Das eigentliche Geheimnis hinter „The Secret“

Ich hatte bereits vor kurzem den Film „The Secret – das Geheimnis“ erwähnt. Für mich war dieser Film schon ein ziemlich erhellendes Erlebnis, denn er hat mir den Kontakt zu den Informationen von Abraham (gechannelt von Esther Hicks) eröffnet, eine Quelle, die sich für mich ebenso authentisch und wahr anfühlt wie die Channelings von Lee Carroll.

Wie ebenfalls schon geschrieben existieren von dem Film zwei Versionen – eine mit Esther Hicks/Abraham und eine ohne sie. Die Gründe, warum das so ist erklärt Esther in dem kleinen Video, das ich in meinem anderen Beitrag verlinkt habe. Als ich diese Erklärung vor wenigen Tagen das erste Mal sah habe ich mein Gefühl, dass Esther und Jerry Hicks sehr authentisch sind, wieder einmal bestätigt gesehen, denn die Art und Weise, wie das zustande gekommen ist fühlt sich sehr integer an.

Der Film „The Secret“ handelt von Wissen, das angeblich unterdrückt wurde und wird und das nun an die Oberfläche kommen soll. So wie der Film aufgemacht ist, ist das „Geheimnis“ das „Gesetz der Anziehung“, das universeller Natur ist und für alles und jeden im Universum gilt. Laut dem Gesetz der Anziehung zieht Gleiches Gleiches wie ein Magnet an. Dementsprechend können wir als Menschen, wenn wir an etwas wiederholt intensiv denken, eben das in unser Leben ziehen. Das Gesetz heißt wohlgemerkt das „Gesetz der Anziehung“ und nicht das „Gesetz der Abstoßung“. Das bedeutet, dass es so etwas wie eine Verneinung dabei nicht gibt. Wenn wir also an die Dinge denken, die wir nicht in unserem Leben haben wollen, dann ziehen wir diese Dinge trotzdem an. Der ständige Gedanke „ich will nicht krank sein“ sorgt also dafür, dass wir letztlich krank werden. Doch das ist kein Problem, denn wenn man das einmal verstanden hat, dann beginnt man automatisch damit, an das zu denken, was man will, anstatt an das, was man nicht will. Der hilfreichere Gedanke aus meinem Beispiel wäre dann also „Ich bin gesund“. So einfach ist das 🙂

Die Basis von Abrahams Lehren ist, dass alle Menschen Teil der „Source Energy“, also der Energie der (göttlichen) Quelle sind. Der Mensch ist also ein spirituelles Wesen, das sich zeitweilig einen Körper zugelegt hat. Dies steht im diametralen Gegensatz zur Weltanschauung vieler Religionen und insbesondere der Wissenschaft, nach deren Meinung der Mensch ein Körper ist, der (vielleicht) eine Seele hat. Diese Invertierung, die übrigens von sehr vielen spirituellen Quellen ebenso beschrieben wird, gibt uns als Menschen die totale Macht über unser Leben. Zusammen mit dem Gesetz der Anziehung bedeutet das nämlich, dass wir für alles (ich wiederhole: ALLES), was in unserem Leben geschieht, die Verantwortung tragen, weil wir es angezogen haben. Dies gilt für die angenehmen und guten Dinge ebenso wie für alles Negative und Schlechte, was uns jemals wiederfahren ist. Dieser Punkt wird im Film „The Secret“ tatsächlich sehr schön beschrieben.

Was jedoch in der zweiten Version, in der Esther Hicks herausgeschnitten wurde, vollständig fehlt, ist der Aspekt der Göttlichkeit des Menschen. Der Film ist damit zwar immer noch ganz nett, erzählt jedoch nur einen Teil der Wahrheit. Esther drückt das in dem Video auf YouTube so aus, dass der Film, der ja eigentlich ein Geheimnis aufdecken will, nur noch damit weitermacht, das eigentliche Geheimnis (dass wir alle ein Teil der göttlichen Energies sind) unter Verschluss zu halten. Andererseits ist die Masse der Menschen vielleicht auch noch nicht bereit, die vollständige Wahrheit zu hören und auszuhalten. Wie auch immer …

Wer sich für die volle Breitseite an Informationen interessiert, dem kann ich nur die Bücher von Esther und Jerry Hicks empfehlen, besonders das Buch „Wünschen und Bekommen„. Es ist ein wunderbarer Einstieg in die Lehren von Abraham und hat schon viele Menschen zu Tränen gerührt.

Über spirituelle Literatur

Wie schon geschrieben waren die Channelings von Lee Carroll und Kryon für mich der Einstieg in eine spirituelle Weltsicht. Gerade habe ich das aktuelle Buch mit Informationen über die 12 DNS-Schichten beendet. Besonders gefallen hat mir ein Teil des Nachworts, den ich hier (vom Englischen ins Deutsche übersetzt) wiedergeben möchte:

„Lasse zu, dass dieses Buch Dir dabei hilft, Dir eines großartigeren Daseinszweckes bewusst zu werden, den Schöpfer in Dir selbst zu finden und zu beginnen, glücklich, zentriert und voller Hoffnung für die Menschheit zu erwachen. Wenn Dir ein anderes Buch in die Hände fällt, das den gleichen Effekt für dich hat, dann lies es und stelle es im Regal gleich neben dieses Buch. Wenn Du einen Prozesse entdeckst, der hilft, die Prinzipien dieses Buchs zu lehren (auch wenn er nicht von mir stammt), dann benutze ihn! Benutze Deine Fähigkeit der Unterscheidung, die in Deiner DNS zuhause ist und wäge die Energien ab, die da draußen sind, denn das gibt es viel, was abgewägt werden möchte.

Wenn es zu Deinem Herzen singt, dann ist es einfach eine Fortführung dieser Lehre. Wenn es Dir dabei hilft, heil zu werden und zu verstehen, dann feiere es. Wenn Du es liest und dann sagen kannst „Es ist in Übereinstimmung mit meiner Seele“, egal was gerade passiert, dann gib es niemals wieder auf. Wenn Du vor Freude weinen kannst, weil Du Deinen Lebenszweck und Deinen Platz im Universum gefunden hast, dann lies es immer wieder. Wenn irgendwann irgendjemand 27 DNS-Schichten identifiziert, dann feiere sie alle.

Wenn ein Buch aber kritisiert, dramatische Weltuntergangsszenarien ausmalt und Dir weismachen will, dass Du etwas tun musst, um all die guten Dinge verdient zu haben, wenn es Dir den Tag Deines Todes vorhersagt, ihn in der letzten Minute wieder ändert und Dir erzählt, dass „wir es uns anders überlegt haben“, dann sieh es als das an, was es ist: reines Marketing-Geschwätz.“

Ich kann diesen Sätzen nur zustimmen. Wenn etwas sich gut anfühlt, wenn es unser Herz zum singen bringt und uns in unsere Macht und Selbstverantwortung bringt, dann kann es nur eine der vielen Facetten der Wahrheit sein.  Wenn sich etwas schlecht anfühlt, uns abhängig und machtlos macht, dann ist es sicher weit von der Wahrheit entfernt.