On my way to Oz …

Eigentlich bin ich niemand, der furchtbar gerne verreist … einen Reiseblog mit diesen Worten einzuleiten, hat schon etwas Paradoxes. Und dennoch ist das Universum der Meinung, dass es mich (mal wieder) auf eine große Reise schicken will. Australien also diesmal. Nun gut. Ich füge mich, denn offensichtlich gibt es Schlimmeres. Aber aufregend ist es schon.

Die Reise beginnt, Bonusmeilen sei Dank, nach der Passkontrolle und dem Sicherheitscheck in der Business Lounge der Lufthansa. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass jeder, der es auf sich nimmt und in einer Blechdose in 10 km Höhe irgendwohin reist, dieselbe Fürsorge verdient hat, wie es diese Lounge für Privilegierte (heute also auch für mich) bietet. Warmes Essen, frisches Obst, Getränke und WLAN. Schade, dass mein Flug schon bald geht. Schweren Herzens akzeptiere ich also, heute auf der Sonnenseite des Reisens zu stehen, zapfe mir ein kleines Weizenbier und lasse mir die Kartoffelpuffer mit Apfelmus schmecken.

Jetzt kann es also losgehen. Erste Etappe: Frankfurt – Hong Kong. Elf Stunden in der Luft, aber, wie gesagt, wenigstens in der Businessclass. Ich kann mich also ausstrecken und hoffentlich gut schlafen. Die Uhrzeit passt auch – der Flieger geht um kurz nach zehn Uhr Abends. Danach habe ich drei Stunden Aufenthalt, die locker reichen werden, um in die Maschine nach Sydney umzusteigen, wo ich neun Stunden später ankommen werde.

Aufgrund der Zeitverschiebung wird es dort acht Stunden später sein als in Deutschland. Wenn ich am Montag zu der sehr unchristlichen Zeit um 6:15 Uhr morgens dort ankomme, werden also in Deutschland am Sonntagabend so langsam die Lichter ausgehen. Zeit ist schon etwas Lustiges.

Eine knappe halbe Stunde habe ich noch, bevor das Priority 😉 Boarding beginnt. Vielleicht esse ich noch was …

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