Militanter Veganer

Gerade im Netz gefunden: Da ist ein junger Mann in der Schweiz, der vegan lebt und zum Militär will. Die Armee mustert ihn letztlich deswegen nachträglich aus, weil er sich sogar weigert, Stiefel aus Leder zu tragen.

Eine Sprecherin der Armee erklärte, Spezialbehandlungen bei Ernährung oder Kleidung könne nicht gewährt werden. Leichte Anpassungen seien wohl möglich, dennoch müssten Anwärter bereit sein, Kompromisse einzugehen.

Der junge Mann entscheidet sich deshalb, die Armee zu verklagen, weil er unbedingt Militärdienst leisten will.

Ich fasse mal kurz zusammen:

Der Typ ist Veganer, aller Wahrscheinlichkeit nach unter anderem deswegen, weil er Tiere weder töten noch ihnen Schaden zufügen will. Er ist aber bereit bzw. offensichtlich sogar ziemlich wild darauf, zum Militär zu gehen und im Zweifelsfall Menschen zu töten.

Er selbst sagt dazu:

„Ich betrachte das als eine Erfahrung, die mir sehr viel bringen kann“, erklärt er. Und noch etwas ist ihm wichtig: „Wenn ich Erfolg habe, ist dies ein Sieg für alle, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen.“

Hat zufällig jemand die klinische Definition von Schizophrenie zur Hand?

Mac OS X: Mehrere E-Mail Adressen mit einem Account in Apple Mac Mail verwenden

Beim Einrichten einer neuen E-Mail Adresse bin ich gerade über eine interessante Neuerung in Mac OS X 10.11 El Capitan gestolpert. Beim Anlegen von Aliasen für E-Mail Konten (also wenn Mails an verschiedene E-Mail Adressen in ein und demselben Postfach landen) muss man sich nicht mehr mit dem hier beschriebenen Trick behelfen – es gibt jetzt eine saubere und ordentliche Möglichkeit, Aliase für Postfächer zu definieren. Und das Beste: Man kann im Gegensatz zu früher auch den Anzeigenamen für jedes Alias einzeln festlegen 🙂

Wie geht es? Ganz einfach: Man öffnet die Einstellungen von Mail (⌘,), geht dort auf Accounts und wählt den entsprechenden Account aus. Im Tab Accountinformationen gibt es ein neues Dropdown mit der Bezeichnung Alias. Dort kann man die neuen Aliase eintragen. Diese stehen dann direkt beim Verfassen neuer E-Mails zur Verfügung. Praktisch.

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Weltfremd

Gerade einen Artikel bei der Süddeutschen gelesen: „EU-Kommissarin Malmström: TTIP soll bis Jahresende stehen“. Vor lauter Kopfschütteln über die Weltfremdheit der Frau Malmström habe ich mir fast die Nackenmuskeln gezerrt.

Die für Handelsfragen zuständige EU-Kommissarin macht sich im Gegensatz zu ihrem Vorgänger für mehr Transparenz stark: „TTIP ist das transparenteste Freihandelsabkommen, das es je weltweit gegeben hat.“

Dankenswerterweise hat die Süddeutsche direkt darunter einen Artikel verlinkt, der treffend beschreibt, wie noch nicht einmal der Souverän des deutschen Staates, oder zumindest seine Vertreter, also die Bundestagsabgeordneten, Einsicht in die betreffenden Dokumente nehmen dürfen – von der Veröffentlichung im Internet ganz zu schweigen.

Ohne Worte.

Vortrag: Wie Eltern und Kinder im Chaos emotional überleben können

Familie-als-Schatten500Das gemeinsame Leben in einer Familie ist wahrscheinlich schon voller Herausforderungen, seit es Menschen gibt: Wir haben oft unterschiedliche Ansichten und Bedürfnisse, es gibt immer wieder kleinere und größere Krisen zu bewältigen und die Zeiten, in denen alles reibungslos läuft sind weniger häufig als wir uns das wünschen. In den letzten Jahren scheint es zusätzlich so, dass es immer mehr Kraft kostet, ein harmonisches und glückliches Familienleben zu führen. Die drastischen Veränderungen in der äußeren Welt stellen Eltern vor weitere emotionale und manchmal auch ganz reelle Herausforderungen. Wäre es nicht schön, wenn es einfache und effektive Werkzeuge gäbe, die uns dabei helfen, mit den alltäglichen Schwierigkeiten innerhalb der Familie besser umzugehen, damit diese wieder ein Stück mehr unser Fels in der Brandung sein kann?

In diesem ca. zweistündigen Vortrag von Andrea Schlauersbach und Carsten Sann stellen wir Ihnen einige bewährte Methoden und Hilfsmittel vor, die dafür sorgen können, dass die alltäglichen großen und kleinen Reibereien zwischen Eltern und Kindern vermieden oder zumindest leichter gemacht werden können.

Als Eltern ist es unsere Aufgabe, für das Wohlergehen unserer Kinder zu sorgen – auf allen Ebenen. Dazu gehört auch, dass wir Ihnen ein Umfeld geben, in dem sie sich sicher und geborgen fühlen. Ein wesentlicher Faktor dabei ist, dass wir als Eltern so für uns selbst sorgen, dass wir so gut wie möglich im Gleichgewicht und stabil sind, damit wir unseren Kindern Halt geben können. Dann müssen keine Elefanten Porzellan zerschlagen, die eigentlich Mücken hätten bleiben können.

Themen:

  • Mein Kind, das emotionale Wesen
  • Die Rolle von Sicherheit und Geborgenheit für alle Kinder – auch die inneren.
  • Wie entstehen seelische Wunden?
  • Einfache kinesiologische Werkzeuge für mehr seelisches Gleichgewicht
  • Zwei Blütenessenzen, die in keiner Familie fehlen sollten
  • Kommunikationsstrategien zwischen Eltern und Kindern

Es ist unser Wunsch, dass Sie bereits aus diesem Vortrag praktisch Anwendbares mit nach Hause nehmen. Die angesprochenen Themen werden im Tagesworkshop „Emotionales Überlebenstraining für Eltern und Kinder“ vertieft.

Termine:

  • Freitag, 26.02.2016, 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr
  • Donnerstag, 10.03.2016, 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr
  • Dienstag, 10.05.2016, 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Ort: KUMON Lerncenter, Badergasse 16, 63739 Aschaffenburg
Referenten:
Andrea Schlauersbach, Carsten Sann
Preis: 15,00 EUR

Um Anmeldung wird gebeten. Bitte schreiben Sie eine E-Mail an kinesiologie@sann.cc oder rufen Sie uns unter 06021 22001 an.

Ich mag Facebook

In den letzten Jahren ist es mehr und mehr in Mode gekommen, alles erst einmal schlechtzureden, sogar den aktuell niedrige Benzinpreis und seine Ursache, den extrem niedrige Ölpreis, der außer für die Ölmultis für niemanden ein Problem darstellt. Dann sollen sie halt ein paar Milliarden weniger Gewinn im Jahr machen.

Auch die sozialen Netzwerke werden gerne immer wieder als der Untergang des Abendlandes dargestellt. Sie würden die Kommunikationskultur zerstören, sagt man. Ich sehe das nicht so. Wahr ist, dass das Internet und die sozialen Netzwerke die Kommunikationskultur grundlegend verändern – aber das hat das Telefon im letzten Jahrhundert auch getan und wir haben es überlebt. Wahr ist auch, dass es Fälle gibt, in denen speziell Jugendliche, manchmal aber auch gestandene Erwachsene, es einfach übertreiben. Wahrscheinlich gibt sogar auch Fälle, in denen Menschen einer Art Internet-Sucht verfallen. Aber das sind wohl eher Einzelschicksale.

Bei Internet und sozialen Medien ist es wie mit allem im Leben: Die Dosis macht es. Wenn man sein persönliches Gleichgewicht zwischen persönlicher und elektronischer Kommunikation findet, dann sind die sozialen Netzwerke eine wirklich große Bereicherung. Kleines Beispiel: Ich habe gestern eine kurze nostalgische Notiz in Bezug auf meine alte Schule auf Facebook gepostet. Innerhalb von Minuten haben sich ehemalige Mitschüler, die inzwischen in ganz Deutschland verstreut leben, dazu geäußert. Es gab einen netten kurzen Austausch von alten Erinnerungen, der ohne das Internet vollkommen unmöglich gewesen wäre.

Für mich ist Facebook ein Mittel, um mit alten und neuen Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt zu bleiben. Ich mag Facebook. Und alles, was ich nicht mag, blockiere, ignoriere oder entfreunde ich 😉