Wer feine Antennen hat braucht viel Alleinsamkeit

Über Menschen mit feinen Antennen in der Beziehung zu anderen.

Unsere dritte Folge zum Thema Hochsensitivität und einem unterstützenden Umgang mit dieser wertvollen Eigenschaft im Alltag. Diesmal liegt unser Fokus auf der mentalen Ebenen und dem Zusammenleben mit anderen Menschen.

Was tun, wenn mir jemand gegenüber sitzt, der so gar nicht nachvollziehen kann, wie es mir mit meinen feinen Antennen geht und ich mich aber gleichzeitig doch so gerne verstanden fühlen möchte? Wie kann man authentisch und mit Blick auf die eigenen Bedürfnisse Beziehungen gestalten?

Anpassung mag kurzfristig gelingen, ist aber langfristig kein guter Weg. Die dringend nötigen Auszeiten von anderen Menschen kommen auch nicht immer gut an. Aus unserer Sicht wird es Zeit, sich von alten Konventionen zu verabschieden und klar und respektvoll zu kommunizieren, was wir brauchen, um unseren Alltag stabil und ausgeglichen gestalten zu können.

Heute schon einen Baum umarmt?

Wie Menschen mit feinen Antennen ganz bodenständig gut für sich sorgen können.

Wer feinere Antenne hat, nimmt mehr und intensiver Informationen, Einflüsse und Emotionen aus der Umgebung auf und braucht mitunter mehr Zeit, Ruhe, Bewegung und Schlaf als Menschen, die weniger empfänglich sind für äußere Einflüsse.

Anknüpfend an unseren ersten Podcast zum Thema Hochsensitivität sprechen wir in dieser Folge über Möglichkeiten im Alltag auf körperlicher und emotionaler Ebenen gut für uns zu sorgen, damit wir stabil und angemessen belastbar durch unser Leben gehen können.

Neben über die Klassiker ausreichend erholsamer Schlaf und gesundes Essen sprechen wir über das Konzept von Schutz und der Idee von klaren Grenzen und emotionaler Durchlässigkeit. Die im Podcast erwähnten Essenzenmischungen Träume süß, Guardian und Protection sind im Essenzenladen erhältlich.

Stell dich doch nicht so an, du Mimose

Sehr sensibel, hochsensitiv oder einfach nur feine Antennen?

Die ausgeprägte Feinfühligkeit und Empathie, die für Andrea und Carsten im Berufsalltag, speziell bei der Begleitung von Menschen, eine Bereicherung sind, sind im restlichen Alltag immer wieder eine echte Herausforderung. Die Emotionen anderer Menschen genauso intensiv zu spüren wie die eigenen oder nicht zuordnen zu können, welchen Ursprung die gerade wahrgenommenen Gefühle haben, kann zur Überreizung und zur Überforderung führen.

Das Pflegen eigener Grenzen, eines guten Gefühls für sich selbst und der Wechsel der Perspektive können hilfreich sein, um gut durch den Alltag zu kommen.

Ist hohe Sensitivität nun eine Fähigkeit oder eine Belastung? Wie kann ich als hochsensitiver Mensch gut für mich sorgen? Und wie könnten sich unsere Welt verändern, wenn mehr Menschen sehr feine Antennen hätten? Fragen, die mit dieser Folge noch nicht abschließend beantwortet sein können und in weiteren Folgen wieder aufgegriffen werden.

Der im Beitrag genannten 15-20 % aller Menschen, die als hochsensible gelten, findet sich auf diversen Internetseiten zum Thema Hochsensibilität (HSP).

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