Tucson 3 – Einstieg in den Workshop

Der dritte Tag der Reise (und der erste Tag des Workshops) ist vor allem vom gegenseitigen Kennenlernen und grundlegenden Informationen über die Auswahl von Blütenessenzen geprägt. Eigentlich ist nichts dabei, was ich nicht schon einmal gehört hatte, jedoch ist es interessant, die unterschiedlichen Facetten zu bemerken, die jeder Hersteller diesem Thema gibt.

Die Gruppe ist klein – nur sieben Teilnehmer mit mir als einzigem Nicht- Amerikaner. Der Workshop findet in den Räumen von Desert Alchemy statt, einem kleinen, unscheinbaren Gebäude in Tucson, das jedoch innen drin mit viel Liebe eingerichtet ist. Jetzt kenne ich also auch den Ort, an dem diese Essenzen abgefüllt und verschickt werden.  Gut, auf allen Ebenen zu wissen, dass auch diese Essenzen „aus gutem Hause kommen“.

Morgen geht es dann endlich in die Wüste. Die Vorbereitungen und Hinweise bestätigen nochmals, dass sie ein extremer Ort ist. Natürlich wusste ich das auch schon vorher, aber zwischen „wissen“ und „erleben“ ist halt doch ein großer Unterschied. Geschichtete Kleidung, Sonnenschutz, geeignete Schuhe und eine ausreichende Kopfbedeckung sind Pflicht. Für Wasser und Essen wird gesorgt. Beim Thema Kopfbedeckung kommen mir Zweifel, ob die vorhandene Baseballkappe mit Nackenschutz ausreicht. Deshalb geht es nochmal kurzfristig einkaufen. Strohhüte (made in China) findet man hier in vielen Geschäften. Jetzt fühle ich mich gewappnet.

Zeit für Fotos war heute nicht wirklich, deshalb muss es das Bild von den Strohhüten tun. Aber ich bin mir sicher, dass ich morgen Abend mit einer reichen fotografischen Beute im Hotel sein werde. Nun heißt es zeitig ins Bett zu gehen, denn der Tag morgen beginnt früh.