Firmen und Philosophie

Hier ein kurzer Hinweis auf einen sehr guten, fast philisophischen Artikel auf MACBUG.de über die Vision, das Leitbild, das hinter den großen Computerfirmen Apple, Google und Microsoft steht. Die Quintessenz: Nur eine Firma, die eine Vision hat und an ihrer Verwirklichung als oberstes Ziel hat, wird innovativ sein und Erfolg haben. Wer Profitmaximierung als oberstes Ziel hat, wird langfristig in der Mottenkiste der Geschichte landen. Habe ich ja schon immer gesagt 🙂

Religionskritik – Philip Möller bei Disput\Berlin

Wie schon an anderer Stelle beschrieben halte ich jede institutionalisierte Form von Glauben (also, das, was man gemeinhin als „Religion“ bezeichnet) für nicht konstruktiv, sogar letztlich destruktiv. Eine wunderbare und nur vier Minuten lange Rede zu diesem Thema finden wir auf YouTube von Philipp Möller bei „Disput\Berlin“. Mehr muss man zu dem Thema nicht mehr sagen.

Was mir besonders bei dieser Rede gefällt ist, dass sie ganz klar zwischen Religion (Institution) und Glaube (Privatsache) differenziert. Wie schon gesagt: Jeder glaube was er will und gestehe dies auch allen anderen zu.

Quo vadis, Television?

Vor einigen Jahren habe ich mich entschlossen, den Fernseher rauszuwerfen und dem Konsum des immer hirnloser werdenden TV-Programms vollständig zu entsagen. Ich erinnere mich gerne zurück an die ersten Tage und Wochen der fernsehfreien Zeit, denn ich fühlte mich so, als ob mir jemand jeden Tag einige Stunden zusätzlich geschenkt hatte, die ich für angenehme Dinge wie lesen, spielen oder auch nur schlafen verwenden konnte. Wunderbar!

Seitdem schalte ich nur, wenn ich irgendwo im Hotel bin mal die Glotze ein … und schalte sie normalerweise auch recht schnell wieder aus, weil das, was man da zu sehen bekommt ein solch großer Schmarrn ist, dass ich nicht mehr dazu in der Lage bin, das mehr als ein paar Minuten zu ertragen.

Im Urlaub hatte ich nach einigen Monaten wieder einmal die Gelegenheit (oder sollte ich sagen: kam in die Verlegenheit?) ein Fernsehgerät im direkten Zugriff zu haben. Nach einem anstrengenden Tag der Erholung schaltet man dann halt doch mal das Gerät an und landet in einer Welt, von der zumindest ich mich schon so weit entfernt habe, dass das, was da über die Mattscheibe flimmert wie eine (schlechte) Parodie wirkt. Werbesendungen, Reality TV (das in Wirklichkeit alles andere als real ist), Spielshows und pseudo-autentische Dokumentationen … ich bin aus dem Kopfschütteln nicht mehr rausgekommen.

Den Vogel abgeschossen hat jedoch eine auf seriös gemachte „Doku“ über ein hochbegabtes Kind, das offensichtliche Probleme mit sozialen Interaktionen und einfachen Dingen wie Motorik, etc. hat, jedoch angeblich schon mit drei Jahren die Steuererklärung der Eltern machte. Wenn man sich mit dem Thema Hochbegabung etwas auseinandersetzt, dann kommt man schnell darauf, dass es so etwas wie Inselbegabungen und das Asperger-Syndrom gibt. Das Kind in dem Beitrag war offensichtlich ein deutlicher Fall von Asperger (vorausgesetzt, der Film war nicht vollständig fiktiv). Was bei mir jedoch eine Sicherung zum Durchbrennen brachte war der Satz der süffisant sprechenden Kommentatorin, die frei zitiert sagte: „Obwohl er [das Kind] schon einmal fahrradfahren konnte hat er es wieder verlernt – ein typisches Problem von Hochbegabten“. Aaargh! Es mag sein, dass es Asperger Kinder gibt, die auch das Fahrradfahren wieder verlernen. Deswegen jedoch auf alle Hochbegabten zu schließen ist jedoch bodenlos.

Ob dieser Beitrag einfach nur dumm oder doch tendenziös war kann ich nicht beurteilen, da ich den Fernseher umgehend ausgeschaltet habe. Wenn ich jedoch von der Qualität dieses „Berichts“ auf den Gesamtzustand der Fernsehunterhaltung schließe, dann wird mir einerseits ziemlich übel, andererseits gratuliere ich mir rückwirkend zu der Entscheidung, den Fernseher aus meinem Haus zu verbannen.

Über spirituelle Literatur

Wie schon geschrieben waren die Channelings von Lee Carroll und Kryon für mich der Einstieg in eine spirituelle Weltsicht. Gerade habe ich das aktuelle Buch mit Informationen über die 12 DNS-Schichten beendet. Besonders gefallen hat mir ein Teil des Nachworts, den ich hier (vom Englischen ins Deutsche übersetzt) wiedergeben möchte:

„Lasse zu, dass dieses Buch Dir dabei hilft, Dir eines großartigeren Daseinszweckes bewusst zu werden, den Schöpfer in Dir selbst zu finden und zu beginnen, glücklich, zentriert und voller Hoffnung für die Menschheit zu erwachen. Wenn Dir ein anderes Buch in die Hände fällt, das den gleichen Effekt für dich hat, dann lies es und stelle es im Regal gleich neben dieses Buch. Wenn Du einen Prozesse entdeckst, der hilft, die Prinzipien dieses Buchs zu lehren (auch wenn er nicht von mir stammt), dann benutze ihn! Benutze Deine Fähigkeit der Unterscheidung, die in Deiner DNS zuhause ist und wäge die Energien ab, die da draußen sind, denn das gibt es viel, was abgewägt werden möchte.

Wenn es zu Deinem Herzen singt, dann ist es einfach eine Fortführung dieser Lehre. Wenn es Dir dabei hilft, heil zu werden und zu verstehen, dann feiere es. Wenn Du es liest und dann sagen kannst „Es ist in Übereinstimmung mit meiner Seele“, egal was gerade passiert, dann gib es niemals wieder auf. Wenn Du vor Freude weinen kannst, weil Du Deinen Lebenszweck und Deinen Platz im Universum gefunden hast, dann lies es immer wieder. Wenn irgendwann irgendjemand 27 DNS-Schichten identifiziert, dann feiere sie alle.

Wenn ein Buch aber kritisiert, dramatische Weltuntergangsszenarien ausmalt und Dir weismachen will, dass Du etwas tun musst, um all die guten Dinge verdient zu haben, wenn es Dir den Tag Deines Todes vorhersagt, ihn in der letzten Minute wieder ändert und Dir erzählt, dass „wir es uns anders überlegt haben“, dann sieh es als das an, was es ist: reines Marketing-Geschwätz.“

Ich kann diesen Sätzen nur zustimmen. Wenn etwas sich gut anfühlt, wenn es unser Herz zum singen bringt und uns in unsere Macht und Selbstverantwortung bringt, dann kann es nur eine der vielen Facetten der Wahrheit sein.  Wenn sich etwas schlecht anfühlt, uns abhängig und machtlos macht, dann ist es sicher weit von der Wahrheit entfernt.

Astrologisches: Rückläufige Venus

Ich bin kein Astrologe … noch nicht einmal jemand, dessen astrologisches Wissen über die Kenntnis der 12 Tierkreiszeichen hinausgeht. Trotzdem finde in astrologische Informationen und Horoskope spannend. Und damit meine ich nicht das, was man in den Zeitungen lesen kann sondern echte, individuelle Informationen wie sie ein guter Astrologe in kürzester Zeit aus dem persönlichen Horoskop lesen kann.

Unsere Freundin Verena Reiß ist so eine Astrologin und sie teilt Informationen über die aktuelle Zeitqualität auf ihrer Website. Deshalb möchte ich gelegentlich auf diese Informationen verweisen. Mögen Sie die Menschen erreichen, die sie am besten gebrauchen können 🙂

http://blog.essenzenladen.de/2012/05/astrologisches-rucklaufige-venus/

Website überarbeitet

Im Rahmen meiner Fokussierung auf die Arbeit mit den Essenzen (und der damit verbundenen „Verbannung“ der Kinesiologie in die zweite Reihe 😉 ) habe ich es nun endlich geschafft, die Texte auf meiner Website zu überarbeiten und die Seiten neu zu strukturieren.

Alte und neue Adresse der Website ist http://www.sann.cc.

Bemerkungen, Verbesserungsvorschläge und Hinweise jeder Art sind gern gesehen und werden gerne angenommen 🙂

Urteile nie!

Es gab einmal in einem Dorf einen alten Mann, der sehr arm war, aber trotzdem von Königen beneidet wurde, denn er besaß ein schönes Pferd.

Ein Pferd von solcher Qualität war noch nie gesehen worden, solche Schönheit, solcher Stolz, solche Stärke! Könige bewarben sich um das Pferd und boten fabelhafte Preise, aber der alte Mann kannte nur eine Antwort:

„Dieses Pferd ist für mich kein Pferd, sondern ein Freund, es ist kein Besitz. Soll ich einen Freund verkaufen? Nein, das kommt nicht in Frage.“

Der Mann war arm und hatte allen Grund, der Versuchung zu erliegen, aber er verkaufte das Pferd nie.

Eines Morgens entdeckte er plötzlich, dass das Pferd nicht mehr im Stall war. Das ganze Dorf versammelte sich und alle sagten:

„Das hast du nun davon, du alter Narr! Wir haben es vorher gewusst, eines Tages musste das Pferd ja gestohlen werden! Denn wie hättest du bei deiner Armut einen solchen Schatz richtig behüten können? Du hättest besser daran getan, das Pferd zu verkaufen. Du hättest astronomische Summen dafür verlangen können, jeden Phantasiepreis! Jetzt ist das Pferd weg. Jetzt siehst du, was für ein Fluch, was für ein Unglück es für dich war.“

Der alte Mann sagte:

„Ihr müsst nicht übertreiben! Sagen wir einfach: Das Pferd ist nicht im Stall. Das ist die einzige Tatsache, alles andere ist Interpretation. Ob es nun ein Unglück ist oder nicht, wie wollt ihr das wissen? Wie könnt ihr das beurteilen?“

Die Leute sagten:

„Uns kannst du nichts vormachen. Wir mögen zwar keine großen Philosophen sein, aber hier braucht man auch keine Philosophie. Es ist eine klare Tatsache, dass ein Schatz verloren gegangen ist, und das ist ein Unglück.“

Der alte Mann erwiderte:

„Ich bleibe dabei: Die einzige Tatsache ist, dass der Stall leer ist und das Pferd fort ist. Darüber hinaus weiß ich nicht, ob Unglück oder Segen, denn so ein Urteil ist begrenzt und niemand weiß, was noch kommt. „

Er wurde ausgelacht.

Die Leute hielten den alten Mann für verrückt, Sie hatten es schon immer gewusst, dass er nicht richtig im Kopf war, sonst hätte er ja sein Pferd verkauft und in Saus und Braus gelebt… Stattdessen fristete er sein Leben als Holzfäller. Obwohl er sehr alt war, fällte er immer noch Bäume, brachte das Holz aus dem Wald und verkaufte es. Er lebte jetzt von der Hand in den Mund, hatte nur das Nötigste und nie wirklich genug. Aber jetzt war ihnen das endgültig klar, dass er verrückt war.

Nach vierzehn Tagen kam plötzlich eines Nachts das Pferd zurück. Es war nicht gestohlen worden, es war nur in die Wildnis gelaufen. Es kam nicht nur zurück, sondern es brachte auch noch zwölf andere Wildpferde mit.

Und wieder kamen die Leute zusammen und sagten:

„Alter, du hast Recht gehabt, wir haben uns geirrt. Es war kein Unglück, sondern ein Segen. Es tut uns leid, dass wir dir Vorwürfe gemacht haben.“

Und der alte Mann sagte:

„Ihr geht schon wieder zu weit. Könnt ihr nicht einfach sagen, dass das Pferd zurück ist und dass es zwölf andere Pferde mitgebracht hat? Warum urteilt ihr? Wer will wissen, ob es ein Segen ist oder nicht? Es ist nur ein Bruchstück, und wenn man den ganzen Zusammenhang nicht kennt, wie kann man dann urteilen? Wie könnt ihr über ein Buch urteilen, wenn ihr nur eine Seite gelesen habt? Wie könnt ihr über eine ganze Seite urteilen, wenn ihr nur einen Satz gelesen habt? Wie könnt ihr über einen Satz urteilen, wenn ihr nur ein Wort davon gelesen habt? Und was ihr in der Hand haltet, ist weniger als ein Wort – das Leben ist so unendlich! Ihr habt nur das Bruchstück eines Wortes in der Hand und habt über die ganze Welt geurteilt. Sagt also nicht, dass dies ein Segen ist, denn wer weiß…. Und ich bin völlig damit zufrieden, dass ich es nicht weiß. Lasst mich also bitte in Ruhe.“

Dieses Mal hielten die Leute den Mund. Vielleicht hatte der alte Mann ja wieder Recht.

Also sagten sie nichts, aber im Stillen wussten sie natürlich, dass er sich irrte.

Zwölf herrliche Pferde waren mit dem einen Pferd zurückgekommen! Wenn sie ein bisschen eingeritten wurden, könnten sie bald alle verkauft werden und massenhaft Geld einbringen.

Der alte Mann hatte einen jungen Sohn, es war sein einziger. Dieser Sohn begann nun die Wildpferde zu zähmen. Eine Woche später stürzte er von einem der Pferde und brach sich beide Beine.

Wieder kamen die Leute zusammen. Und die Leute sind überall die „Leute“ und überall sind sie wie ihr. Und wieder urteilten sie sofort. Wie schnell so ein Urteil feststeht!

Sie sagten:

„Du hattest Recht. Was du geahnt hast, hat sich wieder einmal bestätigt. Es war kein Segen, es war doch ein Unglück. Dein einziger Sohn hat seine Beine verloren! Wer soll jetzt die Stütze deiner alten Tage sein? Jetzt bist du ärmer denn je.“

Der alte Mann sagte:

„Könnt ihr denn nicht ein Mal aufhören mit eurem Urteil? Ihr geht schon wieder zu weit…sagt einfach, dass mein Sohn seine Beine gebrochen hat. Keiner weiß, ob das nun ein Glück oder ein Unglück ist. Keiner! Es ist wieder nur ein Bruchstück, und wir bekommen nie mehr als ein Bruchstück zu sehen. Das Leben zeigt sich nur in Fragmenten, aber unsere Urteile fällen wir immer über das Ganze.“

Ein paar Wochen später geschah es, dass ein Krieg mit dem Nachbarland ausbrach, und alle jungen Männer wurden zur Armee eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zurück, weil er ein Krüppel war. Die Leute kamen zusammen, weinend und klagend, denn aus jedem Haus wurden die jungen Männer mit Gewalt abgeholt. Und es bestand keine Aussicht, dass sie je wiederkämen, denn das Land mit dem Krieg geführt wurde, war ein sehr großes Land, und die Schlacht war von vorneherein verloren. Also würden sie nicht zurückkommen… Das ganze Dorf weinte und klagte und sie kamen zu dem alten Mann und sagten:

„Wie Recht du hattest Alter! Weiß Gott, wie Recht du hattest, es war ein Segen: Dein Sohn mag zwar ein Krüppel sein, aber wenigstens bleibt er bei dir. Unsere Söhne werden wir nie wieder sehn. Er wenigstens lebt und ist bei dir, und nach und nach wird er schon wieder das Laufen lernen. Vielleicht wird er noch ein bisschen humpeln, aber er wird wieder in Ordnung kommen.“

Der alte Mann wehrte ab:

„Es ist einfach unmöglich, mit euch Leuten zu reden. Ihr könnt es einfach nicht lassen – ewig diese Urteile. Niemand weiß etwas! Sagt doch nur, dass eure Söhne in die Armee geholt worden sind und mein Sohn nicht. Aber ob das nun ein Segen ist, oder ein Unglück, das weiß niemand. Kein Mensch wird das je wissen. Nur Gott allein weiß es.“

Und wenn wir sagen: „Nur Gott weiß es“, dann heißt das, dass nur das Ganze es weiß.

Urteile nicht, sonst wirst du dich nie mit dem Ganzen vereinigen können. Dann wirst du immer nur an den Bruchstücken kleben und aus den geringsten Anlässen große Schlüsse ziehen. Wie leicht vergisst du, dass es Dinge gibt, die über deinen eigenen Horizont hinausgehen.

Also urteile nie!

Laotse

Zurück in Deutschland

Seit Donnerstag Vormittag bin ich wieder zurück in Deutschland. Nachdem es der Jetlag halbwegs gut mit mir gemeint hat (kinesiologische Korrekturen sei Dank!) gilt es, die positiven Eindrücke und Schwingungen aus Kanada in das Alltagsleben zu übernehmen. Gar nicht so leicht, wenn die Woge der Probleme und Problemchen über einem zusammenbricht 😉

Was für eine wunderbare Auszeit das in Kanada war … einfach mal fünf Tage mit wundervollen Menschen abseits der Zivilisation (aber dennoch nicht unkomfortabel) Zeit verbringen und in die wunderbare Welt der Energiemedizin (Energy Medicine) eintauchen. In diesen Tagen ist für viele Teilnehmer viel Heilung geschehen und als wir zum Schluss in einem Kreis standen konnte man den Lichtstrahl, der in unserer Mitte Himmel und Erde verband fast mit Händen greifen. Diese Art von Arbeit ist es, die dem Planeten und dem Bewusstsein der Menschen auf energetischer Ebene viel Heilung bringt. Davon bin ich zutiefst überzeugt.

In mir gibt es schon lange eine Sehnsucht nach Einfachheit. In unserer westlichen Welt ist so vieles so kompliziert – sei es in Bezug auf die Art und Weise wie das alltägliche Leben abläuft (Behörden, Abonnements und die Kündigung derselben, etc.) oder auf all die Dinge, die man so ganz nebenbei anhäuft. Tatsächlich ist es mir ein Bedürfnis, meinen Anteil an dem Chaos der Dinge zu reduzieren. Es ist also ausmisten angesagt 🙂 Hierbei sein ein wunderbares Buch zu dem Thema erwähnt: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags von Karen Kingston. Ein vollkommen bodenständiges Buch, das mit dem, was man sich klassischerweise unter Feng Shui vorstellt nicht viel gemein hat, jedoch trotzdem den Kern der Sache trifft.

Letztlich geht es darum, sich vom Außen (der Welt der Dinge) wieder ein wenig abzuwenden und der Welt ins uns drinnen wieder die Aufmerksamkeit zu schenken, die ihr gebührt. Einen Text zu diesem Thema habe ich auch in meiner Kolumne „Zu guter Letzt“ im Essenzenladen Newsletter verfasst.

Es geht also nun darum Schritt für Schritt, Tag für Tag zu wählen, wie ich mich fühle und mich von Altlasten und Schlacken zu befreien, bis nur noch das Leben übrig bleibt, das ich haben möchte. Klingt leicht … ist ein bisschen Arbeit, wird aber funktionieren!

Reisebericht Kanada (4) – Pacific Essences

Seit gestern und bis zum Ende meiner Reise habe ich das Privileg, bei Sabina Pettitt zuhause nächtigen zu dürfen. Es gibt einiges zu besprechen und zu tun. Am Abend unserer Ankunft nimmt uns jedoch Sonia, Sabinas rechte Hand mit auf einen Spaziergang in einen der vielen „Regional Parks“ mit. Die Regional Parks sind Naturschutzgebiete, die von den regionalen Regierungen ausgerufen werden. Was für ein Ausblick.

Es ist nicht mehr als eine Fahrt von sieben Minuten von Sabinas Haus bis in den Park und man ist direkt mitten in der Natur. Wir sehen Seehunde, Adler und eine Reihe weiterer wild lebender Tiere. Es steht für mich vollkommen außer Frage, welchen Weg ich weiter verfolgen werde. Im Einklang mit der Natur zu sein – sei es „nur“ durch Essenzen oder durch das tatsächliche Erleben von Mutter Erde ist für mich zu einem zentralen Thema geworden.

Tatsächlich ist es so, dass all die Themen und Attribute, die die neue Energie mit sich bringt – Authentizität, Integrität, Ehrlichkeit – für mich zu einem unverzichtbaren Teil meines Lebens geworden sind. Und dabei geht es nicht darum, sie „auch“ zu leben, sondern darum, sie ausschließlich zu leben. Mein Interesse an der klassischen Wirtschaftswelt mit ihren Hierarchien, Kämpfen und der allgegenwärtigen Menschenverachtung ist vollständig erloschen. Es kann nur noch einen Weg geben: Vorwärts mit den Essenzen und der Kinesiologie.

Ich habe beschlossen, meinen Fokus in der Praxis auf die Beratung und die Essenzen zu verlagern und die Kinesiologie als ein – nichtsdestotrotz wichtiges – Werkzeug einzusetzen. Offensichtlich ist es so, dass die Essenzen der wesentliche Teil meiner Arbeit sind, also werde ich diese Erkenntnis respektieren.

Den Nachmittag verbringe ich damit, mit auf Sabinas Grundstück in einem natürlichen Kreis von Erlen zu meditieren und mich anschließend durch Gartenarbeit zu erden.

Selbst hier, auf dem Grundstück ist die Natur allgegenwärtig – Raubvögel, Rehe, Kolibris und Spechte geben sich sprichwörtlich die Klinke in die Hand.

Noch zweieinhalb Tage, dann geht es wieder nach Hause. Ich sauge weiterhin soviel wie möglich dieser Energie auf, um in Deutschland leicht darauf zurückgreifen zu können.

Reisebericht Kanada (3) – Soule Creek Lodge

Nachdem ich bis einschließlich Freitag in der Soule Creek Lodge in Port Renfrew fast ohne Internetzugang verbracht habe führe ich meinen Reisebericht nun heute fort. Die Tage dort sind wie im Fluge vergangen und gleichzeitig fühlt es sich so an als ob ich eine Ewigkeit dort gewesen bin. Der Rahmen wurde vorgegeben durch das Energy Medicine Practitioner Training von Sabina Pettitt (Pacific Essences) … unterbrochen wurde er jedoch immer wieder durch fantastische Exkursionen in die uralten Wälder oder an den Strand. Die Natur hier ist wirklich magisch.

Der Workshop ist mehr eine Art Retreat, denn in der Soule Creek Lodge sind wir vollkommen unter uns und fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten – kein Fernsehen, kein Radio, kein Handyempfang und keine wirklich benutzbare Internetverbindung. Genügend Zeit also um sich nach innen zu kehren und zu lauschen.

Die Gruppe von Menschen, die sich hier zusammengefunden hat ist außergewöhnlich. 14 individuelle Charaktere aus Kanada, Amerika, Japan und Deutschland wachsen innerhalb von wenigen Stunden zu einer Einheit zusammen, in der oftmals keine Worte mehr notwendig sind, um sich zu verstehen. Ich fühle mich wie in einer Enklave, die – im Gegensatz zu dem was draußen sonst so los ist – ein Refugium für ein real existierendes Miteinander ist – ohne zu urteilen, ohne zu werten. Einfach wunderbar.

Nachdem wir am ersten Tag ungeplant zum Avatar Grove gegangen sind ist die Exkursion des zweiten Tages Botanical Beach – der Strand an dem viele der Meeresessenzen von Pacific Essences entstehen. Es ist immer wieder wunderbar die wunderschönen Lebewesen wie Urchin, Chiton, Anemone und Sea Palm in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Leider sind wir in dem Moment, in dem die Ebbe ihren niedrigsten Punkt erreicht und das Meer wieder beginnt zurückzukehren nicht alleine so dass wir diesen magischen Augenblick nicht voll genießen können. Dennoch ist die Energie an diesem Ort ganz speziell.

Der Ausflug des dritten Tages geht zum „Mother Tree“, einem definitiv über 1.000 Jahre alten Baum (wahrscheinlich eher 2.000 Jahre alt), der irgendwann in der Mitte abgebrochen ist und dennoch weiter wuchs. Ich kann die Verbindung zu längst vergangenen Zeitaltern spüren und beschließe meine eigene Schwingungsessenz, die ich am nächsten Morgen herstellen werde, mit Hilfe des Mother Tree zu machen. Einer Eingebung folgend habe ich ein Fläschchen mit Wasser mitgenommen und deponiere es im Stamm des Baumes. Ich werde es dort über Nacht liegen lassen damit das Wasser genügend Zeit hat, die Energie des Baumes aufzunehmen.

Am nächsten Morgen bringe ich zusätzlich ein Marmeladenglas mit Quellwasser mit. Meine Intuition sagt mir, dass es gut ist, einen bewussten Akt der Energetisierung durchzuführen. Deshalb setze ich mich in einigen Metern Entfernung zum Mother Tree hin, meditiere und lasse die Energie des Baumes mit Hilfe meiner Intention das mitgebrachte Quellwasser energetisieren. Den Inhalt des Fläschchens, das über Nacht dort gewesen ist, füge ich dem frisch energetisierten Wasser hinzu.

Die Botschaft des Mother Tree bezüglich der Qualitäten der Essenz, die ich soeben hergestellt habe, lassen sich auf folgende drei Bereiche zusammenfassen. Die Essenz

  • bringt Heilung für unsere weibliche Seite (Anima) und die Verbindung zur Mutter
  • heilt die komplette weibliche Linie der Ahnen
  • ist wie eine Brücke zwischen den Zeitaltern des Widders und des Wassermanns, sie überspannt damit das Fische Zeitalter und ist in der Lage, die dominant männliche Energie der vergangenen ca. 2.000 Jahre quasi zu überbrücken.

Ich bin sehr gespannt darauf mit dieser Essenz zu arbeiten und auch darauf, Sie mit meinen Freunden zu teilen.