Da ist doch tatsächlich heute Nacht eine E-Mail in mein Postfach geflattert, die sich zwar als Spam herausgestellt hat, jedoch so verdammt gut gemacht war, dass ich quasi schon mit dem Finger auf der Maustaste war, um zu sehen, wie ich endlich mehr Geld verdienen kann. Diese Betrüger werden aber auch immer raffinierter …
Subject: Sie erhalten gefeuert !!
Hallo,
“Es tut mir leid, aber wir müssen Sie
bitten, dies zu stoppen”
Stellen Sie sich vor Ihrem Chef die gleiche morgen erzählen
..
Wenn Sie sich gerade
von jemandem verwendet werden, ist es Zeit, Ihr eigenes Gehalt zu beginnen
aufzubauen.
Sie
müssen einen anderen Weg zu gehen, wenn Sie nicht an der gleichen
Stelle in fünf Jahren geklebt werden wollen.
Diese Präsentation erklärt alles, was
Sie wissen müssen, Freiheit zu erreichen, ohne dabei einen
Cent.
Ich bin gerade dabei, mich intensiv mit YouTube auseinanderzusetzen, weil ich für den Essenzenladen einen eigenen Kanal gestartet habe. Dabei bin ich auf das Problem gestoßen, dass die Thumbnails für die einzelnen Videos auf YouTube selbst in einem Seitenverhältnis von 16:9 dargestellt werden, wenn man jedoch den RSS Feed für den Kanal abruft, kommen die Thumbnails mit einem Seitenverhältnis von 4:3, was für unschöne schwarze Balken oben und unten sorgt …
Man kann ja für jedes Video einen individuellen Thumbnail hochladen, jedoch betonen alle Hinweise, die ich im Netz gefunden habe, immer, dass man unbedingt die Bilddateien mit einem Verhältnis von 16:9 anlegen muss, was bei mir zu einigem Kopfzerbrechen geführt hat, weil ich den RSS Feed als Datenquelle für die Startseite des Shops benutze und da die Thumbs natürlich wie geleckt aussehen müssen.
Die Lösung für das Problem ist jedoch ganz einfach: Wenn man einen individuellen Thumbnail mit einem Seitenverhältnis von 4:3 anlegt, also mindestens 640 x 480 px, und hochlädt, dann wird dieser für die Anzeige auf YouTube automatisch auf ein Seitenverhältnis von 16:9 (entspricht 640 x 360 px) beschnitten, d.h. es wird oben und unten jeweils ein Streifen von 60 Pixeln weggelassen. Im RSS Feed kommt jedoch die vollständige(!) Datei mit ihren 640 x 480 px. Alles, was noch zu tun war, war die Thumbs so anzulegen, dass sie das Beschneiden vertragen und sowohl in 16:9 als auch in 4:3 gut aussehen.
Manchmal kann das Leben auch ziemlich einfach sein 🙂
Als Apple damals den Fingerabdrucksensor für die Touch ID eingeführt hat, gab es einen großen Aufschrei. “Wir geben unsere Fingerabdrücke doch nicht an Apple!” war allerorten zu vernehmen. Das war damals schon offensichtlich ein künstliches Sich-aufregen-wollen, denn wer in den letzten Jahren einmal ins Ausland geflogen ist, der hat mit ziemlicher Sicherheit bei der Einreise seine Fingerabdrücke abgeben müssen. Wenn man gar in die USA geflogen ist, musste man obendrein auch noch einen “Mugshot” machen lassen, sozusagen ein präventives Fahndungsbild. Wer sich also um die Privatsphäre seiner Fingerabdrücke Sorgen macht, dem sei gesagt: Mit außerordentlich großer Wahrscheinlichkeit hat die NSA die ohnehin bereits in ihrer Datenbank – kein Grund sich viele Gedanken um Apple zu machen.
Die alltägliche Schizophrenie zeigt sich jedoch in diesen Tagen besonders deutlich. Apple tut offensichtlich alles, um die im iPhone gespeicherten Fingerabdruckdaten zu sichern. Wenn von Dritten der Fingerabdrucksensor manipuliert (also beispielsweise ausgetauscht) wird, dann verweigert das Telefon fürderhin die Arbeit – theoretisch wäre es ja möglich, dass es jemand auf die sensiblen Daten abgesehen hat oder den gespeicherten Fingerabdruck missbrauchen will.
Zugegeben, das iPhone komplett lahmzulegen, schießt etwas über das Ziel hinaus. Das hat auch Apple eingesehen und einen Patch bereitgestellt, mit dem sich deaktivierte Telefone wieder gangbar machen lassen. Der Touch-ID-Sensor bleibt jedoch – mit Fug und Recht, wie ich finde – deaktiviert. Der Tenor in der Presse sieht diese Einschränkung als Wermutstropfen – frei nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass …
Mir bleibt wieder einmal nur, den Kopf darüber zu schütteln.
Das 5W Netzteil meines iPhones macht Probleme. Kann passieren – Shit happens. Nach wenigen Minuten Textchat mit einem Apple Mitarbeiter (auf den ich keine 10 Sekunden warten musste) bekomme ich die Zusage, dass das Teil ausgetauscht wird. Noch am selben Tag erhalte ich eine E-Mail, dass das neue Netzteil unterwegs sei. Ablauf und Zeitaufwand: Vorbildlich.
Nun ist das Teil heute noch immer nicht da – offensichtlich wurde es mit der Briefpost versandt. Dennoch erinnert mich Apple freundlich daran, dass ich das defekte Teil zurücksenden soll (geht aber nicht ohne Retourenaufkleber). Und dann steht ja auch noch die Kaution im Raum, die sie auf meiner Kreditkarte geblockt haben.
Diesmal ein Anruf bei AppleCare. Weil ich vor längerer Zeit schon meine Rufnummer hinterlegt und zugestimmt habe, dass die Apple Support Hotline mich an der Telefonnummer erkennen darf, läuft das Gespräch wie folgt ab:
Apple Automat: “Tuuut … ratter, ratter … Hallo Carsten, rufen Sie wegen einer aktuellen Reparatur an?”
Ich: “Ja!”
Apple Automat: “Ok, ich verbinde Sie zu einem Mitarbeiter, der Ihnen weiterhelfen kann.”
Keine 10 Sekunden später:
Apple Mitarbeiterin: “Hallo, mein Name ist XYZ. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?”
Es gab 1-2 Dinge zu klären, jetzt weiß ich, dass der Briefversand von Apple auch mal ein paar Tage länger dauern kann (kein Problem!) und dass ich das defekte Netzteil (natürlich) dann zurückschicke, wenn das neue da ist. Um meine Kaution muss ich mir keine Sorgen machen. Mein Resumée:
Dauer, bis ich eine Mitarbeiterin am Rohr hatte: Geht nicht besser.
Kompetenz, Freundlichkeit und Motivation, mein Problem zu lösen: Vorbildlich
Ergebnis: Ich habe alle Infos, die ich brauche, mein Problem ist erstmal gelöst.
Danke, Apple! Wenn doch nur alle Service Hotlines so gut wären, wie Eure. Und jedes Mal, wenn ich beim Kauf eines Eurer Gadgets etwas mehr Geld auf den Tisch lege, als bei der Konkurrenz, denke ich mit einem wohligen Schauer auf dem Rücken daran, dass ich es gerne tue – weil Eure Produkte einfach hübscher aussehen, eine fantastische Qualität haben und weil Ihr mich auch bei Problemen nicht am langen Arm verhungern lasst.
Beim Einrichten einer neuen E-Mail Adresse bin ich gerade über eine interessante Neuerung in Mac OS X 10.11 El Capitan gestolpert. Beim Anlegen von Aliasen für E-Mail Konten (also wenn Mails an verschiedene E-Mail Adressen in ein und demselben Postfach landen) muss man sich nicht mehr mit dem hier beschriebenen Trick behelfen – es gibt jetzt eine saubere und ordentliche Möglichkeit, Aliase für Postfächer zu definieren. Und das Beste: Man kann im Gegensatz zu früher auch den Anzeigenamen für jedes Alias einzeln festlegen 🙂
Wie geht es? Ganz einfach: Man öffnet die Einstellungen von Mail (⌘,), geht dort auf Accounts und wählt den entsprechenden Account aus. Im Tab Accountinformationen gibt es ein neues Dropdown mit der Bezeichnung Alias. Dort kann man die neuen Aliase eintragen. Diese stehen dann direkt beim Verfassen neuer E-Mails zur Verfügung. Praktisch.
In den letzten Jahren ist es mehr und mehr in Mode gekommen, alles erst einmal schlechtzureden, sogar den aktuell niedrige Benzinpreis und seine Ursache, den extrem niedrige Ölpreis, der außer für die Ölmultis für niemanden ein Problem darstellt. Dann sollen sie halt ein paar Milliarden weniger Gewinn im Jahr machen.
Auch die sozialen Netzwerke werden gerne immer wieder als der Untergang des Abendlandes dargestellt. Sie würden die Kommunikationskultur zerstören, sagt man. Ich sehe das nicht so. Wahr ist, dass das Internet und die sozialen Netzwerke die Kommunikationskultur grundlegend verändern – aber das hat das Telefon im letzten Jahrhundert auch getan und wir haben es überlebt. Wahr ist auch, dass es Fälle gibt, in denen speziell Jugendliche, manchmal aber auch gestandene Erwachsene, es einfach übertreiben. Wahrscheinlich gibt sogar auch Fälle, in denen Menschen einer Art Internet-Sucht verfallen. Aber das sind wohl eher Einzelschicksale.
Bei Internet und sozialen Medien ist es wie mit allem im Leben: Die Dosis macht es. Wenn man sein persönliches Gleichgewicht zwischen persönlicher und elektronischer Kommunikation findet, dann sind die sozialen Netzwerke eine wirklich große Bereicherung. Kleines Beispiel: Ich habe gestern eine kurze nostalgische Notiz in Bezug auf meine alte Schule auf Facebook gepostet. Innerhalb von Minuten haben sich ehemalige Mitschüler, die inzwischen in ganz Deutschland verstreut leben, dazu geäußert. Es gab einen netten kurzen Austausch von alten Erinnerungen, der ohne das Internet vollkommen unmöglich gewesen wäre.
Für mich ist Facebook ein Mittel, um mit alten und neuen Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Ich mag Facebook. Und alles, was ich nicht mag, blockiere, ignoriere oder entfreunde ich 😉
Warum ich die Produkte von Apple mag und sie jedem Microsoft/Samsung/Google Krempel vorziehe? Ein Grund ist dieser:
Das über sechs Jahre alte MacBook Pro meiner Schwiegermutter hat seinen Geist aufgegeben – trotz seines Alters hätte es übrigens immer noch unter dem aktuellen OS X laufen können. Aber shit happens.
Festplatte ausgebaut, ins externe USB Dock gesteckt, einfach irgendeinen(!) anderen Mac im Haus von der nun externen Platte gebootet – et voilà: Das gerade noch gestorbene System ist zumindest zeitweise wieder zum Leben erwacht, damit ich die Daten sichern und umziehen kann. Kleine Randbemerkung: Die Nummer hatte insgesamt schon etwas von “Ghost – Nachricht von Sam” 😉
Musste ich einen Treiber installieren? Nö. Hochfahren im Safe-Mode? Keine Spur. Irgendwelche Klimmzüge, um von der externen Platte zu booten? Nicht die Bohne. Der andere Mac ist einfach mit dem alten System hochgefahren, als hätte er nie etwas anderes gekannt. Ist übrigens ein iMac von 2007, der unter Yosemite (bald unter El Capitan) läuft 😀
Die ganze Sache war in fünf Minuten erledigt. Danke, Apple!
Gerade habe ich ein besonderes Sahnestückchen im Netz gefunden: Die neue smarte Überwachungskamera von Netatmo für den Home-User. Ich zitiere:
“Mit Welcome möchte Netatmo den Durchbruch im Smart Home-Kameramarkt schaffen. Welcome bezieht sich auf Leute mit ihrem Namen und benachrichtigt den Anwender, wenn ein unbekanntes Gesicht auftaucht. Die Kamera lernt die Identifikation jedes Familienmitglieds. Mit anderen Worten: Die Kamera muss zunächst angelernt werden, so dass die die verschiedenen “Berechtigten” erkennt. Somit erhalten Anwender die Möglichkeit, sofort zu wissen, wer sich im Haus oder in der Wohnung befindet.”
Wie cool … dann braucht die NSA noch nicht einmal mehr eigenes Equipment vor Ort zu bringen.
Gibt es eigentlich ein Emoticon das ausdrückt, dass einem das Lachen gerade im Halse steckenbleibt?
1. Versuch, Stimmungsbarometer: Heiter bis sonnig.
(Warteschleife – ca. 10 Minuten)
Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”
Ich: “Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”
Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer, falls wir unterbrochen werden”
Ich: “Carsten Sann, …”
Adobe: “Vielen Dank, ich sehe mir die Rechnung an …”
(Ohne Vorwarnung erneut die Warteschleife. Nach weiteren 5 Minuten wird die Verbindung unterbrochen. Ein Anruf durch den Adobe Mitarbeiter erfolgt erwartungsgemäß nicht.)
2. Versuch, Stimmungsbarometer: Heiter bis wolkig, Regenwolken ziehen am Horizont auf.
(Warteschleife, wieder 10 Minuten)
Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”
Ich: “Ich habe gerade schon einmal angerufen, die Verbindung wurde jedoch getrennt. Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”
Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer, falls wir unterbrochen werden”
Ich (seufzend): “Carsten Sann, …”
Adobe: “Vielen Dank, ich sehe mir die Rechnung an. Ich bin sofort wieder da …”
(Warteschleife, nach ca. 10 Minuten lege ich auf)
3. Versuch, Stimmungsbarometer: Unwettergefahr
(Warteschleife, wieder 10 Minuten)
Adobe: “Guten Tag mein Name ist xyz, wie kann ich Ihnen helfen?”
Ich (gereizt): “Ich habe gerade schon zwei Mal angerufen, die Verbindung wurde beim ersten Mal getrennt, beim zweiten Mal habe ich nach 10 Minuten Warteschleife aufgelegt. Ich habe inzwischen fast eine Stunde meiner Lebenszeit in der Adobe Warteschleife verbracht und möchte Sie bitten, mich nicht wieder dahin zu legen. Ich brauche ein Rechnungsduplikat, das ich mir online nicht ausdrucken kann. Es kommt eine Fehlermeldung.”
Adobe: “Bitte nennen Sie mir zum Abgleich noch einmal den Namen … ach, das haben Sie heute wohl schon oft genug getan”
Ich (seufzend): “So ist es!”
Adobe: “Hmm … ich kann die Rechnung auch nicht aufmachen. Ich muss das an die Fachabteilung weiterleiten. Sie bekommen jetzt gleich eine E-Mail Bestätigung und sobald ich die Rechnung habe, schicke ich sie Ihnen ebenfalls per E-Mail. Erfahrungsgemäß kann das bis zu einer Woche dauern.”
Ich (leicht erfreut über die wenn schon nicht befriedigende, dann doch halbwegs kompetente Äußerung): “In Ordnung.”
Adobe: “Also ich schicke Ihnen wie gesagt jetzt gleich eine Bestätigung per E-Mail. Die Rechnung schicke ich Ihnen dann sobald ich sie habe.”
Ich (verwundert): “Ja, das machen wir so.”
Adobe: “Gut. Sie bekommen also gleich eine E-Mail mit einer Bestätigung und dann in etwa einer Woche …”
Ich (genervt): “Das habe ich verstanden vielen Dank!”
Adobe: “Ich kann mich nur noch einmal dafür entschuldigen, dass meine Kollegen das nicht hinbekommen haben. Ich schicke Ihnen dann eine Bestätigung per E-Mail und später die Rechnung”.
Ich (resigniert): “In Ordnung – vielen Dank und auf Wiederhören!”
Adobe (zu einem weiteren Satz ansetzend): “Und … ähm. Ja, auf Wiederhören.”
Stimmungsbarometer: suizidal, alternativ deutliches Bedürfnis, den Kopf gegen die Tischplatte zu schlagen.
In einer Unternehmenskultur, in der Prozesse bis zum Gehtnichtmehr optimiert und Menschen zu reinen biologischen Handlangern der IT Systeme degardiert werden muss man sich über solche Erlebnisse nicht wundern. Leider fällt es auch schwer, sie zu ertragen …
Der Anlass, eine erneute Zwischenbilanz über meine Zeit mit dem “Giganetz” zu veröffentlichen ist zwar kein angenehmer, dafür aber auch der einzige seiner Art bisher und deswegen nicht überzubewerten.
Heute um 11:13 Uhr, mitten in der Arbeit, ist meine Nabelschnur zur digitalen Welt plötzlich zusammengebrochen. Neustart der FRITZ!Box, Neustart des Glasfasermodems – nichts war in der Lage, mich wieder mit dem elektronischen Puls der Informationsgesellschaft zu verbinden. Glücklicherweise gibt es ja inzwischen LTE und damit eine Möglichkeit, auch ohne die vollkommen veraltete Glasfasertechnik ins Internet zu gehen. Dennoch – das Problem musste gelöst werden.
Erster Anruf bei der Glasfaser-Hotline: Ein kurzer Test ließ die freundliche und kompetente Mitarbeiterin direkt die weiße Flagge hissen und sie deligierte den Fall weiter zum 2nd Level Support. Die würden sich in den nächsten zwei Stunden melden. Ehrlich, kurz und schmerzlos.
Keine Stunde später dann eine Textnachricht auf dem privaten Festnetzanschluss, der noch mit ISDN läuft und gottseidank noch funktionierte. Textnachricht auf dem ISDN Telefon? Ähmm … genau. Ziemlich ungewohnt, aber pragmatisch. Man teilte mir die Ticketnummer mit. Für ein Telekommunikationsunternehmen ein erstaunlich kundenfreundlicher Akt, insbesondere deshalb, weil er unaufgefordert stattfand.
Kurz darauf die zweite (Text-) Mitteilung, die mein Herz höher schlagen ließ: Man habe den Fehler gefunden und beschäftige sich inzwischen mit seiner Behebung. Doch die Freude währte nur einige Minuten denn die dritte ISDN-SMS in meinem Leben an diesem Tag ließ mich wissen, dass nun ein Techniker ausrücken würde und ich solle mich bereithalten, falls er zu uns ins Haus müsse. Also warten …
Nach dem Mittagessen habe ich gegen halb zwei dann doch nochmal bei der Telekom angerufen. Die Mitarbeiterhin hat mich kalt erwischt indem sie mir mitteile, dass ihr System ihr sage, dass eine Glasfaserverbindung beschädtigt, der Techniker bereits an der Arbeit sei und die Behebung für den Zeitraum zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr erwartet werde. Keine Chance für mich, um auch nur ein klein wenig zu meckern. Wie fies.
Zu allem Überfluss hat die Telekom es dann auch noch gewagt, im vorausberechneten Zeitraum mit der Reparatur fertig zu werden … naja, sagen wir 14.30 Uhr c.t. Danach schnurrte die Glasfaser wieder wie ein zufriedenes kleines Kätzchen.
Fazit des heutigen Tages: Wenn man Manns genug ist, dem Rosa Riesen zuzugestehen, dass auch dort nur Menschen und menschliche Technik arbeiten und Fehlfunktionen einfach vorkommen können, dann war der Umgang mit derselben heute vorbildlich. Ich bin beeindruckt und wieder einmal froh, nicht bei den Seelenfängern von der Konkurrenz gelandet zu sein.
Wenn man das Gesamtbild betrachtet, dann ist das Giganetz trotz seines jugendlichen Alters erstaunlich stabil und schnell. Bis jetzt habe ich keine Sekunde bereut, hier Pionier zu sein. Prädikat: Nach wie vor empfehlenswert 🙂