Ich fühle eine große Sehnsucht in mir – die Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit. Nach Integrität. Nach Authentizität. Drei Dinge, die mir in der Welt da draußen gerade am meisten fehlen.
In der April-Kolumne nehme ich dich mit auf eine ehrliche Bestandsaufnahme: Von den Schreckgespenstern meiner Kindheit in den 80ern bis zu einer Gegenwart, in der KI Videos täuschend echt fälscht und Influencer uns täglich erklären, was wir zu denken haben. Mein Fazit? Ich weiß, dass ich nichts weiß – und das ist erstaunlich befreiend.
„Bevor isch misch uffresch, isses mir liewer egal." Manchmal ist stoische Gelassenheit die radikalste Form der Selbstfürsorge.
Warum es für alle problematisch ist, wenn Männer ihre Männlichkeit nicht leben.
Es könnte doch ganz einfach sein, wenn Männer wieder mehr die männlichen Prinzipien verkörpern würden und Frauen wieder mehr die weiblichen Prinzipien. Doch was bei vielen Spezies in der Natur völlig normal ist und zum gesunden Erhalt der Art beiträgt, wird in unserer Gesellschaft seit Jahrzehnten auf den Kopf gestellt. Unsere Einstellung zu diesem Thema mag altmodisch und überholt erscheinen, aber aus unserer Sicht führt das zunehmende Gleichmachen der Geschlechter dazu, dass beide nicht mehr in ihre Kraft kommen und diese leben können. Etwas, was unserer ganzen Gesellschaft schadet.
Immer noch sind in der Bildung und Erziehung unserer Kinder überwiegend Frauen tätig. Wenn dann der Vater abwesend ist – sei es körperlich oder emotional – fehlen vielen Jungs und jungen Männern dadurch die Rollenvorbilder, die ihnen zeigen, was es heißt, eine gesunde Form von Männlichkeit zu leben. Wenn aber Männern nicht in ihrer männlichen Kraft sind, müssen die Frauen dies in den Familien kompensieren. Ein Zustand der zum einen anstrengend ist und zum anderen dazu führt, dass viele Frauen ihre weiblichen Qualitäten nicht leben oder gar keine Idee mehr haben, welche diese sein könnten. Unterm Strich eine ungünstige Situation für beide Geschlechter.
Unsere Forderung ist, dass wir endlich Jungen wieder Jungen sein lassen. Und dazu gehören Raufen und Balgen und zwischendurch auch ernsthaftere körperliche Auseinandersetzungen. Jeder Mensch besitzt das Potenzial für Aggression und nur, wenn man lernt, sie auf eine angemessene Art und Weise auszudrücken, kann sie gesund sein. Bei Jungen und Männern führt dabei kein Weg am körperlichen Ausdruck vorbei. Früher geschah das auf dem Pausenhof oder dem Bolzplatz, heute sind Kampfsportarten wie Judo, BJJ und Ringen eine sehr gute Option.
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Männer und Frauen sind in jeder Hinsicht völlig verschieden. Auch wenn es Menschen gibt, die diese Aussage für kontrovers halten, ist sie für uns uneingeschränkt wahr. In einer dualistischen Welt, die auf der Existenz von Gegensätzen aufgebaut ist, erscheint das auch notwendig und sinnvoll – ohne schwarz kein weiß, ohne hell kein dunkel, ohne warm kein kalt.
Aktuell ist es modern, all das, was seit Urzeiten als typisch männlich gilt, als negativ, ja sogar toxisch anzusehen, während klassisch weibliche Qualitäten als für Menschen beider Geschlechter erstrebenswert gelten. Im Kindergarten, in der Schule und an der Universität lernen Jungen heute, dass es nicht in Ordnung ist, wenn sie selbstbewusst, extrovertiert und auf gesunde Weise auch aggressiv sind. Gesunde männliche Vorbilder fehlen.
Dies führt unserer Meinung nach zu großer Verunsicherung bei jungen Männern. Die Botschaft des kanadischen Psychologen Jordan B. Peterson fällt deshalb auf fruchtbaren Boden: Es ist in Ordnung, ein Mann zu sein. Es ist in Ordnung die klassisch männlichen Qualitäten zu kultivieren und zu leben. Für ein glückliches Leben und eine gesunde Gesellschaft braucht es beide Pole: männlich und weiblich.
In dieser Folge kommen wir auch auf Andrew Tate zu sprechen, der in den Medien als toxischer Mann, Frauenfeind und schlechter Mensch dargestellt wird. Wenn man sich jedoch mit seinen Aussagen beschäftigt, stellt man fest, dass er einem vielleicht vom Typus her nicht so liegt und eine ganz schön große Klappe hat, jedoch sind seine Aussagen nicht grundlegend falsch: Übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben, habe Respekt, sorge gut für deinen Körper, setz dich in Bewegung!
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Über die Chancen einer Gesellschaft, in der Menschen immer älter werden.
Laut Statista lag die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern 1950 bei 64,6 Jahren, 2020 bei 78,9 Jahren. Bei Frauen stieg die durchschnittliche Lebenserwartung im gleichen Zeitraum von 68,5 Jahren auf 83,6 Jahre. Der demografische Wandel in Deutschland ist schon länger Thema, stellt er doch unser Sozialsystem vor die Aufgabe, immer mehr Zahlungsempfänger durch prozentual immer weniger Einzahler finanzieren zu müssen.
Ist eine alternde Bevölkerung also vor allem eine große Herausforderung oder nicht viel mehr eine sehr große Chance für eine schnellere Weiterentwicklung der Gesellschaft?
Da wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, bei guter Gesundheit und mit Freude ein Alter von 120 Jahren zu erreichen, beschäftigen wir in dieser Folge damit, welchen positiven Einfluss das längere Leben z.B. auf die Erziehung der Kinder hat, auf die Möglichkeit, sich beruflich auszuprobieren und weiterzuentwickeln und mit der Idee, dass Menschen mit langer Lebens- und Berufserfahrung eine wichtige Ressource und Unterstützung sein können, die in unserer Gesellschaft noch zu wenig integriert wird.
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Weil es immer schon so war und die Masse das auch heute noch glaubt.
In unserer Gesellschaft gibt es tief verwurzelte Überzeugungen und Glaubenssätze, die von Generation zu Generation automatisch weitergegeben, als gegeben hingenommen und viel zu selten hinterfragt werden. Ängste vor oder Vorstellungen vom Altern gehören genauso dazu wie die Angst vor Jobverlust, Arbeitslosigkeit oder existenzieller Not.
Gesellschaftliche Konventionen spielen hier ebenso eine Rolle wie überlieferte Überlebensstrategien unserer Vorfahren, die früher vielleicht notwendig waren, in der heutigen Zeit aber überholt sind und unbewusst trotzdem noch tief in der Gesellschaft verwurzelt sind.
In dieser Folge überlegen wir, wie es möglich ist, aus diesem Massenbewusstsein auszusteigen oder wenigstens zu hinterfragen, ob uns althergebrachte Überzeugungen und Glaubenssätze heute noch dienen. Carsten schildert, inwieweit die Madagaskar Essenz von Ian White hilfreich sein könnte, um sich absichtsvoll vom Massenbewusstsein zu lösen und dadurch mehr Optionen im eigenen Leben zu haben.
Eine sehr persönliche Entscheidung, die die Gesellschaft spaltet
Impfzentren auf dem Markplatz, beim Edeka oder in der S-Bahn, in denen man sich im Vorbeigehen oder – fahren – impfen lassen kann und zur Belohnung vielleicht noch eine Bratwurst oder einen Einkaufsgutschein erhält, werfen bei uns Fragen auf.
So sehr die Medien, die Regierung und andere Stellen die Impfung auch als notwendig, sicher und harmlos propagieren, sie bleibt ein medizinischer Eingriff, dessen Tragweite, Folgen und Risiken jeder Mensch für sich persönliche abwägen muss. Denn auch die Folgen der Entscheidung, egal ob sie für oder gegen die Impfung fällt, muss jeder für sich tragen.
Auch wenn wir selbst uns derzeit klar gegen die Impfung entschieden haben, respektieren wir jeden, der sich dafür entscheidet, und hoffen, dass unsere Mitmenschen uns und unserer Entscheidung mit dem gleichen Respekt begegnen. Ein kontroverses Thema, das unsere Gesellschaft beschäftigt und spaltet, in einer Zeit, in der gegenseitiges Verständnis, Respekt und Dialog noch notwendiger wären als sonst. Lasst uns gerne Eure Meinung dazu wissen!
Der Spiegel ist wie immer zuverlässig weiter auf seinem Kreuzzug gegen die Homöopathie (und im Zweifelsfall auch alles andere, was nicht in das Weltbild der Schulmedizin und der Pharmaindustrie passt) unterwegs. In einem aktuellen Beitrag rechnet das ansonsten von mir geschätzte Online-Magazin mit einem geplanten Bachelor-Studiengang in Homöopathie ab, was ich persönlich jedoch für keine schlechte Sache halte.
In den Kommentaren zu den entsprechenden Beiträgen auf Spiegel Online und Facebook zerfetzen sich dann die Befürworter und die hasserfüllten Gegner der Homöopathie mit manchmal mehr und oft weniger eloquenten Kommentaren.
Was mir dabei nicht in den Kopf will: Wie kann es sein, dass man sich in einem Land über ein Thema, das – von allen Seiten unbestritten – zumindest nicht schadet, so die Köpfe einschlägt, während der Konsum von zufällig gesellschaftlich akzeptierten Rauschgiften wie Nikotin und Alkohol, die unbestritten schädlich sind, als gegeben hingenommen wird.
Meine Meinung dazu ist: Wenn es nicht in Euer Weltbild passt, dass Homöopathie und Blütenessenzen positive Wirkungen haben, dann benutzt sie nicht! Aber lasst die anderen, die sie halt nutzen wollen, in Ruhe.
Ich bin gerade wie in einer (positiven) Schockstarre. Da stellt sich doch tatsächlich ein etablierter Wissenschaftler hin und verkündet im deutschen Fernsehen, dass ADHS keine Krankheit ist und nur deshalb dazu gemacht wird, weil es für alle Beteiligten (außer den Kindern) bequemer bzw. profitabler ist.
“ADHS ist keine Störung, es ist ein Symptom für unmenschliche Erziehung”
Soviel Ehrlichkeit im Fernsehen hat wirklich Seltenheitswert. Unbedingt ansehen – der Clip ist nur knapp vier Minuten lang.