Humanistischer Fundamentalismus

Ich bin wahrlich kein Freund organisierter Religionen, und habe das auch schon des öfteren in diesem Blog zum Ausdruck gebracht. Gerade ist mit jedoch auf Facebook eine Seite mit dem Titel „Religioten & Co.“ über den Weg gelaufen – ein Kunstwort für „religiöse Idioten“ – die mich dazu veranlasst, eine diese kurze Notiz zu schreiben.

Ich habe mich schon länger gefragt, ob es so etwas wie fundamentalistische Humanisten gibt … und hier scheine ich die Antwort gefunden zu haben. Ja, es gibt sie. Auf dieser Seite wird keine Gelegenheit ausgelassen, über die organisierten Religionen herzuziehen und sie lächerlich zu machen. Ich finde es in Ordnung, wenn man sich selbst entscheidet, nicht Teil einer Religionsgemeinschaft zu sein. Ist es aber wirklich notwendig, gegen dieselben zu hetzen?

Zwei weitere Fragen bleiben: Was genau soll jetzt „besser“ daran sein, unter dem Deckmäntelchen des Humanismus auf ziemlich militante Weise Religionen abzulehnen und die Überzeugungen anderer lächerlich zu machen? Und ist nicht die organisierte Ablehnung von Religionen auch nur eine weitere Form von Religion, nur ohne einen Gott?

3 Antworten auf „Humanistischer Fundamentalismus“

    1. Die schreiben über sich selbst: „Diese Satire-Seite erhebt den Anspruch, aus einer humanistischen Sicht religionskritisch zu sein.“

      Hat sich aber wohl eh erledigt. Die Seite ist quasi tot. Wohl besser so …

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