Manchmal muss man Opfer bringen

Man sagt, dass es mitunter mit Leiden und Schmerz für die Eltern verbunden ist, wenn die Kinder aufwachsen und größer werden. Heute war so ein Tag …

Nachdem ich meine Kleine für die 5. Klasse in der neuen Schule angemeldet habe („größer werden“), waren wir zur Feier des Tages ausnahmsweise bei Fastfood Restaurant mit der Krone. Für mich seit Jahren mal wieder. Jetzt ist mir schlecht („Leiden und Schmerzen“).

Rettungsversuche mit einem frischen grünen Salat, Espresso und Averna waren leider nur teilweise erfolgreich. Was tut man nicht alles für seine Kinder (*örks*).

Wir haben Körper

Immer wenn ich jemanden jammern höre, dass er, sie oder ein Mitglied der Familie „Magen-Darm“ hätte, denke ich mir: Warum die Aufregung? Meine ganze Familie und ich haben auch jeweils einen Magen und einen Darm und bis auf ganz wenige Tage im Jahr funktionieren die prächtig. Wenn das mal nicht der Fall ist, fühlt es sich in der Tat nicht so toll an, aber das liegt nicht an der Tatsache, dass wir einen Magen und einen Darm besitzen, sondern vielmehr daran, dass dieselben kurzzeitig erkrankt sind – genannt wird sowas umgangssprachlich „Magen-Darm-Grippe“ …

Im Judo haben wir daraus ein Bonmot entwickelt. Nach einem besonders anstrengenden Training, wenn man also so richtig platt ist und jeden Knochen spürt, sagen wir dann gerne „Wir haben Körper“ 🙂

Militanter Veganer

Gerade im Netz gefunden: Da ist ein junger Mann in der Schweiz, der vegan lebt und zum Militär will. Die Armee mustert ihn letztlich deswegen nachträglich aus, weil er sich sogar weigert, Stiefel aus Leder zu tragen.

Eine Sprecherin der Armee erklärte, Spezialbehandlungen bei Ernährung oder Kleidung könne nicht gewährt werden. Leichte Anpassungen seien wohl möglich, dennoch müssten Anwärter bereit sein, Kompromisse einzugehen.

Der junge Mann entscheidet sich deshalb, die Armee zu verklagen, weil er unbedingt Militärdienst leisten will.

Ich fasse mal kurz zusammen:

Der Typ ist Veganer, aller Wahrscheinlichkeit nach unter anderem deswegen, weil er Tiere weder töten noch ihnen Schaden zufügen will. Er ist aber bereit bzw. offensichtlich sogar ziemlich wild darauf, zum Militär zu gehen und im Zweifelsfall Menschen zu töten.

Er selbst sagt dazu:

„Ich betrachte das als eine Erfahrung, die mir sehr viel bringen kann“, erklärt er. Und noch etwas ist ihm wichtig: „Wenn ich Erfolg habe, ist dies ein Sieg für alle, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen.“

Hat zufällig jemand die klinische Definition von Schizophrenie zur Hand?

DHL macht mich sprachlos

DHL hat sein einiger Zeit ein (ganz nettes) Geschäftskundenportal. Dort kann man Versandaufkleber bestellen, Sendungen ausführlicher verfolgen als auf der normalen Seite und Rechnungen ausdrucken.

Seit einiger Zeit versendet DHL an seine Geschäftskunden keinen Papierrechnungen mehr. Das ist für mich in Ordnung, weil es Kosten spart und es heutzutage ohnehin Quatsch ist, Informationen auf Papier von A nach B zu transportieren. Also habe ich mir in den vergangenen Monaten immer brav meine Rechnungen ausgedruckt – der Steuerberater arbeitet halt noch nicht papierlos.

Als ich heute meine Rechnungen ausdrucken wollte war das PDF geschützt und der Acrobat Reader verlangt ein Passwort von mir.

AAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!!!!!!

Ich trinke jetzt erstmal Kamillentee mit Baldrian, bevor ich mir die zwei Stunden Zeit nehme und mit der Hotline telefoniere.

Nachtrag

Der Erstkontakt mit der Hotline dauerte „nur“ eine knappe Viertelstunde, davon 13 Minuten Warteschlange. Man ist sich wohl des Problems bewusst und arbeitet nach eigener Aussage „mit Hochdruck“ daran. Mein Vorschlag, parallel dazu den verantwortlichen Entwickler an den Füßen zuerst aufzuhängen und auszupeitschen wurde vermerkt.

Ansonsten beinhaltete der Vorschlag für einen Workaround das Wort „Screenshot“. Das spontane „DAS IST JETZT WOHL NICHT IHR ERNST!“, das dabei war, aus mir herauszubrechen, konnte ich leider nicht mehr zurückhalten.

Die Callcenter-Drohne hat zumindest meine Kontaktdaten aufgenommen und versprochen, man werde sich melden, sobald das Problem behoben sei. Langsam verschwindet auch das dringende Bedürfnis wieder, meinen Kopf gegen die Tischplatte zu hämmern …

Nachtrag 2

Gottseidank gibt es Online-Tools, die mit der Drucksperre einer PDF Datei kurzen Prozess machen. Problem erstmal gelöst, aber die Erinnerung daran, wie sehr ich meinen Kopf gegen die Wand dreschen wollte bleibt …

Red Bull verleiht gar keine Flügel

… das wurde in den USA jetzt durch ein Gericht festgestellt – und die Firma erklärt sich im Rahmen eines Vergleichs bereit, „geprellten“ Kunden Schadenersatz zu zahlen (siehe Artikel auf Spiegel Online).

Bislang hatte ich geglaubt, dass die Welt nicht noch verrückter werden könne ….

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/red-bull-akzeptiert-millionenschweren-vergleich-in-den-usa-a-996364.html

Der letzte Tag in Tokyo

Auf dem letzten Zwischenstopp meiner Rückreise nach Deutschland – bei meinem alten Bekannten Starbucks in Istanbul – finde ich die Zeit, über den letzten Tag in Tokyo zu schreiben. Die Rückfahrt from Fuji in die große Stadt verläuft angenehm und stressfrei. Der Kulturschock, nachdem wir den Bahnhof verlassen haben, ist dafür dann umso größer. Vom heiligen Berg voller Ruhe und Kontemplation mitten in das pulsierende Herz der Hauptstadt. Uff – dass muss man erstmal verarbeiten.

IMG_1314Wir besuchen Hiroshi in seiner Firma Nature World – wunderschön. Mit viel liebe zum Detail sind die Räume gestaltet und es herrscht eine gute Atmosphäre. Sabina und Tanmaya müssen sich gleich wieder Richtung Flughafen verabschieden, weil ihr Flieger einige Stunden früher geht. Ein hektischer, aber trauriger Moment. Sabina werde ich bereits in wenigen Wochen in Kanada wiedersehen, Tanmaya wird im Herbst in Europa sein. Wenn es irgendwie möglich ist, werde ich ihn treffen.

IMG_1294Danach geht es zum einzigen Programmpunkt in Tokyo, der für mich wichtig ist: Ein Besuch im Kodokan, der Wiege des Judo. Eine kurze Taxifahrt bringt uns dorthin und wir landen vor einem eher unspektakulären Gebäude mitten in der Stadt. Wir erfahren, dass gerade leider kein Training läuft, das geht erst später los. Wir sehen uns trotzdem um. Die Zuschauertribüne ist schon eindrucksvoll und die Matte sieht verlockend nahe aus. Ich beschließe mir, die Sache aus der Nähe anzusehen. Um einen Stock tiefer (7. Stock) zu kommen, muss man zuerst in den vierten fahren, die Schuhe ausziehen und dann wieder drei Stockwerke per Treppe erklimmen. Es ist niemand da.

IMG_1301Ich beschließe, es darauf ankommen zu lassen, ein böser Junge zu sein, und ohne Gi die Matte zu betreten. Erinnerungsfotos müssen schließlich sein. Geht auch alles gut, bis ich wieder von der Matte runter bin und mir gerade meine Schuhe anziehen will. Aus allen Lautsprechern dröhnt „You must leave NOW“ – immer wieder. Gruselig, besonders, wenn man ein wenig schlechtes Gewissen hat. Hat so einen Charme wie im Roman „1984“.

Auf dem Rückweg kommt uns ein Wachmann entgegen, der uns kurz befragt und dann mit einer Belehrung davon kommen lässt. Auweia – ich hoffe, keine allzugroßen Turbulenzen verursacht zu haben.

Der Rückflug von Tokyo nach Istanbul war ziemlich holpering und 13 Stunden lang – das geht in die Knochen. Und jetzt geht es zum Boarding zur letzten Etappe nach Frankfurt. Bald bin ich wieder zuhause.

IFEC 2014 – Tag 4

Der letzte Tag der Konferenz ist soeben zuende gegangen. Noch ganz im Rausch der Emotionen versuche ich, das Erlebte in Worte zu fassen. „Objektiv“ bertrachtet bestand der Tag für mich nur aus Ann Callaghans Mini-Workshop und der Abschlussveranstaltung. Was aber tatsächlich passiert ist, ist weitaus mehr und lässt sich mit Worten nur unzureichend beschreiben.

IMG_4187Zur „unchristlichen“ Zeit (Zitat Ann) um 9.00 Uhr morgens war Ann Callaghan, Herstellerin der Indigo Essenzen aus Irland mit ihrem Mini-Workshop an der Reihe. Es ging darum, zu vestehen, warum die neuen, so sensitiven Kinder viele Probleme haben, mit der noch vom alten Paradigma geprägten Welt klarzukommen. Und es ging auch darum, was man tun kan – zum Beispiel mit den Indigo Essenzen – um ihnen dabei zu helfen, es leichter zu machen. Anns fantastischer Sinn für Humor sorgte dafür, dass der Workshop zu einem Erlebnis voller Lachen und Heiterkeit wurde, auch wenn die Themen manchmal eher traurig waren. Eines der ersten Dinge, die ich angehen werde, wenn ich wieder zuhause bin ist, einen Workshop mit ihr in Deutschland zu planen. Voranmeldungen werden bereits jetzt gerne entgegen genommen 😉

IMG_4193Nach einer Zwangspause, weil der einzige Vortrag, der mich am Vormittag noch interessiert hätte, nicht ins Englische übersetzt wurde, und dem Mittagessen, ging es um 14.30 Uhr auf die letzte Etappe der Konferenz. Diese begann mit einer Weltpremiere: Erstmalig wurde von verschiedenen Herstellern (allen auf der Konferenz vertretenen) eine Essenzenmischung auf Basis der Mutteressenzen hergestellt. Bereits vor der Konferenz hatte der Organisator Hiroshi alle Hersteller gebeten, ein kleines Fläschchen einer Mutteressenz ihrer Wahl mitzubringen, mit dem Ziel, eine Mischung für die Verkörperung des Seelenbewusstseins der Welt zu erschaffen. Dies geschah im Rahmen einer wundervollen Zeremonie, bei der jeder Hersteller der Reihe nach seine Mutteressenz in die Schale schüttete, nachdem er oder sie kurz erklärt hatte, was der Beitrag der eigenen Essenz zur Mischung ist. Ganz am Ende der Konferenz wurden die Stockbottles, die in der Zwischenzeit aus der Mutteressenz hergestellt worden waren, als Geschenk an alle Teilnehmer verteilt. Nature World, Hiroshis Firma, wird die restlichen Stockbottles verkaufen und den Erlös spenden. Natürlich habe auch ich ein Fläschchen mitgenommen und bin schon sehr gespannt darauf, mit dieser Essenz zu arbeiten.

IMG_4222Den letzten Programmpunkt bildete ein japanischer Trommler, der mit beeindruckender Geschwindigkeit und Präzision den Raum mit seinen Instrumenten zum Beben brachte, und der Schlussansprache von Hiroshi. Richtig emotional wurde es dann, als die Hersteller einer nach dem anderen Hiroshi, seiner Frau und seiner Tochter für die Organisation dieser wirklich wunderbaren Konferenz dankten.

IMG_4312
Sabina Pettitt und Hiroshi Tamai

Wenn ich versuchen wollte, ein erstes persönliches Resumee der Konferenz zu ziehen, dann wäre es das Folgende. Noch mehr als nach meinem ersten Besuch in Japan bin ich mir sicher, dass ich früher, vielleicht in vielen Leben, schon einmal hier gewesen bin. Die japanische Kultur fühlt sich sehr vertraut und angenehm an. Die Konferenz war ein wahrer Herzöffner und für mich persönlich war es in der Tat ein großes Familienfest mit den Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihren Essenzen so viel gutes tun und der Welt Werkzeuge geschenkt haben, die uns so unendlich viel weiterhelfen können. Es war auch wunderbar zu beobachten, wie die Teilnehmer der Konferenz ihre Freude und Dankbarkeit auf wunderschöne Weise immer wieder ausgedrückt haben, und wie es ihnen gleichzeitig leicht fiel, ihren Emotionen und oft auch ihren Tränen freien Lauf zu lassen. In einer ziemlich strikten Kultur wie in Japan war das nicht immer selbstverständlich. Ich bin mir sicher, dass die Essenzen bei den Teilnehmern der Konferenz hier schon gute Arbeit geleistet haben.

Tanmaya
Tanmaya

Morgen werden die Sprecher der Konferenz abreisen, und für Sabina, Sandra, Tanmaya und mich geht es noch zwei Tage zum heiligen Berg Japans, dem Mount Fuji. Ich bin gespannt darauf.

IFEC 2014 – Tag 3

Der dritte Tag der Konferenz bestand aus vielen Mini-Workshops, die leider teilweise parallel liefen – deshalb war ich nicht in der Lage, mir alles anzuhören, was ich gerne gehört hätte. Geschafft habe ich jeweils einen Teil von Maryanne Campeaus Vortrag über die Arbeit mit den Pacific Essences bei Wild ARC, einem Zentrum für die Pflege verletzter Wildtiere auf Vancouver Island (Kanada), Ian Whites Vortrag über die Antarctic Essence aus dem Spektrum der Lichtfrequenzessenzen, und Steve Johnsons Vortrag über die Verwendung der Alaska Essenzen für die Heilung unserer inneren und äußeren Welt.

Maryanne Campeau lebt, wie Sabina Pettitt, auf Vancouver Island und verwendet neben homöopathischen Mitteln seit vielen Jahren die Pacific Essences in ihrer Arbeit mit verletzten oder kranken Wildtieren bei Wild ARC. Während ihres Vortrags hat sie anhand von Fallstudien von einer ganzen Reihe von Tieren berichtet, darunter viele „aussichtslose“ Fälle, die mithilfe von homöopathischen Mitteln und Essenzen überlebt haben und wieder ausgewildert werden konnten. Besonders beeindruckend war für mich dabei die Geschichte vom Streifenkauz, der sterbend zu Wild ARC gebracht wurde und mit der Heart Spirit Essenz und Reiki die Entscheidung getroffen hat zu leben. Maryanne hatte darüber schon in ihrer Kolumne berichtet (siehe deutsche Übersetzung). Selten habe ich einen eindrücklicheren Bericht darüber gefunden, wie Essenzen über die energetische Ebene unseren physischen Körper direk beeinflussen.

Ian White hat in seinem Workshop neben einigen allgemeinen Informationen über die Lichtfrequenzessenzen vor allem über seine Reise in die Antarktis Richtung Südpol gesprochen, die er unternommen hat, um die Antarctic Essence herzustellen. In seinen vielen Bildern von dieser Reise konnte man die Stille und Weite dieses Kontinents förmlich spüren. Die Essenz, mit der wir dann auch 15 Minuten still meditiert haben, besitzt ebenfalls diese Qualitäten und hilft uns zusätzlich zu erkennen, was in unserem Leben wesentlich, und was verzichtbar ist.

Am Nachmittag habe ich mir dann erlaubt, eine Möglichkeit, Workshops zu besuchen, auszulassen und bin stattdessen in ein Einkaufszentrum gegangen, um Wasser und Mitbringsel zu kaufen. Die quirlige Energie ist schwer zu beschreiben und irgendwann musste ich dann auch wieder gehen, weil es einfach zuviel wurde … uff. Aber das Laufen und die Abwechslung vom stundenlangen Sitzen war schön.

Der letzte Vortrag des Tages kam für mich von Steve Johnson. Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr ich mich mit seinen Essenzen und seiner Arbeit verbunden fühle. Bei seinem Vortrag ist mir vor allem wieder eines klar geworden: Der Unterschied zwischen denjenigen Menschen, die auf der „Bühne“ eine Show abliefern und den anderen, die zu 100 % authentisch sind und deren Informationen eine fundierte Basis haben. Steve gehört definitiv zu den letzteren. Das dazu passende Bild ist für mich der uralte Baum, der fest verwurzelt an dem Platz steht, an den er gehört.

Steves Workshop hat mich selbst inspiriert einmal intensiv mit Guardian und Purification zu arbeiten. Während des Vortrags wurde mehrmals das Purification Spray herumgegeben und es war wunderbar, seine klärende Wirkung zu spüren, ganz besonders, wenn man in einem heißen Raum mit vielen Menschen zusammen ist.

Am Abend hatten wir dann ein wundervolles Dinner mit (fast) allen meinen Lieblings-Essenzenherstellern und den Abschluss bildete ein Konzert. Vorsichtig gesagt war es nicht ganz mein Geschmack, aber das anwesende japanische Publikum schien es zu genießen 🙂

Erdbeben – Tokio steht noch

Am heutigen frühen Morgen wurde ich (schon halbwegs wach) von einem Erdbeben in Tokio durchgeschüttelt. Das Beben hat ca. eine Minute gedauert und nach offiziellen Berichten hat es eine Stärke von 5.8 bis 6.0 gehabt. Erst ging es relativ sanft los, aber nach einigen Sekunden hat das ganze Gebäude gewackelt.

Interessant, zu beobachten, was einem dabei so alles durch den Kopf geht. Als ich realisiert hatte, was gerade passiert setzte der automatische Überlebensmodus ein – was ist jetzt zu tun? Anziehen, Reisepass und Geld einpacken, Koffer und Laptop bleiben im Zimmer …

Das Beben war wie gesagt relativ kurz, und als es vorbei war habe ich – ziemlich unter Strom vom Adrenalin – in den Flur hinaus gelauscht, ob andere Gäste ihre Zimmer verlassen, oder ob das Hotel evakuiert wird. Da keiner schreiend durch die Flure lief, schien mir die Situation nicht allzu schlimm zu sein, so dass ich langsam wieder ruhiger wurde.

So wie es aussieht sind keine bei uns nennenswerten Schäden entstanden, niemand wurde verletzt und die Konferenz geht wie geplant weiter. Bei einem Blick aus meinem Zimmer im 7. Stock sind auch keine Rauchsäulen in der Ferne zu erkennen, so dass anzunehmen ist, dass Tokio als Ganzes noch existiert 😉

IMG_1241Kleine Randbemerkung: Beim Frühstück hat mir eine japanische Konferenzteilnehmerin erzählt: „Wenn Du Japaner bei einem Erdbeben schreiend durch die Gegend laufen siehst, dann hast Du ein RIESIGES Problem …“ 🙂

IFEC 2014 – Tag 2

Der zweite Tag des Kongresses neigt sich dem Ende zu. Bevor es morgen zu den Mini-Workshops weitergeht, gab es heute noch einmal die Vorträge der restlichen Essenzenhersteller. Den Anfang machte Sky Shayne Innes (Love’s Alchemy) aus Australien mit ihrem Vortrag über Blütenessenzen und das 9. Chakra. Ihrem System entsprechend ist dieses Chakra der Ort, an dem wir die Erde SIND.

IMG_4034
Sky Shayne Innes

Die Arbeit mit Essenzen hat sehr viel mit Resonanz zu tun und ich wähle die Essenzen, mit denen ich arbeite strikt nach diesem Prinzip aus. Um die eigene Integrität zu respektieren und zu bewahren ist es für mich unerlässlich, nur mit feinstofflichen Essenzen zu arbeiten, die mit mir in Resonanz und Einklang sind. Dies ist natürlicherweise nur ein kleiner Ausschnitt aus der immer größer werdenden Welt der Essenzen und insbesondere stellt es kein Werturteil über diejenigen Essenzen dar, mit denen ich nicht in Resonanz bin. Wahrscheinlich gibt es unglaublich viele Menschen, denen eben diese Essenzen viel weiterhelfen. Bei der Essenz zum 9. Chakra von Sky Shayne Innes ist genau das der Fall: Sie resoniert nicht mit mir. Die Konzepte, die sie in ihrem Vortrag vorgestellt hat waren durchaus interessant, jedoch habe ich nicht dieses Kribbeln gespürt, das mir verlässlich anzeigt, dass gerade Resonanz stattfindet.

Isha Lerner
Isha Lerner

Der nächste Vortrag kam von Isha Lerner (Power of Flower Healing Essences) und trug den Titel „Using Flower Essences to assist with critical transformational cycles in a changing world“ – auf deutsch: „Unterstützung durch Blütenessenzen während wichtiger Transformationszyklen in einer sich verändernden Welt“. Von den Essenzen hatte ich bisher nichts gehört – interessant ist jedoch besonders Ishas Arbeit mit den Archetypen der Menschheit. Jede Essenz ist einem Archetyp zugeordnet. Sie hat außerdem verschiedene Tarot Kartensets entworfen, eines davon speziell für die Arbeit mit Kindern. Interessant.

IMG_4095
Sandra Epstein

Danach war Sandra Epstein, meine Begleiterin auf dieser Reise an der Reihe. Mit brasilianischem Temperament erklärte sie die Grundlagen des Ararêtama Systems und das Regenwaldprinzip (Jeder nimmt sich nur das was er braucht, und trägt gleichzeitig zum Gedeihen des Ganzen bei). Das ist der Grund, warum auf dem technisch gesehen recht kargen Boden des Atlantischen Regenwaldes eine der größten Artenvielfalten der Welt zuhause ist. Ich LIEBE Sandras Arbeit!

Ann Callaghan
Ann Callaghan

Mein ganz persönliches Highlight dieses Tages war der Vortrag von Ann Callaghan (Indigo Essences). Auf humorvolle und gleichzeitig eindringliche Weise erklärte sie, warum die Veränderungsprozesse, durch die wir momentan alle gehen, manchmal so schwierig und anstrengend sind. Der Paradigmenwechsel vom Zeitalter der Angst zum Zeitalter der Liebe ist in vollem Gange und viele von uns befinden sich gerade in einer Phase, in der wir nicht mehr im alten, und noch nicht im neuen Paradigma zuhause sind. Ann’s Vortrag war weltklasse und auf den Punkt gebracht. Steve Johnson meinte danach nur trocken: „There was not a molecule of bullshit in it“ was so viel bedeutet wie: „Sie hat keine Zeit mit Nebensächlichkeiten vergeudet und alles auf den Punkt gebracht.“ Ich stimme dem 100%ig zu 🙂

IMG_4171
Ruth Joy

Der letzte Vortrag des Tages kam von Ruth Joy (Angelic Essences) aus den USA. Es handelt sich dabei um ein großes Repertoire von Engelessenzen. Titel des Vortrags war „The path to peace, joy and enlightenment“. Interessanter Vortrag, aber auch hier ist bei mir keine Resonanz entstanden.

IMG_1235 IMG_1237Das heutige Abendprogramm bestand aus einem Stehempfang mit Sushi und anderen japanischen Köstlichkeiten, Musik und Tanz. Eine wunderbare Gelegenheit, den einen oder anderen der Teilnehmer etwas kennenzulernen. Die Referenten wurden wie Rockstars gefeiert und fotografiert. Tatsächlich waren so viele der Teilnehmer wild auf ein persönliches Foto mit ihrem „Essenzenstar“, dass die Armen fast gar nicht zum Essenz kamen 😉 Irgendwann hat das Interesse dann doch noch nachgelassen und es kamen nur noch gelegentliche Fotowünsche.

Morgen geht es wie gesagt weiter mit den Mini-Workshops, die (leider) teilweise parallell laufen …