Was bist Du eigentlich von Berufung?

Warum wir schon viele Dinge aufgegeben haben, die wir gut können.

Es mag Menschen geben, die glücklich sind, endlich die eine Sache gefunden zu haben, die ihnen wirklich Spaß macht und die sie ein Leben lang machen möchten. Und dann mag es die Menschen geben, die sich irgendwann entschieden haben, eine Sache ihr Leben lang zu machen, auch wenn sie ihnen keinen Spaß (mehr) macht.

Und dann gibt es Menschen wir uns. Menschen, denen viele Dinge gleichzeitig oder nacheinander Spaß machen, die vielseitig interessiert sind und verschiedenste Hobbys und Berufe ausgeübt haben, um sich nach einer Zeit wieder davon zu verabschieden und etwas Neues zu beginnen.

Warum wir immer wieder gewechselt haben und schon einige Dinge aufgegeben haben, die wir gut können, und was es aus unserer Sicht braucht, um diese Veränderungen mit Leichtigkeit leben zu können, besprechen wir in dieser Folge.

Und wenn gut doch gut genug ist?

Von Perfektionismus und der Idee, jeden Fehler vermeiden zu müssen

Gar nicht so einfach, den perfekten Text zu einer Folge zu schreiben, in der es um den Hang zur Perfektion geht und um die Vermeidung, bzw. den Umgang mit Fehlern. Gerade, wenn die eigene Messlatte hoch liegt – vielleicht sogar sehr viel höher als die Erwartungshaltung der Mitmenschen – ist es der eigene innere Anspruch, der gerne mal stresst. Zumindest bei mir (Andrea) blockiert die Idee, es gut oder gar perfekt machen zu wollen, immer wieder die Kreativität und sorgt für grandiosen Frust.

Wie geht es Euch mit diesem Thema? Habt Ihr Mühe, den Erwartungen von außen gerecht zu werden oder steht Ihr Euch eher immer wieder selbst im Weg? Und woher kommt die Idee perfekt sein zu wollen oder zu müssen?

Wir haben uns in dieser Folge dem Thema Perfektion so gut wie möglich genähert und dabei auch noch Spaß gehabt 😊.

Yoga mit Delia

Ein weiterer Weg, um Körper, Geist und Seele fit zu halten

In unserer zweiten Folge zu dritt ist Carstens Frau Delia mit von der Partie. Als geübtes Dreiergespann stehen wir einmal in der Woche im Rahmen unserer Judo, Body & Soul Gruppe gemeinsam auf der Judomatte und üben dort Judo und Yoga.

Während Carsten und Andrea Judo als einen guten Weg empfinden, den eigenen Körper zu spüren, hat Delia ihren Zugang zu Körperbewusstsein und Erdung vor Jahren schon im Yoga entdeckt und ihren Weg bis zur Yogalehrerin mit Begeisterung verfolgt. Dabei ist ihr besonders wichtig, Yoga nicht als einen einzelnen Termin in der Woche zu sehen, sondern die Yogapraxis z.B. in Form von bewusstem Atmen in den Alltag zu integrieren, um möglich gut davon profitieren zu können.

Wenn Ihr aus dem Raum Aschaffenburg kommt oder online teilnehmen wollt, findet Ihr Delias Yogaangebote unter Delia Sann – Yoga in Aschaffenburg (https://delia-yoga.de). Probiert es doch einfach mal aus!

Bild von RENE RAUSCHENBERGER auf Pixabay

Vom Bewusstsein der Masse

Weil es immer schon so war und die Masse das auch heute noch glaubt.

In unserer Gesellschaft gibt es tief verwurzelte Überzeugungen und Glaubenssätze, die von Generation zu Generation automatisch weitergegeben, als gegeben hingenommen und viel zu selten hinterfragt werden. Ängste vor oder Vorstellungen vom Altern gehören genauso dazu wie die Angst vor Jobverlust, Arbeitslosigkeit oder existenzieller Not.

Gesellschaftliche Konventionen spielen hier ebenso eine Rolle wie überlieferte Überlebensstrategien unserer Vorfahren, die früher vielleicht notwendig waren, in der heutigen Zeit aber überholt sind und unbewusst trotzdem noch tief in der Gesellschaft verwurzelt sind.

In dieser Folge überlegen wir, wie es möglich ist, aus diesem Massenbewusstsein auszusteigen oder wenigstens zu hinterfragen, ob uns althergebrachte Überzeugungen und Glaubenssätze heute noch dienen. Carsten schildert, inwieweit die Madagaskar Essenz von Ian White hilfreich sein könnte, um sich absichtsvoll vom Massenbewusstsein zu lösen und dadurch mehr Optionen im eigenen Leben zu haben.

Links:

Madagascar Essence: https://www.essenzenladen.de/de/essenzen/australische-buschblueten/lichtfrequenz-essenzen/238/madagascar-essence

Wie viele Termine braucht der Mensch?

Von der Notwendigkeit, auch bei vielen Termine gut für sich selbst zu sorgen

Irgendwie war es „früher“ leichter für uns, mit vielen Terminen umzugehen. Besonders nach den Monaten des Lockdowns mit (zu) wenig Kontakten und kaum Terminen, empfinden zumindest wir die Umstellung auf mehr Termine und mehr Verpflichtungen als anstrengend.

Während Andrea aufgrund ihrer Selbstständigkeit natürlicherweise (und auch glücklicherweise) viele Termine mit Schülern und Klienten hat, kann Carsten sich im Rahmen seiner Selbstständigkeit seinen Arbeitsfluss deutlich freier einteilen und seinem eigenen Rhythmus dadurch besser folgen. Unsere Strategien, unseren Energiehaushalt mit Terminen und Verpflichtungen in Einklang zu bringen, sind trotzdem sehr ähnlich.

Was können wir also tun, um trotz der immer noch vorhandenen hohen kollektiven Anspannung produktiv arbeiten und unsere Termine wahrnehmen zu können? Und wie können wir auch bei einem vollen Terminplan gut für uns sorgen?

Hochsensibel ist das neue Stark

Über die Arbeit und das neue Buch von Anita Moorjani

Seitdem wir ihr erstes Buch mit dem Titel „Dying to be me“ (dt. “Heilung im Licht”) gelesen haben, verfolgen wir die Arbeit von Anita Moorjani, die nach ihrer Nahtoderfahrung in die Öffentlich getreten ist, um ihre Botschaft mit anderen Menschen zu teilen.

Mit Spannung haben wir auf ihr neustes Buch gewartet, das bereits im Frühjahr auf Englisch erschienen und seit Oktober nun auch auf Deutsch verfügbar ist. Anita Moorjani beschreibt in diesem Buch ihre eigenes Leben und ihre Erfahrungen als Empath und macht Vorschläge, wie unser Leben gelingen kann, wenn wir uns als sehr empathischer Menschen ständig für das Wohlergehen unserer Mitmenschen verantwortlich fühlen und unsere eigenen Bedürfnisse permanent hinten anstellen.

Eine Empfehlung für alle Menschen, die sich selbst als hochsensibel bezeichnen würden oder sich einfach mit diesem Thema beschäftigen möchten.

Mehr Informationen zu Anita Moorjani findet Ihr auf Ihrer Homepage (https://www.anitamoorjani.com) und ihre Bücher bekommt Ihr in Eurem Buchladen oder im Internet:

  • Hochsensibel ist das neue Stark: ISBN 978-3442342815
  • Heilung im Licht: ISBN 978-3442221073
  • Finde deinen Himmel auf Erden, ISBN 978-3442342129

Ordnung ins System bringen

Wie funktioniert eigentlich Aufstellungsarbeit?

Vielen Menschen ist “Familienaufstellen” inzwischen ein Begriff und es gibt immer mehr Therapeuten und Coaches, die dieses zielführende Werkzeug einsetzen, um gemeinsam mit ihrem Klienten eine angemessene und stimmige Ordnung in dessen (Familien-) System zu bringen. Neben der klassischen Aufstellung von Familienthemen lassen sich mit dieser Methode natürlich auch berufliche, gesundheitliche und andere Themen lösungsorientiert aufstellen und “in Ordnung” bringen, so dass der Klienten auch in diesen Bereichen eine positive Veränderung in seinem Alltag feststellen kann.

Wir haben beide in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit Aufstellungsarbeit gemacht und sind immer wieder beeindruckt, welche Lösungen sich in diesem Rahmen erschaffen lassen. Ein guter Grund, um in dieser Folge einmal ausführlicher über systemisches Aufstellen zu sprechen.

Für alle, deren Interesse wir mit dieser Folge geweckt haben, ist der einfachste Weg eigene Aufstellungserfahrungen zu machen, als Stellvertreter an einer Aufstellung in der Nähre teilzunehmen. Adressen findet Ihr leicht im Internet. Interessenten im Raum Aschaffenburg können sich natürlich gerne direkt an Andrea wenden (coaching@andrea-schlauersbach.de). Und unsere Empfehlung für Südostbayern ist ganz klar Katrin Remmelberger (https://www.remmelberger.de).

Wir müssen leider draußen bleiben

Von der erzwungenen und traurigen Entscheidung, uns vorübergehend von unseren Judogruppen zu verabschieden

Bayern am 07. November 2021: seit heute gelten bei uns wieder verschärfte Coronamaßnahmen, die auch den Sport betreffen. Sportlern und Trainern ist die Teilnahme am Training nur dann erlaubt, wenn sie gegen Covid-19 geimpft sind, nachweislich genesen sind oder ein gültiges negatives PCR-Testergebnis vorlegen können. Somit müssten wir (Carsten und Andrea) uns mindestens zweimal in der Woche einem PCR-Test unterziehen, um unsere Trainingseinheiten weiter halten oder selbst trainieren zu dürfen. Dies ist aus mehreren Gründen keine Option für uns und wir haben in dieser Folge (https://www.youtube.com/watch?v=j1HK2L2AntM) darüber gesprochen.

Die Entscheidung, wie es mit unseren Trainingsgruppen weitergehen soll, haben wir uns nicht leicht gemacht. Wir trainieren mit viel Herzblut und hängen an unseren Gruppen. Diesen nun kein Angebot zu machen, fällt uns wirklich schwer. Schließlich wären auch Outdoor- oder Online-Varianten denkbar. In dieser Folge beschreiben wir unsere Überlegungen und verabschieden uns für eine Weile von der Judomatte. Eine traurige, aber klare Entscheidung.

P.S. Nach der Aufnahme dieser Folge haben wir erfahren, dass wir als Trainer in unseren Gruppen vertreten werden, solange wir nicht selbst auf die Matte dürfen. Zumindest für die Teilnehmer, die die 3G plus Regel erfüllen können, mag dies zeitweise ein Trostpflaster sein.

Lass uns ein Team bauen …

Warum jedes Team eine Gruppe ist, aber nicht jede Gruppe von selbst ein Team

Gemeinschaft entsteht nicht immer von selbst, Dynamiken in Gruppen oder Klassen allerdings sehr wohl. Nun kann man sich diese Dynamiken einfach entwickeln lassen und in Kauf nehmen, dass sie auch destruktiv sein könnten, oder man beeinflusst und begleitet diese Dynamiken von Beginn an konstruktiv, damit aus einer Gruppe oder Klasse ein möglichst gutes Team wird.

In dieser Folge sprechen wir über unsere Idee von Teambuilding u.a. mit Hilfe vieler Spiele, die wir natürlich auch in unserem Judotraining mit viel Spaß einsetzen.

Wer mehr über das Angebot „Für viel Team in der Bildung“ erfahren möchte, das Andrea seit ein paar Jahren an Aschaffenburger Schulen anbietet, kann gerne direkt Kontakt zu ihr aufnehmen (coaching@andrea-schlauersbach.de). Gerade nach den letzten Monaten der Isolation tut eine gute Gemeinschaft gerade unseren Kindern sehr gut.

Nun sag, wie hast Du es mit der Religion?

Eine erste Folge über geerdete und authentische Spiritualität

Wer unsere Folgen zu Themen wie Wunder, Synchronizität, Kinesiologie o.ä. gehört hat, ahnte vermutlich schon, dass das Thema Spiritualität auch einmal Inhalt einer Folge sein würde. Nun ist es so weit und wir stellen uns die ursprüngliche Gretchenfrage „Nun sag, wie hast Du es mir der Religion?“, um dann recht schnell festzustellen, dass institutionalisierte Religionen im Leben von uns (Carsten und Andrea) keinen Raum (mehr) einnehmen. Was nicht bedeutet, dass wir Atheisten sind, sondern stattdessen Spiritualität auf sehr persönliche Art und Weise außerhalb eines religiösen Rahmens (er-)leben. So, wie es für uns stimmig ist und sich passend anfühlt.

Aus unserer Sicht gehört zur Entwicklung einer authentischen und geerdeten Spiritualität unbedingt auch die Auseinandersetzung und Heilung der Verletzungen, die wir mit uns tragen. Hier schließt sich der Kreis zu unseren Folgen mit “Tierkinder für das innere Kind” (https://www.youtube.com/watch?v=2wr0ShEqt3g)“ und “Aus Spaß an der Freude” (https://www.youtube.com/watch?v=cUN9hcdEZaQ)“.

Vielleicht habt Ihr Lust uns mitzuteilen, was Spiritualität für Euch bedeutet und wie Ihr sie lebt? Wir freuen uns, von Euch zu hören!