Dies ist DIE Stunde

Gerade erreicht mich eine Nachricht über eine interessante Veröffentlichung von Dieter Broers (Teil 1 / Teil 2), die damit zu tun hat, dass die Veränderungen, die momentan auf allen Ebenen geschehen, nicht nur in uns sind, sondern sich auch im Universum spiegeln … oder wahrscheinlich ist es anders herum, dass die Veränderungen im Universum uns die Gelegenheit für tiefgründige Veränderungen geben … oder das Konzept von Ursache und Wirkung ist hier grundsätzlich vollkommen deplatziert … ich weiß es nicht.

Berührt hat mich auf jeden Fall die Botschaft der Hopi Ältesten, denn das Bild, das sie verwenden, habe ich selbst vor einigen Monaten in meinem “Zu guter Letzt” benutzt. Die Botschaft lautet:

„Man hat euch gesagt, es wäre fünf vor zwölf. Nun geht zurück und sagt den Menschen, dass dies die Stunde ist! Es gibt einiges zu überdenken: Wo lebst du? Was tust du? Welcher Art sind deine Beziehungen? Bist du in der richtigen Beziehung? Wo ist dein Wasser? Kenne deinen Garten! Es ist Zeit, deine Wahrheit auszusprechen. Erschaffe deine Gemeinschaft. Sei gut zu dir selbst. Und suche nicht im Außen nach einem Führer. Dies könnte eine gute Zeit werden! Es gibt einen Fluss, der sehr schnell fließt. Er ist so groß und schnell, dass es Menschen gibt, die Angst davor haben. Sie werden sich am Ufer festhalten. Sie werden das Gefühl haben, zerrissen zu werden und sehr leiden. Du sollst wissen, dass der Fluss sein Ziel hat. Die Ältesten sagen, dass wir das Ufer loslassen müssen, uns abstoßen und in die Mitte des Flusses schwimmen, unsere Augen offen halten und unsere Köpfe über Wasser. Dann schau, wer bei dir ist und mit dir feiert. In dieser Zeit jetzt dürfen wir nichts persönlich nehmen, am Allerwenigsten uns selbst. Denn sobald wir das tun, stoppt unser spirituelles Wachstum. Die Zeit des einsamen Wolfs ist vorüber. Versammelt euch! Verbannt das Wort Kampf aus eurer Geisteshaltung und aus eurem Vokabular. Alles was wir jetzt tun, muss auf heilige Art und Weise getan und zelebriert werden. Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.“

Die Ältesten, Oraibi, Arizona Hopi Nation

(Quelle: http://briankellysblog.blogspot.de/2014/02/hopi-elders-statement-this-is-hour.html, Quelle der Übersetzung: http://wirsindeins.org/2014/02/19/statement-der-hopi-altesten-dies-ist-die-stunde/)

Das Wunder des Lebens …

Ein wunderschöner kurzer Clip auf YouTube … toll gemacht!

Endlich nie wieder rauchen

Ein wenig Werbung in eigener Sache: Für alle, die den Wunsch haben, endlich und für immer mit dem Rauchen aufzuhören, aber bisher mit ihren Bemühungen erfolglos waren, gibt es jetzt ein neues Verfahren: Die “NIE WIEDER RAUCHEN” Methode nach Dr. Roy Martina.

Ich werde am 15. März Christina Anding mit den Werkzeugen der Kinesiologie dabei unterstützen, dass die Teilnehmer des Seminars in Aschaffenburg die besten Voraussetzungen haben, um ihre Sucht loszuwerden. Informationen gibt es auf der Website http://www.endlich-niewiederrauchen.de.

Den Flyer kann man sich auch einfach hier runterladen: http://www.endlich-niewiederrauchen.de/mediapool/146/1460219/data/AB_Flyer_2er-A5.pdf

Die Generation Y kommt

Über die “neuen Kinder” wird in vielen Kreisen viel geschrieben und gesagt. Manche machen aus den Indigo-, Kristall- und Sonstwaskindern fast eine Religion, was ich persönlich für nur einen weiteren Stempel halte, der den Kindern aufgedrückt wird und der im Zweifelsfall genauso viel Schaden anrichten kann wie der ADHS-Stempel.

Trotzdem ist es so, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute nicht mehr so ticken wie die Generationen vor ihnen – und das ist gut so. Hier ist ein schöner Artikel aus der Zeit, geschrieben von einer Frau, der es wohl wissen muss, weil sie mittendrin ist:

“Wir, das ist meine Generation. Man nennt uns Generation Y, weil wir nach der Generation X geboren sind, also zwischen 1980 und 1995, und Y im Englischen ausgesprochen wird wie why, “warum” (da wir alles hinterfragen). Während wir gerade massenhaft auf den Arbeitsmarkt strömen, fragen sich Chefs und Personalberater, mit wem sie es da eigentlich zu tun haben. Manche halten uns für Freizeitoptimierer, die, anstatt an ihrer Karriere zu arbeiten, lieber pünktlich Feierabend machten oder sich gleich ins Sabbatical verabschiedeten.”

Ich bin der festen Überzeugung, dass das Aufbrechen der alten Strukturen überfällig ist, und dass mit der “Generation Y” genau die Richtigen dafür dabei sind, die Arbeitswelt zu überfluten. Macht weiter so!

http://www.zeit.de/2014/10/generation-y-glueck-geld

Wer die Freiheit aufgibt …

Wenn man genau hinsieht, dann fangen Meldungen der folgenden Art sich in letzter Zeit, etwas versteckt aber dennoch erkennbar in den Medien zu häufen: Vernetzte Fahrzeuge im Fokus von Polizei und Militär.

Hinter der im Wesentlichen harmlosen Überschrift verbirgt sich jedoch handfester Sprengstoff, der sich am Besten mit diesem Zitat aus ebendiesem Artikel verdeutlichen lässt:

Um nicht-kooperative Autofahrer zum Anhalten zu zwingen, setzt sie [die EU-Arbeitsgruppe “European Network of Law Enforcement Technology Services”] sich für Standards für das Anhalten von Fahrzeug per Funk ein. Diese sollen serienmäßig künftig in alle Fahrzeuge eingebaut werden […]

Im Klartext: Politiker in der EU streben an, per Gesetz festzulegen, dass in allen Neuwagen künftig ein Mechanismus eingebaut wird, der es den Polizeibehörden erlaubt, das Auto nach Belieben aus der Ferne, insbesondere auch bei voller Fahrt, lahmzulegen.

Also mir wird mulmig bei dem Gedanken. Benjamin Franklin, Erfinder und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika meinte in diesem Kontext:

“Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.”

Das meine ich auch.

 

Spiritualität vs. Religion

Heute auf Facebook gesehen:

“Spirituality is a personal relationship with the Divine. Religion is crowd control.”

Übersetzt heißt das soviel wie:

“Spiritualität ist eine individuelle Beziehung zum Göttlichen. Religion dient zur Kontrolle der Masse.”

Klarer kann man es, glaube ich, nicht ausdrücken. Amen 😉

Homöopathie polarisiert

Der Spiegel ist wie immer zuverlässig weiter auf seinem Kreuzzug gegen die Homöopathie (und im Zweifelsfall auch alles andere, was nicht in das Weltbild der Schulmedizin und der Pharmaindustrie passt) unterwegs. In einem aktuellen Beitrag rechnet das ansonsten von mir geschätzte Online-Magazin mit einem geplanten Bachelor-Studiengang in Homöopathie ab, was ich persönlich jedoch für keine schlechte Sache halte.

In den Kommentaren zu den entsprechenden Beiträgen auf Spiegel Online und Facebook zerfetzen sich dann die Befürworter und die hasserfüllten Gegner der Homöopathie mit manchmal mehr und oft weniger eloquenten Kommentaren.

Was mir dabei nicht in den Kopf will: Wie kann es sein, dass man sich in einem Land über ein Thema, das – von allen Seiten unbestritten – zumindest nicht schadet, so die Köpfe einschlägt, während der Konsum von zufällig gesellschaftlich akzeptierten Rauschgiften wie Nikotin und Alkohol, die unbestritten schädlich sind, als gegeben hingenommen wird.

Meine Meinung dazu ist: Wenn es nicht in Euer Weltbild passt, dass Homöopathie und Blütenessenzen positive Wirkungen haben, dann benutzt sie nicht! Aber lasst die anderen, die sie halt nutzen wollen, in Ruhe.

Neulich beim Adobe Support

1. Versuch, Stimmungsbarometer: Heiter bis sonnig.

(Warteschleife – ca. 10 Minuten)

Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”

Ich: “Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”

Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer, falls wir unterbrochen werden”

Ich: “Carsten Sann, …”

Adobe: “Vielen Dank, ich sehe mir die Rechnung an …”

(Ohne Vorwarnung erneut die Warteschleife. Nach weiteren 5 Minuten wird die Verbindung unterbrochen. Ein Anruf durch den Adobe Mitarbeiter erfolgt erwartungsgemäß nicht.)

2. Versuch, Stimmungsbarometer: Heiter bis wolkig, Regenwolken ziehen am Horizont auf.

(Warteschleife, wieder 10 Minuten)

Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”

Ich: “Ich habe gerade schon einmal angerufen, die Verbindung wurde jedoch getrennt. Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”

Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer, falls wir unterbrochen werden”

Ich (seufzend): “Carsten Sann, …”

Adobe: “Vielen Dank, ich sehe mir die Rechnung an. Ich bin sofort wieder da …”

(Warteschleife, nach ca. 10 Minuten lege ich auf)

3. Versuch, Stimmungsbarometer: Unwettergefahr

(Warteschleife, wieder 10 Minuten)

Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”

Ich (gereizt): “Ich habe gerade schon zwei Mal angerufen, die Verbindung wurde beim ersten Mal getrennt, beim zweiten Mal habe ich nach 10 Minuten Warteschleife aufgelegt. Ich habe inzwischen fast eine Stunde meiner Lebenszeit in der Adobe Warteschleife verbracht und möchte Sie bitten, mich nicht wieder dahin zu legen. Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”

Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen … ach, das haben Sie heute wohl schon oft genug getan”

Ich (seufzend): “So ist es!”

Adobe: “Hmm … ich kann die Rechnung auch nicht aufmachen. Ich muss das an die Fachabteilung weiterleiten. Sie bekommen jetzt gleich eine E-Mail Bestätigung und sobald ich die Rechnung habe, schicke ich sie Ihnen ebenfalls per E-Mail. Erfahrungsgemäß kann das bis zu einer Woche dauern.”

Ich (leicht erfreut über die wenn schon nicht befriedigende, dann doch halbwegs kompetente Äußerung): “In Ordnung.”

Adobe: “Also ich schicke Ihnen wie gesagt jetzt gleich eine Bestätigung per E-Mail. Die Rechnung schicke ich Ihnen dann sobald ich sie habe.”

Ich (verwundert): “Ja, das machen wir so.”

Adobe: “Gut. Sie bekommen also gleich eine E-Mail mit einer Bestätigung und dann in etwa einer Woche …”

Ich (genervt): “Das habe ich verstanden vielen Dank!”

Adobe: “Ich kann mich nur noch einmal dafür entschuldigen, dass meine Kollegen das nicht hinbekommen haben. Ich schicke Ihnen dann eine Bestätigung per E-Mail und später die Rechnung”.

Ich (resigniert): “In Ordnung – vielen Dank und auf Wiederhören!”

Adobe (zu einem weiteren Satz ansetzend): “Und … ähm. Ja, auf Wiederhören.”

Stimmungsbarometer: suizidal, alternativ deutliches Bedürfnis, den Kopf gegen die Tischplatte zu schlagen.

In einer Unternehmenskultur, in der Prozesse bis zum Gehtnichtmehr optimiert und Menschen zu reinen biologischen Handlangern der IT Systeme degardiert werden muss man sich über solche Erlebnisse nicht wundern. Leider fällt es auch schwer, sie zu ertragen …

Ehrliche Worte zum Thema ADHS

Ich bin gerade wie in einer (positiven) Schockstarre. Da stellt sich doch tatsächlich ein etablierter Wissenschaftler hin und verkündet im deutschen Fernsehen, dass ADHS keine Krankheit ist und nur deshalb dazu gemacht wird, weil es für alle Beteiligten (außer den Kindern) bequemer bzw. profitabler ist.

“ADHS ist keine Störung, es ist ein Symptom für unmenschliche Erziehung”

Soviel Ehrlichkeit im Fernsehen hat wirklich Seltenheitswert. Unbedingt ansehen – der Clip ist nur knapp vier Minuten lang.

Zauberwort Kulanz

Pacta sunt servanda – Juristen haben ein Faible für lateinische Ausdrücke, wenn es um Rechtsprinzipien geht. Auf gut Deutsch berschreibt das das Prinzip der Vertragstreue und bedeutet, dass man geschlossene Verträge einhalten muss. Triviale Aussage eines groß klingenden Satzes. Trotzdem ist die Aussage zweifellos korrekt und obendrein auch noch sinnvoll. An geschlossene Vereinbarungen hat man sich zu halten.

Im geschäftlichen Verkehr gilt das ebenso, wie im privaten Miteinander und macht das Leben einfacher, wenn man sich darauf verlassen kann, dass der (Vertrags-) Partner seine Zusagen einhält und seine Pflichten erfüllt. Tut er das nicht, kann man ihn vor Gericht zerren und verklagen. Alles klar – so soll es sein. In der alltäglichen Realität ist das Prinzip “Pacta sunt servanda” jedoch nicht so hart, wie es scheint – und das sollte es auch nicht sein. Das Zauberwort hier heißt Kulanz.

Ein Beispiel aus unserem Alltag: Ein Kunde bestellt Essenzen, und mehr davon als er eigentlich braucht. Nach drei Wochen fällt ihm auf, dass er zuviel gekauft hat und fragt an, ob er die ungeöffneten und versiegelten Fläschchen zurückgeben könnte. Rechtlich gesehen muss ich sie nicht zurücknehmen, das Widerrufsrecht ist abgelaufen und es besteht kein Mangel.

Ich tue es trotzdem – denn wenn ich hier kulant bin, dann kann ich mir sicher sein, dass der Kunde glücklich ist, und wiederkommt. Nebenbei habe ich keinen Schaden oder keine Kosten dadurch. Warum also auf die Buchstaben des Gesetzes bestehen? Manchmal bin ich sogar kulant, wenn mir dadurch Umsatz entgeht oder mir ein wenig Kosten entstehen. Dafür habe ich zufriedene und loyale Kunden, deren Folgebestellungen bis auf wenige Ausnahmen die durch die Kulanz entstandenen Kosten mehr als aufwiegen.

Leider hat sich die Kenntnis um das Zaubermittel der Kulanz noch nicht bis in alle Ecken der deutschen Wirtschaft durchgesprochen. Aktueller Fall: Da ich inzwischen wieder Judo mache, wollte ich mein Abo im Fitnesstudio kündigen. Dreimonatige Kündigungsfrist verpasst (mea culpa!), das bedeutet nach den Regelungen im Vertrag ein Jahr Verlängerung. Meine freundliche Anfrage, ob sie mich vielleicht früher aus dem Vertrag entlassen würden, eventuell gegen eine Einmalzahlung, wurde mit der lapidaren Aussage beantwortet, wenn ich alle Kosten aus dem Vertrag zahlen würde, dann würden sie meine Kündigung für Ende Januar akzeptieren.

Das muss man sich mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen: Entweder ich zahle bis Januar 2015 und kann das Studio noch nutzen, wenn ich das will, oder aber ich zahle denselben Betrag auf einmal und darf das Studio nicht mehr nutzen. Alleine einem Kunden so ein “Angebot” zu machen ist frech.

Ein kulantes Unternehmen hätte entweder die nicht fristgerechte Kündigung akzeptiert und einen mahr als zufriedenen eventuellen zukünftigen (Wieder-) Kunden gehabt, oder aber den Vertrag mit einer Einmalzahlung von irgendetwas zwischen drei und sechs Monatsbeiträgen aufgelöst. Auch das hätte mich glücklich gemacht, denn schließlich war ich es ja, der die Kündigungsfrist nach den Buchstaben des Vertrages nicht eingehalten hat.

Stattdessen haben sie jetzt einen angefressenen zukünftigen Ex-Kunden, der nach Ablauf des Vertrages das Studio mit Sicherheit nicht mehr betreten wird. Und das alles für einen (Mehr-) Umsatz von ca. 120 Euro – abzüglich MwSt. und Geräteabnutzung. Weitsicht ist halt nicht selbstverständlich – schade eigentlich.