Führerschein? Hab ich gar nicht …

… also das habe zumindest heute in der Führerscheinstelle erfahren. Der erst etwas abweisend wirkende aber dann doch sehr freundliche Mitarbeiter der Stadt Aschaffenburg hat mir erklärt, dass er meinen Führerschein im System nicht finden kann. Und das obwohl er noch nicht einmal gefälscht ist (ich schwör 😉 )!

Raus kam das Ganze, als ich meinen internationalen Führerschein für Australien machen lassen wollte. Hintergrund ist wohl, dass mir mein ursprünglicher Führerschein vor 17 Jahren mal geklaut wurde – wenn noch nicht geschehen, soll den Dieb auch heute noch der Blitz treffen. Grrr.

Zu der Zeit habe ich in Frankfurt gewohnt, weshalb auch die Stadt Frankfurt den neuen Führerschein ausgestellt hat. Die Daten haben sie sich brav aus Aschaffenburg geholt, jedoch fälschlicherweise eine neue Nummer vergeben. Dann haben sie es auch noch versäumt, den Führerschein in Flensburg anzumelden. Ergo: Meine aktuelle Fahrerlaubnis gibt es gar nicht.

Die mitfühlenden Worte des Aschaffenburger Beamten haben mir dann doch einen Kloß im Hals beschert: „Da haben Sie Glück gehabt, dass sie in keine Polizeikontrolle gekommen sind. Das hätte sonst Probleme gegeben.“

Siebzehn Jahre lang Glück gehabt zu haben, hat ja aber auch was Positives 🙂 Auf jeden Fall ist der neue Führerschein, diesmal mit der richtigen Nummer, nun per Express beantragt. Ob ich mich über die Kosten noch mit der Stadt Frankfurt streiten werde, überlege ich mir, wenn ich aus Australien zurück bin.

Und gleichzeitig hat das auch was von Aufräumen … mit dem in Frankfurt ausgestellten Führerschein ist ein weiteres Stück meiner Vergangenheit Geschichte und macht Platz für die Gegenwart.

Spaß mit der Lufthansa Hotline

Nachdem mir meine Reiseberaterin so kurzfristig leider kein interessantes Angebot für den Flug und Hotel machen konnte, muss ich selbst ran. Die Idee: Bei Lufthansa buchen und alles, was geht, mit Meilen auf Business upgraden.

Erster Anlauf: die Website. Leider nur eine von vier Strecken überhaupt upgradbar. Das muss doch besser gehen.

Zweiter Anlauf: die Hotline. Eine freundliche Beraterin nimmt alles auf – zwei geeignete Abschnitte zum Upgraden. Nur noch die Daten bestätigen und … tuut. Verbindung weg. Grmpf.

Dritter Anlauf: nochmal die Hotline. Eine andere, nicht minder freundliche Beraterin kann leider die Spuren ihrer Kollegin im System nicht finden, deshalb ein kompletter Neustart. Bei dem Punkt „Upgraden“ erklärt mir die Dame, für die Buchung von solchen Teilstrecken sei die Miles-and-More Hotline zuständig … und stellt mich mal eben durch: „Leider rufen Sie außerhalb unserer Geschäftszeiten an …“ Nochmal grmpf.

Vierter Anlauf: wieder die Hotline. Der wieder freundliche Kollege nimmt alles auf und reserviert mir passende Flüge für 48 Stunden. E-Mail kommt gleich.

Und ich warte …

Als Stunden später noch nichts passiert ist, entschließe ich mich, doch online zu buchen, da ich inzwischen gesehen habe, dass man eine höhere (upgradefähige) Klasse optional auswählen kann und dann der Preis in etwa dem von der Hotline entspricht. Gesagt – getan. Als ich alles unter Dach und Fach habe, kommt dann doch noch die E-Mail von der Hotline. Grmpf.

Und dann ab auf die Miles & More Seite, um die Upgrades zu buchen. Ernüchterung! Nur eine von zwei möglichen Strecken hat noch Plätze in der Businessclass frei. Aaargh! Hätte ich mir die ganze Litanei auch sparen können. Vielleicht wird ja wieder was frei. Aber ansonsten mindestens auf dem Hinflug Business … wenigstens etwas.

Reisevorbereitungen

Nachdem ich schon länger nichts mehr zur Blogosphäre beigetragen habe, gibt es jetzt wieder einen Grund, was zu schreiben. Die Wege des Universums sind wie immer lustig, und nachdem ich die eigentlich für dieses Jahr ins Auge gefasste Geschäftsreise nach Australien eigentlich schon abgeschrieben hatte, schiebt mich nun alles, es doch zu tun.

Wie immer, wenn etwas sein soll, flutscht dann auch alles wie von selbst. Die Brocken fallen wie von selbst an die dafür vorgesehenen Orte und mir wird fast schwindlig von dem Tempo, mit dem das Ganze Fahrt aufnimmt.

Erster Schritt: Gestern neuen Reisepass beantragt – geht inzwischen per Express und kostet „nur“ 30 EUR extra. Heute: Visum online beantragt und innerhalb von 10 Minuten bestätigt bekommen. Thank you, Australia. Weiterhin To-Do-Liste geschrieben, Termin mit der Führerscheinstelle für eine internationale Fahrerlaubnis gemacht und nach Flügen geschaut.

I will keep you posted …

(Image by Walkerssk from Pixabay)