Wortwörtlich transparente Finanzen

Heute ist dann die neue N26 Mastercard per ordinärem Brief bei mir angekommen. Ich hatte zwar schonmal gelesen, dass das „Markenzeichen“ der N26 Kreditkarten ihre Transparenz ist, wenn man so eine durchsichtige Karte aber das erste Mal in der Hand hält, denkt man sich schon: Schick!

Die Aktivierung der Karte war eine Sache von wenigen Sekunden – nur ein paar Zahlen in die App eingeben und fertig. Theoretisch ist sie ab sofort benutzbar, mangels Gelegenheit konnte ich das aber noch nicht ausprobieren.

Bei N26 ist es, wie ich gelesen habe, so, dass Umsätze mit der Kreditkarte (eigentlich eine Debitkarte) direkt vom Konto abgebucht werden. Das ist mir gar nicht unrecht, denn so behält man besser den Überblick wo man finanziell gerade steht. Problematisch kann das jedoch werden, wenn man dringend was per Kreditkarte zahlen muss, und das Konto nicht genügend Deckung aufweist. Da ist mit meinem N26 Account ja gerade nur am spielen bin und der Großteil meiner Finanzen (noch) in anderen Händen liegt,  ist das ein durchaus realistisches Szenario. Glücklicherweise bietet N26 direkt in der App einen Überziehungskredit zu aktuell 8,9% an, den man sich einfach selbst freischalten kann. Randbemerkung: Man kann ihn auch einfach selbst wieder ausschalten, wenn man ihn nicht nutzen möchte – sehr elegant.

Da davon auszugehen ist, dass N26 im Hintergrund meine Kreditwürdigkeit geprüft hat – in den AGB behalten sie sich das auf jeden Fall vor – scheine ich in den Augen von Schufa & Co. so zuverlässig zu sein, dass ich mir direkt einen Dispo selbst gewähren konnte. Jetzt muss ich beim weiteren Spielen nicht auf jeden Cent und auf die andauernde Deckung des Kontos achten 🙂

Insgesamt: Alles sehr clever und durchdacht gelöst. Bis jetzt kann ich nur sagen: Chapeau N26.

Endlich mehr Platz

Aus den amerikanischen Filmen und Serien kennt man das schon lange: Leute haben sich Lagerraum gemietet, bei dem sie mit dem Auto vorfahren und dann ein cooles automatisches Garagentor öffnen. Drinnen befinden sich dann meistens entweder Waffen, Geld, Gold, oder irgendetwas anderes Verruchtes. In der Realität sind es jedoch wahrscheinlich nur alte Möbel, Akten oder sonstiger Krempel, der im Haus keinen Platz hat, aber auch noch nicht weggeworfen werden kann.

Das Konzept des „Self-Storage“ schwappt sein kurzer Zeit auch über den großen Teich zu uns, und da auch wir etwas knapp an Platz sind, habe ich mich umgesehen, wo es so etwas bei uns in der Gegend gibt. In meiner grenzenlosen Naivität habe ich mir gedacht, dass ein paar Quadratmeter nicht die Welt kosten können. Ein Blick auf die Preislisten der Anbieter à la Amiland hat mich dann jedoch eines Besseren belehrt … *schluck*

Glücklicherweise ist mir zu dieser Zeit ein Artikel des Main-Echos in die Hände gefallen, der über die anstehende Umwidmung eines Bürogebäudes in Karlstein zu Lagerflächen berichtet hat. Obwohl das zu dem Zeitpunkt nur ein Plan und weit davon entfernt war, fertig zu sein, habe ich Kontakt aufgenommen und konnte mich sehr schnell mit dem Eigentümer auf einen Modus einigen, der mir schnell den benötigten Platz verschafft hat. Das ging ja mal leicht und einfach 🙂

Inzwischen sind wir seit einigen Monaten Mieter im Self-Storage in Karlstein, das Projekt ist inzwischen offiziell gestartet und als kleines Dankeschön für die unkomplizierte Handhabung möchte ich an dieser Stelle einfach mal Werbung machen:

Leute, wenn ihr bezahlbaren Lagerraum ab 3 qm in der Region Aschaffenburg braucht, dann schaut doch mal rein – ist super: http://www.selfstorage-karlstein.de.

Und sagt einen schönen Gruß von mir 🙂

Let’s go App, liebe Bank

Wenn es um Technik und Gadgets geht, bin ich ein Spielkalb und immer bereit, Neues auszuprobieren. Im Vorfeld des Starts von ApplePay und nach dem Desaster mit der Miles & More Kreditkarte habe ich noch im Urlaub damit begonnen, mich nach Alternativen umzusehen. Schon länger im Blick hatte ich das App-basierte Onlinekonto von N26, jedoch gab es noch ein paar Kleinigkeiten, die mich davon abgehalten haben, mir gleich eines zu holen. Die Wichtigste darunter war die Tatsache, dass meine Online-Banking-Software MoneyMoney die Konten von N26 bisher nicht unterstützt, doch dazu später mehr.

Nachdem ich also von meiner Miles & More Kreditkarte wie gesagt gerade die Schnauze gestrichen voll hatte, habe ich mir einen Ruck gegeben und noch im Urlaub (sic!) ein Privatkonto bei N26 eröffnet. Wer das schon einmal bei einer klassischen Bank getan hat, weiß, mit wieviel Papierkram das verbunden ist und normalerweise ist auch ein Besuch in der Filiale notwendig. Anders bei N26. Online anmelden, App herunterladen, legitimieren, fertig. Auf der Website wird versprochen, dass man in acht Minuten sein Konto hat. Ich will nicht beschwören, dass es tatsächlich nur acht waren, aber auf jeden Fall war es unglaublich einfach, schnell und unkompliziert.

Interessant ist die Art und Weise, wie man sich legitimiert. Man braucht dazu einen Ausweis (Überraschung!) und scannt diesen nicht etwa ein, sondern wird von einem Mitarbeiter im Videochat aufgefordert, ihn in die Kamera zu halten. Dieser überprüft dann auch gleich mehrere Sicherheitsmerkmale des Ausweises und das ganze Gespräch wird aufgezeichnet. Spannender Ansatz. Auf jeden Fall ging es leicht und schnell.

Den letzten Anstoß, es jetzt mal mit N26 zu probieren war die Tatsache, dass MoneyMoney inzwischen die Konten zumindest auslesen kann. Transaktionen gehen leider nicht, weil sich N26 die Kosten für einen FinTS/HBCI-Server spart. Das ist zwar einerseits schade, andererseits hat es natürlich Konsequenzen, wenn man ein vollständig kostenloses Girokonto anbieten will. Mal sehen, wie sich das entwickelt …

N26 ist ein sogenantes FinTech, also ein Startup Unternehmen im Finanzsektor. Es existiert seit 2013 und hat schon für einige Furore gesorgt, weil das Unternehmen viele alte Zöpfe der traditionellen Banken einfach abgeschnitten hat. Man macht seine Transaktionen per App oder Online, Filialen gibt es nicht, und wenn man ein Problem hat, kann man das per Chat klären. Obwohl N26 so jung und hip ist, unterliegt es als deutsche Bank der Aufsicht des BAFin und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Damit ist mein Geld dort nicht weniger sicher als bei jeder anderen Bank. Ein wichtiger Faktor, damit ich dieses Experiment wagen konnte.

Die erste Probeüberweisung von meinem regulären Konto war nach etwa 12 Stunden da – jetzt bin ich mal gespannt, wann die (natürlich kostenlose) MasterCard zuhause ankommt. Ich werde weiter berichten.

Danke, Miles & More Kreditkarte … für nichts

Stellen Sie sich vor, Sie gönnen sich eine Woche Urlaub, sitzen gerade in Griechenland und die Firmen-Kreditkarte, über die eine große Warenbestellung in Australien läuft, verweigert den Dienst. Vefügungsrahmen? Passt. Ablaufdatum? Passt. Sonstige Kreditkartendaten? Passen alle. Nur die besonderen Sicherheitsfeatures, die Transaktionen aus unsicheren Ländern verhindern sollen, haben sich selbständig gemacht und platzieren nun auf einmal auch Australien auf der „Achse des Bösen“.

Kann man ja ändern, indem man sich online einloggt. Nur leider hat sich das Onlineportal nach der jüngst erfolgten Systemumstellung auch selbständig gemacht und akzeptiert nach Gutdünken alte und neue vergebene Passwörter – oder auch nicht. Heute ist wieder ein zickiger Tag, und mein Passwort wird nicht akzeptiert. Na, dann setze ich es halt zurück. Die PIN dafür kann man online anfordern und es wird auch nur maximal 24 Stunden dauern, bis sie da ist 🙄

Der IT Gott hat ein Einsehen und schickt mir die PIN nach „nur“ 15 Minuten. Flugs auf die Website gegangen und ein neues Passwort vergeben. Dann nur noch anmelden, und … hatte ich schon erwähnt, dass deren System heute seinen zickigen Tag hat? Nur weil ich gerade ein neues Passwort vergeben habe, heißt das noch nicht, dass es auch ab sofort akzeptiert wird.

Eine vorherige Erfahrung mit dem divenhaften System hat mich gelehrt, dass nach drei „falschen“ Eingaben das gesamte Konto gesperrt wird, deshalb, beschließe ich, mich an die Hotline zu wenden. Auf der Website steht – tatsächlich relativ leicht auffindbar – eine Frankfurter Rufnummer. Gottseidank sind Anrufe im europäischen Ausland inzwischen in der Flatrate enthalten, sonst würde sich der Preis für meinen Urlaub wahrscheinlich spontan verdoppeln. Nach einer gefühlt dreiminütigen Ansage über die Vorteile des neuen Online-Portals und dem Hinweis, dass momentan sehr viele Kunden die Hotline frequentieren (warum nur?) bin ich in der Warteschleife. Aber nur kurz. Dann erfahre ich, dass die Hotline erst ab 8.00 Uhr deutscher Zeit besetzt ist  🙄🙄

Also wieder auflegen und die halbe Stunde überbrücken und dabei versuchen, nicht in die Tischkante zu beißen. Punkt acht (bei uns 9.00 Uhr) wieder das selbe Spiel: Wertvolle Informationen über das neue Portal, dann Warteschleife. Das letzte Mal habe ich fast eine Stunde dort verbracht,. Aufgrund der frühen Uhrzeit habe ich diesmal jedoch schon nach fünf Minuten jemand an der Strippe, der mir jedoch postwendend erklärt, dass ich bei ihm falsch sein, und dass die Kollegen unter der anderen (geheimen?) Rufnummer die Ländersperre aufheben könnten. Seufzend lege ich auf und rufe die andere Hotline an.

Nach erneutem Warten und der Eingabe von 25 verschiedenen Informationen zur Legitimation habe ich dann eine weitere Servicedrohne am Rohr, der mir kurz und knapp vor die Füße wirft, dass er das Gewünschte nicht für mich tun könne – „Das müssen Sie selbst im Online-Konto“ tun. Da beißt sich dann die Katze das erste Mal in den Schwanz. Alles Bitten und Betteln hilft nicht, und auch der Hinweis, dass ich mich nicht einloggen kann, kann sein Herz aus Stein nicht erweichen. „Dann müssen Sie halt neue Zugangsdaten per Post anfordern.“ Nach Griechenland, oder was? Und das, während meine Bestellung in Australien rumsteht, anstatt befördert zu werden? Auch meine Frage, was ich denn tun solle, wenn meine Kreditkarte in Griechenland nicht funktioniert und ich im Ausland auf dem Trockenen sitze, wird mit einem lapidaren „Das können Sie im Online-Portal ändern.“ abgebügelt.

Irgendwann habe ich dann die Nase gestrichen voll und verlange, seinen Vorgesetzten zu sprechen. Der nun folgende Satz ist für mich unter den Top 5 der ewigen Servicewüste-Deutschland-Charts: „Unsere Vorgesetzten sind für Sie nicht zu sprechen“. Nochmal in Zeitlupe zum Genießen: „UNSERE VORGESETZTEN SIND FÜR SIE NICHT ZU SPRECHEN.“ In dieser drastischen Deutlichkeit habe ich das so tatsächlich noch nie gehört. Wow. Da weiß man doch gleich, welchen Stellenwert man als Kunde hat.

Mein Hinweis, dass er gerade dabei ist, einen Kunden zu verlieren, ändert an seiner überheblichen Gelassenheit nichts. Auf meine Frage, wo ich mich beschweren kann, kommt noch ein: „Schriftlich per Brief, E-Mail oder Fax“, woraufhin ich genervt auflege. Nachdem ich meinen Schaum vor dem Mund weggewischt habe, beschließe ich, noch einen letzten Versuch zu unternehmen. Vielleicht ist ja das Online-Portal letztlich doch flexibler als die Mitarbeiter an der Hotline.

Neue PIN angefordert und erstmal Frühstücken gegangen. Nach dem zweiten Kaffee ist die SMS dann auch da. Wie auf Samtpfötchen tänzele ich durch den Passwort-Änderungs-Prozess, um die Diva nicht zu verärgern. Bei jedem Schritt versuche ich zu erraten, was das System nun von mir erwarten könnte. Kurz bevor die Mimose wieder eingeschnappt ist, gelingt es mir mit einem beherzten Sprung, mein Online-Konto zu erreichen und die gewünschte Einstellung zu ändern. Bleibt zu hoffen, dass das System diese auch tatsächlich akzeptiert hat und nicht bei nächster Gelegenheit wieder nach Gutdünken ändert.

Unter dem Strich habe mich heute so geärgert, dass ich tatsächlich nach Alternativen suchen werde. Die Bonusmeilen sind zwar ganz nett, aber wenn jemand eine Systemumstellung so systematisch vergeigt (die ganze Vorgeschichte zu heute habe ich noch gar nicht aufgeschrieben), dann weiß ich nicht, ob das vertrauenserweckend genug ist, um meine finanziellen Transaktionen über so einen Partner abzuwickeln. Deshalb meine Botschaft an Miles & More sowie die DKB: Setzen – sechs! Und ich versuche jetzt wieder, meinen Urlaub zu genießen.

Jetzt ist mal wieder richtig Sommer

Hier ein kleiner musikalischer Gruß von Rudi Carell an alle, die schon wieder in den Startlöchern stehen, um wegen des wunderbaren Sommers die Klimakatastrophen-Sau durch’s Dorf zu treiben:

Ja, das Klima verändert sich. Das hat es schon immer getan und wird es auch weiterhin tun, solange es die Erde gibt.

Nein, ich glaube nicht, dass wir aufgrund des Klimawandels morgen absaufen, gegrillt werden oder verdursten. Das lasse ich mir auch dann nicht einreden, wenn es von Menschen mit akademischen Titeln in den Medien rauf und runter gebetet wird.

Doch, wir müssen noch viel mehr tun, um vor allem die Verschmutzung der Atmosphäre durch Abgase und Gifte zu verringern. Jeder einzelne kann dazu beitragen, der Fokus muss jedoch auch auf die wirklich massiven Verschmutzer wie z.B. Schwerindustrie und Kreuzfahrtschiffe gelenkt werden.

Und wer jetzt das Bedürfnis hat, mich verbal zu  kreuzigen, dem schmettere ich noch trotzig entgegen: JEHOVA!

Auch ein alter Hund kann neue Tricks lernen

Im Englischen gibt es eine Redensart: „You can’t teach an old dog new tricks“ – Man kann einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen. Manchmal funktioniert das aber dann doch, und in diesem Fall bin ich der „alte“ Hund, der etwas tut, was er bisher immer vermieden hat.

Als ich mich letztes Jahr habe breitschlagen lassen, auf der Liste der Kämpfer für die Judo Landesliga Nord zu stehen, konnte ich noch nicht ahnen, wohin mich diese Reise führen würde. Für mich war klar, dass in meiner Stellenbeschreibung für das Team „Fotograf und Maskottchen“ steht, und dass ich das Kämpfen denjenigen überlasse, die erfahrener und versierter darin sind – und vielleicht auch noch etwas jugendlicher als ich. In der letzten Saison hat das auch funktioniert: Es gab viele schöne Fotos und aufregende und erfolgreiche Kampftage mit dem sensationellen Ligateam der DJK Aschaffenburg.

Als ich dann am Freitag ins Dojo kam und mir ein „Hey, Du kämpfst morgen – die anderen 73er haben alle abgesagt“ entgegen geschmettert kam, war ich erstmal überfordert. Als Jugendlicher hatte ich mich immer davor gescheut, auf Turnieren zu kämpfen und es stand jetzt auch nicht gerade ganz oben auf meiner „Bucket List“ . Zwar war ich schon im letzten Jahr aus Neugier bei der Offenen Deutschen Meisterschaft der Veteranen angetreten und habe mich mit einem 5. Platz dabei besser geschlagen als erwartet, jedoch habe ich nicht wirklich darauf gebrannt, wieder anzutreten. Aber das Universum hatte offensichtlich andere Pläne …

Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen„, also stand es nicht zur Debatte, zu kneifen. Wie in solchen Fällen üblich, war ich der Meinung, nicht in der richtigen Form zu sein – viel Arbeit, zuletzt wenig trainiert, Reste von Jetlag. Es hätte viele Ausreden gegeben, jedoch keine ausreichenden. Außerdem hätte ich mir selbst nicht mehr wirklich in die Augen blicken können, wenn ich das Team hätte hängen lassen. Also A****backen zusammenkneifen und durch.

Als ich im letzten Jahr in Wiesbaden angetreten war, hatte ich das Ziel, mindestens einen Kampf zu gewinnen. Am Ende waren es sogar zwei, jedoch ohne, dass ich dabei selbst eine Wertung erzielen konnte. Gewonnen habe ich jeweils durch Bestrafungen der Gegner. So etwas knabbert natürlich schon etwas an meinem Stolz, deshalb war es mein Ziel heute, mindestens einen Kampf mit einer Wertung zu gewinnen.

Wieder war es das Universum, das einen seltsamen Sinn für Humor bewies. Nicht nur, dass meine Gewichtsklasse per Los als letzte dran war, auch das Ergebnis bis dahin (5:4) machte diesen, meinen Kampf zu einer Schlüsselbegegnung. Mit einem Gleichstand in die Pause zu gehen ist etwas anderes, als mit einer Führung. Aber zu dem Zeitpunkt, als ich auf die Matte ging, war ich mir dessen glücklicherweise nicht bewusst. Wenn du weißt, dass du gleich dran bist und dich einer Herausforderung stellen musst, setzt der denkende Verstand aus und du bist im Hier und Jetzt wie selten.

Erst als ich mir das Video meines Kampfes am nächsten Tag angesehen habe, habe ich bewusst wahrgenommen, was für eine Stimmung das Team am Mattenrand und das Publikum gemacht und mich angefeuert haben. Das und mein Wunsch, mein Bestes zu geben haben dann dazu geführt, dass ich den Kampf tatsächlich gewonnen haben, und zwar mit zwei halben Punkten (Waza-ari), die seit dieser Saison wieder einen Ippon ergeben und somit zum (vorzeitigen) Sieg führen. Zwar habe ich bis ins Golden Score gebraucht, um den zweiten Waza-ari zu erzielen, aber Ippon ist Ippon, und ich habe mein Ziel, mit einer Wertung zu gewinnen, sogar noch übertroffen.

Obwohl ich nach wie vor großen Respekt vor der Zweikampfsituation bei einem Turnier habe, ist die größte Herausforderung momentan doch eher die Kondition. Meine Begegnung in der Rückrunde habe ich – den ersten Kampf noch in den Knochen – dann zwar recht schnell verloren, für das Endergebnis war das jedoch nicht mehr von Bedeutung, da die Judoka der DJK Aschaffenburg mit einer grandiosen Teamleistung den letztjährigen Tabellenzweiten ASV Fürth mit 13:7 klar besiegt haben. Dies ist insbesondere bemerkenswert, da wir nicht nur in meiner Gewichtsklasse nicht optimal besetzt waren. Wenn dann die Leistungsträger wieder dabei sind, steht dem Erfolg der Mission Titelverteidigung nur wenig entgegen.

Rücklickend betrachtet entbehrt meine späte Annährung an Judo-Wettkämpfe nicht eines gewissen Humors. Angefangen habe ich gleich mal mit der nationalen Deutschen Meisterschaft, um mich danach zur Landesliga Nord „herunterzuarbeiten“. Vielleicht erreiche ich mein nächstes Ziel, einen direkten Ippon zu erzielen, ja auf einem Turnier auf Bezirksebene 😉 Unter dem Strich habe ich auf der Matte schon jetzt viel mehr erreicht, als ich jemals gedacht hätte, und auch wenn mir die über 20 Jahre Pause manchmal immer noch schmerzlich abgehen, löse ich mich Schritt für Schritt von der Überzeugung, dass ich deshalb einen gravierenden Nachteil habe. Ein alter Hund kann eben doch noch neue Tricks lernen, wenn er will und sich anstrengt.

Tucson 8 – Wüstenmuseum und Filmstudios

Mein letzter voller Tag beginnt mit einer Herausforderung für mich. Nachdem ich gestern ein Shuttle zum Flughafen und dort einen Mietwagen organisiert habe, muss ich den dann heute auch tatsächlich abholen. Ich bin noch nie in den USA Auto gefahren und bin deshalb etwas nervös. Am Airport klappt alles wie am Schnürchen und ehe ich mich versehe, sitze ich in einem ultraschicken, silbernen Ford Fusion. Die ersten Meter sind ein wenig holperig, aber ich gewöhne mich schnell an das Auto, die Schilder und den Verkehr in Tucson. Mit meiner USA Simkarte und Apple CarPlay habe ich sogar ein eigenes Navi, ganz ohne Mehrpreis. Zugegeben – ohne wäre ich auch vollkommen aufgeschmissen.

Mein erstes Ziel ist das Arizona-Sonora Desert Museum außerhalb von Tucson. Cynthia hat es uns quasi als Hausaufgabe mitgegeben. Dort gibt es fast alles zu sehen, was in der Sonora-Wüste lebt. Die Fahrt ist leicht und schnell wieder vorbei. Parkplätze gibt es natürlich in Hülle und Fülle und für den Eintritt habe ich eine Freikarte von Camillo, Cynthias Mann, bekommen (Danke, Camillo!)

Wie alle Sehenswürdigkeiten in den USA, die ich bis jetzt gesehen habe, ist auch das Museum perfekt organisiert. Überall sind Schilder und freundliche Mitarbeiter, die man fragen kann. Das Museum selbst ist zum größten Teil unter freiem Himmel, nur einige Ausstellungen sind in Gebäuden untergebracht. Als ich die Tiere sehe, unter anderem Großkatzen und einen Schwarzbär bin ich fast etwas entsetzt, dass diese wie im Zoo gehalten werden. Ein Mitarbeiter erklärt jedoch, dass es sich dabei ausschließlich um verletzte Tiere oder Waisen handelt, die in der Wildnis keinerlei Überlebenschance gehabt hätten. Die Gehege sind nicht wirklich groß, aber zumindest wurden die Tiere nicht eingefangen. Ansonsten ist das Museum herrlich und gibt mir noch einmal Gelegenheit, mich mit den Energien der Wüstenpflanzen zu verbinden, was ich ausführlich nutze.

Nach einem kleinen Mittagessen fahre ich dann sprichwörtlich „über die Straße“ zu den Old Tucson Studios, die in direkter Nachbarschaft zum Museum beheimatet sind. Dabei handelt es sich um ein Film-Set, das für viele sehr bekannte Westernfilme und -serien benutzt wurde. Dementsprechend ist klar, dass unsere Vorstellung in Deutschland vom „Wilden Westen“ so aussieht wie die Gegend um Tucson – ist ja schließlich alles hier gedreht worden, was wir uns als Kinder so auf der Leinwand und im Fernsehen reingezogen haben.

Seit 1939 wurden an diese Ort über 400 Filme und Serien gedreht, darunter Klassiker wie „Rio Bravo“, „Hombre“, „¡Drei Amigos!“, „Unsere kleine Farm“ und „Bonanza“. Heute wird zwar auch noch gelegentlich gedreht, jedoch ist Old Tucson vor allem ein Freizeitpark mit historischer Kulisse.

Als ich das Kassenhäuschen hinter mir gelassen habe, bekomme ich große Augen und fühle mich im meine Kindheit zurückversetzt. Ja, genau so sah das im Western immer aus. Und das Bewusstsein, dass die Filmhandlung auch oft genug genau hier stattgefunden hat, beschert mir eine Gänsehaut nach der anderen. Saucool hier! Es fällt auf, dass alles sehr professionell, jedoch nicht ganz so überschwänglich und übertrieben ist, wie man es USA oft findet. Man bekommt die volle Ladung „Wilder Westen“, jedoch in genau dem richtigen Maß.

Natürlich gibt es auch Showelemente. Die Schauspieler von Old Tucson geben kurze Szenen zum Besten, die dem Film „The Hanged Man“ nachempfunden worden sind. Und selbstverständlich ging das nicht ohne Schüsse, Prügelszenen und einen Sturz von einem Haus vonstatten. Das vorwiegend amerikanische Publikum war begeistert und für mich war es gerade ausreichend kurz, dass ich es noch genießen konnte.

Old Tucson lebt vorwiegend von seinen alten Kulissen und Gebäuden. Es gibt zwar ein Karussell und eine alte „Mine“, in der man in der Art einer Geisterbahn fachgerecht erschreckt wird, jedoch ist damit der Rummelplatzcharakter auch schon am Ende. Was bleibt ist ein großes Stück der Western-Geschichte, die man an allen Ecken und Enden spüren kann. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt!

Gegen Nachmittag mache ich mich dann wieder mit meinem schicken Auto auf den Weg zurück. Bereits in „Old Tucson“ habe ich mich entschlossen, heute Abend erneut zum Gates Pass zu fahren und mir den Sonnenuntergang noch einmal anzusehen. Die Zeit ist ausreichend, aber ich wundere mich über mich selbst, wie sehr die Weite der USA schon auf mich abgefärbt hat. In Deutschland würde ich nie auf die Idee kommen, 30 Minuten zu fahren, mir für 20 Minuten einen Sonnenuntergang anzusehen, nur um dann wieder 30 Minuten zurückzufahren. Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass die Landschaft und oft auch die Sonnenuntergänge in Deutschland nicht einmal ansatzweise mit dem Spektakel am Gates Pass mithalten können.

Und so habe ich mich dann heute Abend schon einmal meditierend von Arizona verabschiedet. Morgen habe ich noch eine Menge Zeit, die ich dafür nutzen werde, mir Tucson Downtown anzusehen. Dann geht es zum Flughafen und dann via Phoenix und London nach Frankfurt.

Tucson 7 – Selbstermächtigung und klare Grenzen

… und dann ist es auch schon wieder vorbei. Zumindest für mich. Mit dem heutigen fünften Tag endet der erste Teil des „Flower Essence Therapy Course“ von Desert Alchemy. Gut die Hälfte der Teilnehmer wird in der nächsten Woche mit Teil 2 weitermachen, die anderen fahren nach Hause.

Der letzte Tag des Workshops stand unter der Überschrift „Making & Honoring Boundaries“ – Grenzen setzen und respektieren, sowie „Self-Empowerment“ – Selbstermächtigung.

„Selbstermächtigung ist das innere Gefühl, dass wir die Macht, die Motivation, die Kreativität und die Entschlossenheit besitzen, etwas zu tun, das sowohl für uns selbst als auch für andere von Vorteil ist, ohne dass wir deswegen das Bedürfnis nach oder die Abhängigkeit von externer Bestätigung haben. -Cynthia Athina Kemp Scherer

Diese Definition von Cynthia bringt meiner Meinung nach auf den Punkt, was man unter dem ansonsten recht abstrakten Begriff verstehen kann. Und zu den einzelnen Dingen, die uns im täglichen Leben oft daran hindern, selbstermächtigt zu sein, sagte sie dann immer wieder den am häufigsten gefallenen Satz des Workshops: „There’s a flower essence for that“ – Dafür gibt es eine Blütenessenz.

Tatsächlich findet sich bei Desert Alchemy ein reichhaltiges Repertoire an Essenzen, die uns dabei helfen können, den Herausforderungen zu begegnen, die sich uns immer wieder in den Weg stellen. Bei 119 einzelnen Blütenessenzen und über 70 fertigen Mischungen ist das auch nicht verwunderlich. Auffallend ist, dass Cynthia, ebenso wie die von mir sehr geschätzten Sabina Pettitt, Ian White und Steve Johnson sowohl ein unglaublich fundiertes und dokumentiertes Wissen über die Essenzen, als auch eine sehr klare Sprache besitzt, mit der sie über die Qualitäten der einzelnen Blüten oder Mischungen spricht. Wenn man sie reden hört, kann man mit jeder Faser spüren, dass sie weiß und meint, was sie sagt. Diese bedingungsose Autentizität ist es, die die Voraussetzung für mich ist, um mit bestimmten Essenzen zu arbeiten und sie zu vertreiben.

Den Übergang zum Thema Grenzen bildete das nicht kleine Thema Beziehungen (jeglicher Art), und wie man sich selbst mit Essenzen unterstützen kann, um bessere Beziehungen zu führen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass es sich jedes einzelne Mal um eine Beziehung handelt, wenn mindestens zwei Menschen miteinander interagieren. Cynthia hat für einen Workshop zu diesem Thema acht universelle Prinzipien aufgestellt, die ich gerne auch veröffentlichen werde, sobald ich mir ihr Einverständnis dazu geholt habe.

„Grenzen sind letztlich nur die Informationen, die andere Menschen benötigen, um dazu in der Lage zu sein, uns mit Respekt zu behandeln.“ -Cynthia Athina Kemp Scherer

Um gesunde Grenzen zu setzen, muss ich zuerst einmal wissen, was meine Bedürfnisse in dieser Beziehung sind. Dann kann ich beginnen, den anderen Menschen in meinem Leben mitzuteilen, wo meine Grenzen sind und in länger andauernden Beziehungen, braucht es auch hin und wieder eine Art „Wartung“, bei der man auf den Prüfstand stellt, ob sich nicht eingeschlichen hat, dass gewisse Grenzen doch immer wieder überschritten werden. Auch hier ist es so, dass das Thema viel umfangreicher ist, als es auf den ersten Blick den Eindruck macht. Es gibt unzählige Arten von Grenzen und wir tun gut daran, uns bewusst zu sein, wo sie – je nach Art der Beziehung- bei uns sitzen. Natürlich gibt es wieder eine ganze Reihe von Essenzen, die uns bei Problemen mit diesem Thema unterstützen können.

Nach der Übergabe der Zertifikate an diejenigen, die nur den ersten Teil des Workshops besuchen und der Verabschiedung machen wir uns fast hastig auf den Weg zurück zum Gates Pass, den wir am Dienstag auf dem Weg in die Wüste schon einmal gesehen haben. Diesmal machen wir jedoch hier halt, um den spektakulären Sonnenuntergang über der Sonora-Wüste zu sehen. Es windet wie verrückt, aber das, was wir präsentiert bekommen, ist es mehr als wert. Stellvertretend für die über 100 Bilder, die ich gemacht habe, habe ich meinen Favoriten als Titelbild für diesen Post ausgewählt.

Morgen fahre ich dann, wie ich es mir vorgenommen habe, tatsächlich zu den Old Tucson Studios und auch noch in das Wüstenmuseum. Dies wird mein letzter voller Tag in Arizona sein, bevor es am Sonntag Abend wieder zurück nach Hause geht.

Tucson 6 – Emotionale Fitness

Fitness kennt jeder. Normalerweise meinen wir dabei aber körperliche, manchmal auch geistige Fitness. Mindestens genauso wichtig ist jedoch emotionale Fitness. Aber was bedeutet das und wie geht das?

Der Dreh- und Angelpunkt des heutigen Tages im Desert Alchemy Workshop war die Emotional Awareness Formula, was wörtlich übersetzt „emotionales Gewahrsein“ oder „emotionale Bewusstheit“ bedeutet. Die Folge von emotionaler Bewusstheit ist emotionale Fitness, aber dazu gleich.

Unser Tag begann mit einem Ausflug in den botanischen Garten von Tucson, wo wir die Gelegenheit hatten, viele der Pflanzen aus dem Desert Alchemy Repertoire, die wir in der Wüste nicht gesehen hatten, kennenzulernen. Der Garten ist relativ groß und wunderschön angelegt. Die Bilder unten sind allesamt dort entstanden. Für mich war es die Gelegenheit, noch mehr von der Energie der Wüste beziehungsweise ihrer „Bewohner“ aufzunehmen und in meinem inneren Archiv abzulegen. Ich glaube, dass das tatsächlich der Hauptgrund meiner Reise ist: Tuchfühlung aufnehmen mit den Energien, die wir in Form von Essenzen nach Deutschland bringen, und zwar in ihrer ursprünglichen Umgebung.

Aber zurück zur emotionalen Fitness. Wer von uns kennt nicht die Situation, in der ein anderer Mensch – vorzugsweise jemand, der uns gut kennt – einen unserer „roten Knöpfe“ drückt, worauf wir zuverlässig explodieren und auf eine kleine Situation mit einer unangemessen großen Reaktion antworten, oft ohne zu wissen, warum eigentlich. Was dabei passiert ist, dass die andere Person etwas in uns angetriggert hat, das uns an eine frühere, in der Regel schmerzvolle Erfahrung erinnert und wir die dazugehörigen Emotionen wieder fühlen. Diese sind es, die uns überreagieren lassen. Manchmal sind wir uns sogar der Tatsache bewusst, dass unsere Emotionen nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun haben, aber wir können nicht anders als trotzdem darauf zu reagieren.

Emotionale Bewusstheit ist die Fähigkeit, dass wir erkennen, wenn wir in so einer Situation sind und woher die Emotionen tatsächlich herkommen. Dabei geht es nicht darum, sich an eine konkrete Situation zu erinnern, es reicht, dass wir uns bewusst sind, dass hier etwas Altes am Werke ist, das beispielsweise aus unserer Kindheit stammen kann. Jedoch geht emotionale Bewusstheit noch darüber hinaus. In seinem vollen Umfang bedeutet der Begriff, dass wir erkennen und verstehen, was wir fühlen, egal ob es um eine aktuelle oder eine vergangene Situation geht, und dass wir auch verschiedene Schattierungen unserer Emotionen wahrnehmen können.

Emotionale Fitness bedeutet nun, dass wir in der Lage sind, unsere bisher automatischen Reaktionen (also die „roten Knöpfe“) zu deaktivieren und damit bewusst entscheiden können, wie wir auf auf Trigger von außen reagieren. Klingt doch ziemlich entspannend, oder?

Der Weg dahin, und da gibt Cynthia sich mit Daniel Mapel und Sandra Epstein die Hand, ist, dass wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden die seelischen Verletzungen heilen, die wir noch immer mit uns herumtragen. Mit jeder Wunde, die geheilt wird, wird ein roter Knopf deaktiviert und wir werden ein Stück „fitter“. Und genau dies ist die Domäne, in der die Essenzen wahrlich zuhause sind.

Tucson 5 – Seelenpflege

Tag fünf meiner Reise nach Tucson ist wieder geprägt vom Lehrgang in den Räumen von Desert Alchemy. Das große Thema des heutigen war „Caring for the Soul“, also die Seelenpflege.

Was ist die Seele eigentlich? Eine nicht ganz einfache Frage. Man kann sich dem Thema nähern, indem man ausschließt, was sie schon einmal nicht ist, und das ist ganz sicher der Körper und der Verstand. Die Seele ist der Teil von uns, der Zugang zum Göttlichen und zu unserem Lebensplan hat, und der dafür verantwortlich ist, dass wir in die Situationen kommen und die Menschen treffen, die wir brauchen, um die Gelegenheit zu haben, unseren Daseinszweck zu erfüllen und uns zu entfalten. Die Emotionen sind die Sprache der Seele. Und wir tun gut daran, unsere Seele wahrzunehmen und uns um sie zu kümmern.

Seelenpflege bedeutet, dass wir aktiv hören, was sie uns zu sagen hat, dass wir ihre Impulse wahrnehmen und bestmöglich umsetzen. Es bedeutet auch, dass wir uns die Zeit für die Dinge nehmen, die unser Herz zum Singen bringen, und dass wir es ernst nehmen, wenn uns unsere Emotionen deutlich sagen, dass wir auf dem Holzweg sind.

Im Detail hat Cynthia heute das Thema Transformation und Veränderung anhand der Transitions Formula, sowie das Thema Überwindung von Sucht und Abhängigkeit anhand der Harmonizing Addictive Patterns Formula besprochen. Auch hier gab es wieder keine überraschend neuen Erkenntnisse für mich, jedoch ist des ein Genuss, die Klarheit und Tiefe zu sehen, mit der Cynthia über diese Themen spricht. Eine wirklich weise Frau.

Eine der Konsequenzen des heutigen Tages ist, dass ich den umfangreichen Artikel, den Cynthia schon 1997 zum Thema Transformationsprozesse geschrieben hat, als Teil des Essenzenladen Newsletters und Blogs in vier Etappen veröffentlichen werde (Danke für die Genehmigung!). Eine weitere Konsequenz ist, dass ich beschlossen habe, einen Anlauf zu nehmen, um Cynthia innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate für einen Workshop nach Deutschland zu holen. Es gibt so viele Menschen die von dem profitieren könnten, was sie zu sagen hat – mit oder ohne Essenzen.

Fotos gab es heute keine, wie gesagt, wir saßen den ganzen Tag im Seminarraum. Dafür geht es morgen Vormittag in den Tucson Botanical Garden, wo es all die Pflanzen zu sehen gibt, die wir gestern in der Wüste nicht erleben konnten. Es ist wieder Sonnenschutz angesagt, diesmal jedoch in Verbindung mit einer wärmenden Jacke, denn es steht ein Temperatursturz bevor.