionale Fitness“ nennt, noch eine ganze Menge Luft nach oben.

In den letzten Tagen ist in der Basis, wie man so schön sagt, die „Kacke richtig am dampfen“. Es ist gar nicht wichtig, worum es dabei geht – was mich jedoch (ver-) stört ist, dass hier Konflikte in der Parteiöffentlichkeit ausgetragen werden und mit dem Finger gezeigt wird. Da werden Rücktritte gefordert und parteischädigendes Verhalten vorgeworfen. Wo habe ich das alles schonmal gehört? Ach ja! Im Sumpf der alten Parteien. Ist dieBasis wirklich schon jetzt da angekommen? Wäre es nicht sinnvoller und vor allem authentischer gewesen, bei einem offensichtlichen Dissens eine Konsensierung der Mitglieder anzusetzen und dieses Votum dann zu respektieren? Das zumindest ist der Anspruch, den dieBasis an sich selbst hat.

Traurig macht mich, dass es inzwischen vor allem darum geht, wogegen man kämpft. So viele sind der Meinung, das wäre der Weg, um Wählerstimmen zu gewinnen, und vielleicht haben sie sogar kurzfristig recht. Der Grund, warum ich in dieBasis eingetreten bin, war jedoch, dass ich in ihr eine Bewegung vermutet habe, die endlich neue Wege einschlägt und viele Dinge anders als bisher macht – zum Beispiel sich klar dazu zu bekennen, wofür man ist, statt zu kämpfen. Diese Hoffnung hat sich für mich vorerst zerschlagen.

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Ich halte dieBasis nach wie vor für den besten Ansatz, den es momentan gibt, wenn es um eine reelle Chance geht, Dinge wirklich zum Besseren zu verändern. Allein die Zeit, die das braucht, habe ich komplett unterschätzt.

Ich sehe das so: dieBasis ist aktuell ein Sammelbecken für alle, die der Meinung sind, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss, und darunter sind viele, die ziemlich genau wissen, wogegen sie sind. Oft haben sie jedoch noch keine so genaue Vorstellung FÜR was sie eigentlich sind, deshalb reicht es ihnen aus, dagegen zu sein. Mir reicht das nicht. Um mich zu engagieren brauche ich die Perspektive, wohin die Reise geht, und zwar langfristig. Die gute Nachricht ist, dass es in der Partei durchaus überdurchschnittlich viele Menschen gibt, die genauso denken. Leider ist das aber dennoch eine kleine Minderheit.

Meine Konsequenz? Ich werde mich erst einmal zurückziehen und beobachten. Ich werde die Bundestagswahl vorübergehen lassen und danach meine Fühler ausstrecken, wenn sich der Staub gelegt und alles konsolidiert hat. Ich wünsche mir nach wie vor eine neue Art politischer Arbeit und ich habe die Hoffnung, dass dieBasis das Samenkorn ist, aus dem diese erwachsen kann. Lediglich der Zeitpunkt scheint noch nicht gekommen zu sein und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Bewusste Kommunikation

Kommunikation ist eine Kunst, die das Leben leichter macht, wenn man sie beherrscht. Die Kommunikationskultur in Deutschland ist jedoch vor allem von einem geprägt: von dem, was wir NICHT wollen.

Haben Sie das auch schonmal beobachtet? So viele Menschen reden so oft und viel darüber, was alles schlecht ist oder wovor sie Angst haben. Hier ein Wehwehchen, dort ein Problemchen; wenn es regnet, ist es zu nass, wenn es nicht regnet, ist es zu trocken. Im Winter ist es zu kalt und im Sommer ist es zu heiß. Und der Frühling war auch doof, weil es viel zu schnell von „zu kalt“ nach „zu heiß“ ging.

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Büchern und Kursen zum Thema Kommunikation, aber um ehrlich zu sein, spricht mich nichts davon wirklich an. Mein persönliches Ziel könnte man „bewusste“ Kommunikation nennen: Wenn ich jemandem etwas Schönes sagen möchte dann tue ich das, wenn ich jemandem etwas nicht so Schönes sagen muss, dann tue ich das auch, und wenn ich fluchen will, dann fluche ich. Aber ich tue es immer bewusst und versuche, mir der Konsequenzen bewusst zu sein, bevor ich es tue, verdammt nochmal! ?

Energy follows intention

Bewusste Kommunikation beginnt aber nicht erst, wenn die Worte unsere Lippen verlassen, sondern bereits in unseren Gedanken, die auch eine Art der Kommunikation mit uns selbst sind. Energy follows intention – die Energie folgt der Absicht. Das ist inzwischen für viele Menschen und ganz sicher für Sie als meine Leser eine Gesetzmäßigkeit, deren Gültigkeit wir jeden Tag aufs Neue beobachten können. Daraus ergibt zwangsläufig die Schlussfolgerung, dass wir dem Negativen Energie geben, wenn wir unseren Fokus darauf richten, und dass es ohne jeden Zweifel intelligenter wäre, unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge zu richten, die wir uns wünschen.

In der aktuellen Situation ist das nach wie vor nicht immer leicht. Ich selbst habe das Gefühl, dass ich durch einen Prozess gehe, der eine gewisse Ähnlichkeit mit den „Fünf Phasen der Trauer“ nach Elisabeth Kübler-Ross hat. Inzwischen bin ich soweit, dass ich das, was da draußen passiert, zwar immer noch nicht fassen, es aber soweit akzeptieren kann, dass ich mich wieder auf das Positive und meine eigenen Wünsche und Ziele fokussieren kann.

Ein wesentlicher Baustein dabei ist, dass ich meine Aufmerksamkeit seit Wochen konsequent wegnehme von allen Arten von Nachrichten zum Thema Corona. Sowohl von denen aus dem Mainstream, als auch von denen aus alternativen Quellen. Selbst denjenigen, die aktiv werden und gegen den Wahnsinn ankämpfen, folge ich nicht mehr.

Stabilität statt Aktionismus

Jetzt kann ich Sie gerade laut denken hören: „Aber man muss doch was tun! Wenn man nichts tut, ist das doch so, als ob man aufgeben würde!“ — dem ist nicht so.

Es gibt das bekannte Gebet, das sich die Anonymen Alkoholiker als Leitsatz gewählt haben:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Da draußen rollt gerade ein Zug, den ich alleine nicht aufhalten kann, und wenn ich es versuche, komme ich auf die eine oder andere Weise unter die Räder. Tief im Inneren weiß ich nach wie vor, dass alles am Ende gut sein wird. Deshalb fokussiere ich mich nur noch auf das, was ich dazu beitragen kann, und ich habe das starke Gefühl, dass ich anderen und dem Transformationsprozess an sich am besten dienen kann, wenn ich in diesen instabilen Zeiten selbst möglichst stabil bleibe. Und genau das tue ich.

Nicht jeder hat die Aufgabe, an vorderster Front zu kämpfen. Nicht jeder hat die Aufgabe, eine Revolution anzuzetteln. Es braucht immer auch diejenigen, die die Energie halten und Anker für alle anderen sind. Und in der aktuellen Lage, in der so viele Menschen nur noch Angst haben und von den Medien von einer Panik in die nächste gejagt werden, braucht es meiner Meinung nach VOR ALLEM diejenigen, die als Felsen in der Brandung da sind und für die notwendige Stabilität sorgen, damit wir alle gut durch den Prozess hindurch kommen.

Manchmal ist weniger mehr

Kommunikation ist wichtig! In unserer momentan so gespaltenen Gesellschaft ist es von herausragender Bedeutung, dass diejenigen, die vor allem die Aufgabe haben, stabil zu bleiben, besonders bewusst kommunizieren, vor allem mit denjenigen, die gerade immer noch in Angst und Panik leben. Und manchmal ist die beste Option, dass man eben nicht kommuniziert und das Thema einfach ausklammert, denn wenn wir der Angst keine Aufmerksamkeit geben, geben wir ihr auch keine Energie.

In der Folge „Fall nicht runter!“ unseres Podcasts „Unsere kleine, große Welt“ unterhalte ich mich übrigens über das Thema „Bewusste Kommunikation“ auch mit Andrea. Hören Sie doch mal rein, wenn Sie Zeit und Lust haben.

P.S.: Unterstützende Essenzen für eine bewusste Kommunikation sind Beyond Words (Alaskan Essences) und die Creative Essenz (Australische Buschblüten Essenzen). Für Stabilität und klare energetische Grenzen sorgen Erdung, Mein Stabiles Energiefeld und Emotionale Klarheit.

Unsere kleine, große Welt Podcast

Schon erstaunlich, wo einen die Wellen des Lebens hinspülen. Vor einigen Wochen habe ich eine Anfrage von einer Kundin bekommen, die mit mir eine Folge über Essenzen für ihren Audiopodcast aufnehmen wollte. Irgendwie fand ich das cool, habe aber trotzdem nicht so recht gezogen. Glücklicherweise ist sie hartnäckig geblieben, und herausgekommen ist eine schöne Folge des Kinesiologieblogs von Eva Niggl mit mir.

Die Aufnahme mit Eva hat mich angefixt und als ich meiner lieben Freundin Andrea Schlauersbach davon erzählt habe, haben wir spontan den Entschluss gefasst, auch einen Audiopodcast ins Leben zu rufen. Da wir ohnehin auf vielen Autofahrten zu diversen Lehrgängen ständig am philosophieren sind, können wir auch gleich den Rest der Welt damit beglücken, haben wir uns gedacht. Vielleicht interessiert es ja jemanden.

Gesagt – getan. Nach nur kurzem Brainstorming stand der Titel und der Untertitel, und wenige Stunden später waren auch die ersten vier Folgen aufgenommen. Hosting, Schneiden und Publizieren alles kein Problem, schließlich bin ich ja im Herzen auch immer noch ein IT Fuzzi ?

Naja … und da isser nun, der neue Podcast auf den die Welt vielleicht schon gewartet hat: Unsere kleine, große Welt – kurzweilige Gespräche mitten aus dem Leben. Im Podcast reden Andrea und ich über Dinge, die uns bewegen und Erkenntnisse, die wir nicht für uns alleine behalten wollen. Der Bereich der Themen erstreckt sich dabei von Alltäglichem bis zu Philosophischem, von Kindern, Eltern und Familien bis zu Politischem und natürlich kommt auch unser Lieblingssport Judo nicht zu kurz.

Die ersten Rückmeldungen waren durchweg positiv, deshalb fühlen wir uns aufgerufen, so lange weiterzumachen, wie wir Freude daran haben. Ich hoffe, ihr habt auch Freude daran ?

Relative Realitätstheorie …

Leider haben wir uns bereits daran gewöhnt, dass Ereignisse in Presse und TV in letzter Zeit oft anders aussehen, als sie von den Beobachtern vor Ort wahrgenommen wurden. Ob das jetzt böser Wille oder nur journalistische Unfähigkeit ist, sei dahingestellt. Aufgrund der Häufigkeit, mit der derartige Dinge in den letzten Monaten auftreten, lehne mich jedoch mal soweit aus dem Fenster, dass ich den “Zufall” als Ursache ausschließe.

Ein besonders ansehnlicher Fall von relativer Realität in den Medien, nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe, hat sich am Wochenende in Aschaffenburg zugetragen. Dort hatte bereits im April eine im verborgenen agierende Gruppe – man munkelt, es wären lokale Unternehmer – einen Flashmob organisiert. Im Stil des mexikanischen “Día de los Muertos” verkleidete Menschen zogen zu lauter, rhythmischer Musik durch die Innenstadt und schwenkten Fahnen mit Aufschriften wie “Freiheit”, “Gemeinschaft”, “Gastronomie”, “Kultur”, “Sport” etc.

In den Medien wurde die Aktion, die deutschlandweit Aufsehen erregte, umgehend auf das Schärfste verurteilt. Besonders die dunklen, “martialischen” Kostüme wurden den Teilnehmern zum Vorwurf gemacht. Wenn man schon demonstrieren müsse, dann doch bitteschön nicht so morbide und traurig.

Soll mal keiner sagen, dass die Kritiker der Maßnahmen nicht selbst kritikfähig wären. Vermutlich aus diesem Grund ist eine, erneut anonyme, Gruppe von Menschen am Samstagmorgen durch Aschaffenburg gezogen. Diesmal jedoch mit bunten Hippiekostümen, lachend, und zu fröhlicher Musik. Ein Video fängt die Stimmung vor Ort sehr gut ein.

Aber wie man es auch macht, man macht es immer falsch. Selbstverständlich wird auch diese, in meinen Augen ungeheuer kreative und dringend notwendige Aktion, von den Medien umgehend geächtet. Bevor Sie weiterlesen, schauen Sie bitte unbedingt kurz in das Video …

Einige Pressestimmen zum Flashmob:

Erneut hat es in Aschaffenburg zwei nicht genehmigte Aufzüge von Gegnern der Corona-Maßnahmen gegeben. Die Polizei sah sich Teilnehmern mit äußerst aggressiver Grundstimmung gegenüber. Zwei Beamte wurden verletzt.

Internetportal “inFranken.de”

Rund 50 Menschen hatten sich am Samstag gegen 10.00 Uhr in Aschaffenburg versammelt, um durch die Innenstadt zu ziehen. Die Demonstranten waren Gegner der Corona-Maßnahmen, was sie auf entsprechenden Plakaten kenntlich machten. Ihre Stimmung sei laut Polizei aggressiv gewesen – Corona-Regeln, wie etwa die Kontaktbeschränkungen seien nicht eingehalten worden.

Bayerischer Rundfunk

Auch die Lokalpresse berichtet ausführlich über den Flashmob und stellt in den Vordergrund, dass sich der zufällig anwesende Oberbürgermeister von den bunt gekleideten Menschen bedroht gefühlt hätte. Man könnte fast auf die Idee kommen, dass das mehr mit ihm selbst als mit den Demonstranten zu tun hat, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Was ich damit sagen will? Nichts. Ich nehme lediglich wahr und ziehe meine eigenen Schlüsse daraus. Mögen alle Leser dieses Beitrags dasselbe tun.

Gesundheitsvorsorge am Theaterplatz

In meiner Heimatstadt Aschaffenburg ist entwickelt sich gerade ein neuer Brauch, der wahrscheinlich die nächsten 100 Jahre oder länger Bestand haben wird. Vermutlich wird man ihn irgendwann einmal das “Aschaffenburger Polizisten Lüften” nennen. Und das geht so: Man trifft sich abends um 20.00 Uhr am Theaterplatz, direkt gegenüber des Rathauses, von dem aus auch der Oberbürgermeister gut zusehen kann, und redet, isst, spielt und tut ganz allgemein Dinge, die Lebensfreude ausstrahlen.

Natürlich tut uns das gut. Das ist jedoch nicht der eigentliche Grund, warum wir das tun. Viel wichtiger als das, ist die Gesundheitsvorsorge, die wir für unsere Freunde und Helfer die Polizei betreiben, die zuverlässig jeden Abend mit dabei ist, um uns vor uns selbst zu beschützen. Also das denken die natürlich nur, denn wie gesagt: wir machen das gar nicht für uns, sondern für unsere Freunde und Helfer.

Die Sache ist so: Die Polizeiinspektionen und Kasernen unserer Freunde in blau sind ja bekanntlich schon viele Jahre alt und nicht immer auf dem aktuellen Stand der Vorschriften. Wir machen uns deshalb große Sorgen um eventuell vorhandene gesundheitliche Belastungen der Bewohner. Mit Schimmel & Co. ist schließlich nicht zu spaßen. Deshalb haben wir uns gedacht: Wie wäre es, wenn wir einfach dafür sorgen würden, dass die Jungs und Mädels einmal am Tag an die frische Luft kommen?

Gesagt, getan. Deshalb treffen wir uns jetzt jeden Abend, wie gesagt um 20.00 Uhr auf dem Theaterplatz, um zumindest den etwa 50-60 anwesenden Polizistinnen und Polizisten einmal am Tag die Gelegenheit zu geben, im Freien durchzuschnaufen.

Wir bemühen uns natürlich die Coronavorschriften einzuhalten, aber manchmal rücken wir auch absichtlich ein wenig enger zusammen, wenn wir sehen, dass einige von dem Polizisten nicht mehr so gut stillstehen können und sich ein wenig die Beine vertreten wollen. Dann kommen sie, ermahnen uns und wir rücken artig wieder auseinander. So lange, bis sich wieder jemand die Beine vertreten möchte. Die Gesundheit unserer Freunde und Helfer liegt uns wirklich am Herzen.

Leider wollen sie nicht mit uns Frisbee und Badminton spielen, aber vielleicht können wir sie irgendwann überzeugen, nicht nur so da rumzustehen und grimmig zu gucken. Wir arbeiten daran 🙂

Anonym und vor allem destruktiv

Anonleaks Drohmail

Vor kurzem ist es einer Gruppe, die sich selbst als “Anonymous Deutschland” bezeichnet, gelungen, einen Server der Basisdemokratischen Partei Deutschland zu hacken und 13.000 Datensätze von Mitgliedern zu stehlen. Auch meine Daten waren dabei.

Anonymous selbst ist ja schon seit vielen Jahren bekannt dafür, immer wieder Webseiten zu hacken. Sie tun das unter dem Vorwand, auf Probleme bei Datenschutz und Internetsicherheit hinweisen zu wollen und verstehen sich selbst wohl als eine Art “Robin Hood des Internets”.

Schaut man jedoch genauer hin, bemerkt man schnell, dass hinter den Aktionen vor allem eines steht: Die Lust an der Zerstörung. Das äußert sich auch in der offensichtlich herablassend polemischen Art und Weise, wie Anonymous über ihren Raubzug schreiben. Dass die ganze Aktion strafrechtlich relevant ist, versteht sich von selbst, auch wenn sich Anonymous versucht, sich einen rechtschaffenen Anstrich zu geben, indem sie immer wieder darauf hinweisen, dass sie ja dabei helfen, die Corona-Regeln durchzusetzen, wenn sie gegen deren “Feinde” vorgehen.

Die Presse schweigt oder verniedlicht

Als ich mich entschieden habe, der Basisdemokratischen Partei Deutschland beizutreten, war ich mir vollständig der Tatsache bewusst, dass es reichlich politischen Gegenwind geben, und dass uns genau solche Gruppen wie Anonymous ins Visier nehmen würden. Insofern war es keine Frage ob es einen Angriff gibt, sondern nur wann. Was mich jedoch viel mehr ins Grübeln bringt ist die Art und Weise, wie die Presse mit diesem Angriff umgeht.

Noch einmal zu den Fakten: Mittels eines rechtswidrigen Angriffs wurden personenbezogene Daten einer demokratisch legitimierten Partei gestohlen und teilweise veröffentlicht.

Durchsucht man das Internet nach Berichten, findet man (Stand 20. April) überhaupt nur drei Meldungen über diesen, man verzeihe mir die großen Worte, Angriff auf die Demokratie.

Den Anfang machte T-Online und in dem Bericht findet sich folgende Passage:

Bei dem Vorgehen könnte es sich dennoch um strafbares Ausspähen von Daten handeln. Das Hackerkollektiv nimmt sich dieses Recht, wenn es in Gruppierungen demokratiefeindliche oder verschwörungsideologische Bestrebungen sieht.

t-online, 19. April 2021

Interessant, wie man sich “das Recht nehmen” kann, gegen geltende Gesetze zu verstoßen, wenn es in das Weltbild des Redakteurs passt.

Auch der Autor des der SPD nahestehende Redaktionsnetzwerk Deutschland gibt sich nicht wirklich Mühe zu verhehlen, dass er Coronaleugner für schlimmer als Datendiebe hält:

Mitglieder des Hackerkollektivs Anonymous in Deutschland nehmen bereits seit mehreren Monaten Corona-Leugner und Verschwörungsideologen ins Visier.

RND, 19.04.2021

Und auch der dritte Beitrag des Schweizer Portals watson.ch, den ich finden konnte, erklärt das Anonymous Kollektiv indirekt zu Helden. Ausführliche Zitate erspare ich mir hier.

Und jetzt? Wieder einmal bestätigt sich, dass wir inzwischen in einer Gesellschaft leben, in der Gesetze zumindest von der Presse je nach Kontext mehr als allgemeine Handlungsempfehlungen denn als verbindliche Grundsätze dargestellt werden. Wie das die ermittelnde Staatsanwaltschaft und der Staatsschutz sehen, werden wir erfahren.

Lessons learned

Die IT der Basis wird sich zukünftig noch besser gegen derartige Angriffe wappnen müssen, denn je bekannter und erfolgreicher die Partei wird, desto mehr wird sie im Zielkreuz von selbsternanten Verteidigern des Corona-Wahnsins stehen.

Für mich persönlich hat das Ganze keinerlei Auswirkungen, denn fast alle Daten von mir, die erbeutet wurden, stehen ohnehin öffentlich im Internet, z.B. in den Impressums meiner verschiedenen Webseiten. Und mein Geburtsdatum ist mir ohnehin nicht peinlich 😉

Was mich jedoch ein wenig erschüttert, ist die bereits oben erwähnte Lust daran, zu zerstören und Angst und Schrecken zu verbreiten. Wenn ich das Ganze mal von einer Metaebene aus betrachte, sehe ich auch hier den Kampf der Dunkelheit gegen das Licht. Und alle, die zur alten Energie gehören, haben offensichtlich gehöriges Fracksausen, denn sie kämpfen mit Zähnen und Klauen darum, dass die alten Prinzipien von Macht, Druck und Angst um jeden Preis weiter gelten sollen. Allein, sie werden auf Dauer keinen Erfolg haben.

Handeln tut gut

Flashmob-Demo in Aschaffenburg

Die Coronazeit zeichnet sich vor allem durch zwei Dinge aus: Eintönigkeit und schlechte Nachrichten. Nicht, dass die Welt vor einem wirklichen Problem stünde – die Welt ist so, wie sie auch vorher war: ein wunderschöner Ort, der halt auch Gefahren birgt. Es wird der breiten Masse lediglich mit allen Mitteln verkauft, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht. Das nutzen die Strippenzieher dann aus, um mit Lockdown & Co. Eintönigkeit zu erzeugen und die Menschen so mürbe zu machen, dass sie hübsch parieren. Perfide.

Gestern Abend durfte ich erleben, wie gut es tut, zu handeln, auch wenn es diesmal nur symbolisch war. Gegen 21 Uhr hörten wir laute Musik von draußen. Lustig – vor 18 Monaten hätten wir uns noch darüber beschwert, gestern war es eine willkommene Abwechslung, die mich sofort hat rausgehen lassen. Dort lief mir dann ein Zug von an die hundert Menschen in die Arme (oder ich ihm), die schwarz gekleidet waren und ihre Gesichter als Totenköpfe geschminkt hatten. Zusammen mit einem batteriebetriebenen Lautsprecher- (Boller-) Wagen zogen sie durch die Stadt und haben dabei Banner mit links-rassistischen, braunen Aluhut-Parolen geschwenkt. Also halt sowas wie „Frieden“, „Freiheit“, „Wir sind das Leben“ und „Wir sind Kultur“ und weiterer vollkommen geschmackloser Kram.

Als stadtbekannter Covidiot habe ich mich natürlich sofort angeschlossen und bin mitgelaufen. Irgendwann konnte man dann sogar Jürgen Herzing, seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, beobachten, wie er abseits neben dem Demonstrationszug lief und telefonierte. Entgegen anders lautender Vermutungen war es wohl nicht seine Intention, mit uns zu demonstrieren – er machte eher den Eindruck eines verzweifelten Schäferhundes, der seine fehlgeleiteten Schafe wieder auf den rechten Weg bringen wollte, und dabei war, daran zu verzweifeln. Vielleicht hat er aber auch nur die Polizei angerufen.

Die kam dann natürlich auch mit mehr als zehn Autos und Bussen. Ein bisschen doof haben sie geschaut, als der Zug dann kurzerhand ins Schöntal abgebogen ist. Dort kann man aus offensichtlichen Gründen keine Wege mit Streifenwagen zustellen.

Genauso schnell, wie sich die Versammlung in der Art eines Flashmobs gebildet hat, hat sie sich auch wieder aufgelöst. Gerade rechtzeitig, bevor die vielen anwesenden Polizisten auf komische Gedanken gekommen sind. Ganz so leicht wollten die sich dann aber auch nicht geschlagen geben, und haben noch lange Zeit verzweifelt versucht, irgendjemanden zu finden, dem sie seine Personalien ab- äh aufnehmen konnten.

Und was hat das mit mir gemacht? Nachdem ich den ehemaligen Demonstrationszug verlassen habe, war ich guter Stimmung wie schon lange nicht mehr. Fast aufgekratzt. Alleine die Tatsache, dass ich ein wenig mit offensichtlich Gleichgesinnten durch die Stadt gezogen bin und dabei beobachtet habe, wie der Lautsprecherwagen ordentlich Remmidemmi gemacht hat, hat mir das gute Gefühl gegeben, etwas getan zu haben. Und jetzt freue ich mich auf die ersten Versammlungen der Basispartei, bei denen wir dann auch anfangen, ernsthaft etwas zu tun.

Zeit zu handeln

Seitdem der ganze Wahnsinn begonnen hat, also seit inzwischen mehr als einem Jahr, sitze ich oft ungläubig da und frage mich, was das Ganze soll. Auch heute noch kann ich nicht verstehen, warum so viele Menschen die offensichtlichen Fehler im offiziellen Narrativ nicht sehen können oder wollen. Stichwort Inzidenz, Stichwort sinkende Todesrate, Stichwort Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.

Angesichts der immer restriktiver werdenden Maßnahmen, die von Menschen, die in der DDR großgeworden sind und gelebt haben oft als „schlimmer als unter der SED“ bezeichnet werden, fühle ich mich oft ohnmächtig und hilflos.

Als Bodo Schiffmann seine Partei „Widerstand 2020“ gegründet hat, klang das gut, besaß aber kein solides Fundament und relativ wenig Substanz, was auch angesichts der Kurzfristigkeit der Aktion nachvollziehbar ist. Als ich dann vor nicht allzu langer Zeit auf die Basisdemokratische Partei Deutschlands, kurz „dieBasis“ gestoßen bin, habe ich als erstes den Eindruck gehabt, dass da jemand etwas mit Hand und Fuß auf die Beine gestellt hat. Als ich dann das Parteiprogramm gelesen habe, war ich ernsthaft interessiert.

Ich habe noch eine Weile gebraucht, um für mich die Entscheidung zu treffen, wieder politisch aktiv zu werden – in meiner Jugend war ich das für eine Zeit schon einmal – aber nun ist es Realität. Ich habe mich wieder einer Partei angeschlossen.

Im Gegensatz zur Eintagsfliege „Widerstand 2020“ haben hier wirklich viele Dinge bereits Hand und Fuß. So geht beispielsweise die Bearbeitung des Mitgliedsantrags nicht ohne ein persönliches Gespräch per Telefon ab, einfach, um sich mal zu beschnuppern. Das ergibt viel Sinn.

Gestern habe ich dann mal in eine Zoom Konferenz reingeschaut und war noch ein weiteres Mal positiv überrascht von einerseits der Vielfalt der Menschen und andererseits von der riesigen Menge an Gleichgesinnten, die wie ich fassungslos vor dem stehen, was da gerade auf der Welt und in Deutschland geschieht.

Ich halte nicht viel von dramatischen Aufrufen, Online-Petitionen zu unterschreiben, denn in meinen Augen sind sie nichts als Beschäftigungstherapie. Egal wie viele Menschen sie mitzeichnen – am Ende wird die Petition in den Parlamenten vom zuständigen Ausschuss zur Kenntnis genommen und lächelnd abgewiesen. Das bringt nichts.

Es gibt zwei Wege, wie grundlegende Veränderungen in einem etablierten System geschehen können: von innen und von außen. Bei uns würde eine Veränderung von außen nicht mehr und nicht weniger als einen Volksaufstand bedeuten. Das kann eine notwendige und legitime Maßnahme sein – der 4. Absatz des §20 im Grundgesetz sieht das explizit vor:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Bis dahin ziehe ich jedoch als „andere Abhilfe“ die Veränderung von innen vor. „dieBasis“ ist in meinen Augen der ersten ernstzunehmende Ansatz in diese Richtung und genau deshalb habe ich mich dazu entschieden, hier mitzuarbeiten.

Erste positive Konsequenz: Ich fühle mich nicht länger ohnmächtig und hilflos sondern habe wieder das Gefühl etwas tun zu können. Nach all den zermürbenden Monaten des Lockdowns ist das zusätzlich zum äußeren auch ein richtiger innerer Frühling.

Lasst uns etwas bewegen!

Bild: Henning C. Hacker