Bewusste Kommunikation

Kommunikation ist eine Kunst, die das Leben leichter macht, wenn man sie beherrscht. Die Kommunikationskultur in Deutschland ist jedoch vor allem von einem geprägt: von dem, was wir NICHT wollen.

Haben Sie das auch schonmal beobachtet? So viele Menschen reden so oft und viel darüber, was alles schlecht ist oder wovor sie Angst haben. Hier ein Wehwehchen, dort ein Problemchen; wenn es regnet, ist es zu nass, wenn es nicht regnet, ist es zu trocken. Im Winter ist es zu kalt und im Sommer ist es zu heiß. Und der Frühling war auch doof, weil es viel zu schnell von „zu kalt“ nach „zu heiß“ ging.

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Büchern und Kursen zum Thema Kommunikation, aber um ehrlich zu sein, spricht mich nichts davon wirklich an. Mein persönliches Ziel könnte man „bewusste“ Kommunikation nennen: Wenn ich jemandem etwas Schönes sagen möchte dann tue ich das, wenn ich jemandem etwas nicht so Schönes sagen muss, dann tue ich das auch, und wenn ich fluchen will, dann fluche ich. Aber ich tue es immer bewusst und versuche, mir der Konsequenzen bewusst zu sein, bevor ich es tue, verdammt nochmal! 😉

Energy follows intention

Bewusste Kommunikation beginnt aber nicht erst, wenn die Worte unsere Lippen verlassen, sondern bereits in unseren Gedanken, die auch eine Art der Kommunikation mit uns selbst sind. Energy follows intention – die Energie folgt der Absicht. Das ist inzwischen für viele Menschen und ganz sicher für Sie als meine Leser eine Gesetzmäßigkeit, deren Gültigkeit wir jeden Tag aufs Neue beobachten können. Daraus ergibt zwangsläufig die Schlussfolgerung, dass wir dem Negativen Energie geben, wenn wir unseren Fokus darauf richten, und dass es ohne jeden Zweifel intelligenter wäre, unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge zu richten, die wir uns wünschen.

In der aktuellen Situation ist das nach wie vor nicht immer leicht. Ich selbst habe das Gefühl, dass ich durch einen Prozess gehe, der eine gewisse Ähnlichkeit mit den „Fünf Phasen der Trauer“ nach Elisabeth Kübler-Ross hat. Inzwischen bin ich soweit, dass ich das, was da draußen passiert, zwar immer noch nicht fassen, es aber soweit akzeptieren kann, dass ich mich wieder auf das Positive und meine eigenen Wünsche und Ziele fokussieren kann.

Ein wesentlicher Baustein dabei ist, dass ich meine Aufmerksamkeit seit Wochen konsequent wegnehme von allen Arten von Nachrichten zum Thema Corona. Sowohl von denen aus dem Mainstream, als auch von denen aus alternativen Quellen. Selbst denjenigen, die aktiv werden und gegen den Wahnsinn ankämpfen, folge ich nicht mehr.

Stabilität statt Aktionismus

Jetzt kann ich Sie gerade laut denken hören: „Aber man muss doch was tun! Wenn man nichts tut, ist das doch so, als ob man aufgeben würde!“ — dem ist nicht so.

Es gibt das bekannte Gebet, das sich die Anonymen Alkoholiker als Leitsatz gewählt haben:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Da draußen rollt gerade ein Zug, den ich alleine nicht aufhalten kann, und wenn ich es versuche, komme ich auf die eine oder andere Weise unter die Räder. Tief im Inneren weiß ich nach wie vor, dass alles am Ende gut sein wird. Deshalb fokussiere ich mich nur noch auf das, was ich dazu beitragen kann, und ich habe das starke Gefühl, dass ich anderen und dem Transformationsprozess an sich am besten dienen kann, wenn ich in diesen instabilen Zeiten selbst möglichst stabil bleibe. Und genau das tue ich.

Nicht jeder hat die Aufgabe, an vorderster Front zu kämpfen. Nicht jeder hat die Aufgabe, eine Revolution anzuzetteln. Es braucht immer auch diejenigen, die die Energie halten und Anker für alle anderen sind. Und in der aktuellen Lage, in der so viele Menschen nur noch Angst haben und von den Medien von einer Panik in die nächste gejagt werden, braucht es meiner Meinung nach VOR ALLEM diejenigen, die als Felsen in der Brandung da sind und für die notwendige Stabilität sorgen, damit wir alle gut durch den Prozess hindurch kommen.

Manchmal ist weniger mehr

Kommunikation ist wichtig! In unserer momentan so gespaltenen Gesellschaft ist es von herausragender Bedeutung, dass diejenigen, die vor allem die Aufgabe haben, stabil zu bleiben, besonders bewusst kommunizieren, vor allem mit denjenigen, die gerade immer noch in Angst und Panik leben. Und manchmal ist die beste Option, dass man eben nicht kommuniziert und das Thema einfach ausklammert, denn wenn wir der Angst keine Aufmerksamkeit geben, geben wir ihr auch keine Energie.

In der Folge „Fall nicht runter!“ unseres Podcasts „Unsere kleine, große Welt“ unterhalte ich mich übrigens über das Thema „Bewusste Kommunikation“ auch mit Andrea. Hören Sie doch mal rein, wenn Sie Zeit und Lust haben.

P.S.: Unterstützende Essenzen für eine bewusste Kommunikation sind Beyond Words (Alaskan Essences) und die Creative Essenz (Australische Buschblüten Essenzen). Für Stabilität und klare energetische Grenzen sorgen Erdung, Mein Stabiles Energiefeld und Emotionale Klarheit.

Handeln tut gut

Flashmob-Demo in Aschaffenburg

Die Coronazeit zeichnet sich vor allem durch zwei Dinge aus: Eintönigkeit und schlechte Nachrichten. Nicht, dass die Welt vor einem wirklichen Problem stünde – die Welt ist so, wie sie auch vorher war: ein wunderschöner Ort, der halt auch Gefahren birgt. Es wird der breiten Masse lediglich mit allen Mitteln verkauft, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht. Das nutzen die Strippenzieher dann aus, um mit Lockdown & Co. Eintönigkeit zu erzeugen und die Menschen so mürbe zu machen, dass sie hübsch parieren. Perfide.

Gestern Abend durfte ich erleben, wie gut es tut, zu handeln, auch wenn es diesmal nur symbolisch war. Gegen 21 Uhr hörten wir laute Musik von draußen. Lustig – vor 18 Monaten hätten wir uns noch darüber beschwert, gestern war es eine willkommene Abwechslung, die mich sofort hat rausgehen lassen. Dort lief mir dann ein Zug von an die hundert Menschen in die Arme (oder ich ihm), die schwarz gekleidet waren und ihre Gesichter als Totenköpfe geschminkt hatten. Zusammen mit einem batteriebetriebenen Lautsprecher- (Boller-) Wagen zogen sie durch die Stadt und haben dabei Banner mit links-rassistischen, braunen Aluhut-Parolen geschwenkt. Also halt sowas wie „Frieden“, „Freiheit“, „Wir sind das Leben“ und „Wir sind Kultur“ und weiterer vollkommen geschmackloser Kram.

Als stadtbekannter Covidiot habe ich mich natürlich sofort angeschlossen und bin mitgelaufen. Irgendwann konnte man dann sogar Jürgen Herzing, seines Zeichens Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, beobachten, wie er abseits neben dem Demonstrationszug lief und telefonierte. Entgegen anders lautender Vermutungen war es wohl nicht seine Intention, mit uns zu demonstrieren – er machte eher den Eindruck eines verzweifelten Schäferhundes, der seine fehlgeleiteten Schafe wieder auf den rechten Weg bringen wollte, und dabei war, daran zu verzweifeln. Vielleicht hat er aber auch nur die Polizei angerufen.

Die kam dann natürlich auch mit mehr als zehn Autos und Bussen. Ein bisschen doof haben sie geschaut, als der Zug dann kurzerhand ins Schöntal abgebogen ist. Dort kann man aus offensichtlichen Gründen keine Wege mit Streifenwagen zustellen.

Genauso schnell, wie sich die Versammlung in der Art eines Flashmobs gebildet hat, hat sie sich auch wieder aufgelöst. Gerade rechtzeitig, bevor die vielen anwesenden Polizisten auf komische Gedanken gekommen sind. Ganz so leicht wollten die sich dann aber auch nicht geschlagen geben, und haben noch lange Zeit verzweifelt versucht, irgendjemanden zu finden, dem sie seine Personalien ab- äh aufnehmen konnten.

Und was hat das mit mir gemacht? Nachdem ich den ehemaligen Demonstrationszug verlassen habe, war ich guter Stimmung wie schon lange nicht mehr. Fast aufgekratzt. Alleine die Tatsache, dass ich ein wenig mit offensichtlich Gleichgesinnten durch die Stadt gezogen bin und dabei beobachtet habe, wie der Lautsprecherwagen ordentlich Remmidemmi gemacht hat, hat mir das gute Gefühl gegeben, etwas getan zu haben. Und jetzt freue ich mich auf die ersten Versammlungen der Basispartei, bei denen wir dann auch anfangen, ernsthaft etwas zu tun.

Mein Ellenbogen gehört mir

oder: Warum ich aus Prinzip niemanden per Ellenbogen (oder Faust) begrüße

Ich finde die neue (Un-) Sitte, sich mit Ellenbogen oder Faust zu begrüßen, offen gesagt ziemlich gräßlich. Sie ist ein äußerst misslungener Spagat zwischen “Ich habe Angst vor Dir, weil ich mich anstecken könnte” und “Ich möchte meine Wertschätzung und Sympathie dennoch nach wie vor per Körperkontakt auszudrücken”.

Diesem künstlich erzeugten Dilemma verweigere ich mich. Vollständig. Meinen Ellenbogen bekommt niemand und – das sage ich zumindest scherzhaft denjenigen, die mich schon kennen – meine Faust kannst Du im Zweifelsfall nur mit Schwung ins Gesicht bekommen, aber nicht zur Begrüßung.

Dabei ergibt es aus hygienischer Sicht wahrscheinlich gar keinen Sinn, statt der Handfläche die Faust des anderen zu berühren. Das erinnert mich ein wenig an die 5-Sekunden-Regel: Wenn etwas auf den Boden fällt und du es innerhalb von fünf Sekunden wieder aufhebst, kannst Du es noch essen, weil die Bakterien und Viren noch keine Zeit hatten, vom Boden auf das Essen zu laufen.

Das heißt nicht unbedingt, dass ich das Bedürfnis habe jeden zur Begrüßung zwanghaft zu umarmen und (um die Aussage zu pointieren) abzulecken. Wenn jemand keine Berührung möchte, dann respektiere ich das. Es gibt ja so viele Möglichkeiten, sich zu begrüßen, ohne sich dabei zu berühren. Die mir höchst vertraute japanische Verbeugung, die ich im Judo seit Jahren praktiziere, wäre nur eine davon.

Wer unbedingt in der Angst leben will, dass alle andere Menschen potenziell gefährlich sind, der möge das tun. Aber bitte lasst mich in Ruhe mit euren komischen und verqueren Ersatzritualen für den ehrlichen Handschlag.

(Bild von Petr “Elvis” auf Pixabay)

Alles richtig gemacht

Die Politik hat aktuell mit dem neuerlichen Lockdown alles richtig gemacht. Zumindest, wenn es darum geht, die eigene Haut zu retten. Denn egal was passiert – der Lockdown lässt sich als gerechtfertigt darstellen. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass jeder einzelne positiv Getestete auch tatsächlich infiziert ist, krank wird und letztlich auf der Intensivstation landet.

Zugegeben, was hier gerade passiert ist schon ein Meisterstück oppressiver Politik im demokratischen Gewand, und es gibt einen Teil von mir, der sich ehrfurchtsvoll vor diesem fast diabolisch anmutenden Vorgehen verneigt. Der andere, weitaus überwiegende Teil ist jedoch immer noch und jeden Tag aufs Neue fassungslos über das, was da draußen geschieht.

Aber zurück zum Thema. Warum hat die Politik (aus eigener Sicht) alles richtig gemacht? Nun ja … die Zahl der positiven PCR-Tests kann machen was sie will, die Maßnahmen zum Lockdown waren immer „begründet und angemessen“.

  • Sinkt die Anzahl der positiven Tests, haben die Maßnahmen gegriffen und die Politik hat alles richtig gemacht.
  • Bleibt die Anzahl der positiven Tests gleich, haben die Maßnahmen gegriffen, uns vor Schlimmerem bewahrt und die Politik hat alles richtig gemacht.
  • Steigt die Anzahl der positiven Tests, haben die Maßnahmen zwar gegriffen, waren jedoch nicht weitreichend genug. Dennoch haben sie uns vor (noch) Schlimmerem bewahrt und die Politik hat auch in diesem Fall alles richtig gemacht.

Wie gesagt: diabolisch clever.

Funfact am Rande: Die reguläre Grippewelle scheint dieses Jahr auszufallen, wenn man den Zahlen des Robert-Koch-Instituts glaubt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

(Bild von GraphicMama-team auf Pixabay)

Corona war gestern – die virile Gestation ist das wirkliche Problem!

Ein typischer Schwangerschaftstest hat eine Genauigkeit von >= 99%. Wenn man eine Million Männer damit testet, werden erwartungsgemäß etwa 1.000 von ihnen positiv sein. Tut man das jede Woche, zeigt die Statistik im Jahresmittel etwa 50.000 neue Fälle von Männerschwangerschaft (“viriler Gestation”, ICD-10 N50.9).

Ich mache mir große Sorgen, dass das Gesundheitssystem, besonders die Geburtsabteilungen der Krankenhäuser, nicht auf diese außergewöhnliche Herausforderung vorbereitet sind und zwangsläufig überlastet werden, wenn wir nicht sofort drastische Maßnahmen ergreifen.

Glücklicherweise haben erste Pharmafirmen bereits reagiert und in schnell, jedoch äußerst sorgfältig durchgeführten Studien nachgewiesen, dass modifizierte Antibabypillen auch bei Männern wirken. Durch den erhöhten Forschungsaufwand sind sie jedoch leider viel teurer als bisherige handelsübliche Pillen.

Die Bundesregierung ist bereits dabei einen Nachtragshaushalt vorzubereiten, über den mehr als 40 Mio. Dosen der neuen “Pille” als Sofortmaßnahme angeschafft und allen männlichen Bundesbürgern zur Verfügung gestellt werden. Um einer Überlastung des Gesundheitssystems vorzubeugen, wird gleichzeitig an einer Gesetzesvorlage gearbeitet, die alle Männer verpflichtet, entweder die Pille zu nehmen, oder sich selbst freiwillige Enthaltsamkeit aufzuerlegen (“sexual distancing”).

Natürlich werde ich mitmachen und ab sofort die Pille nehmen. Die Nebenwirkungen nehme ich gerne in Kauf!

#flattenthecurve

Über den Umgang mit Rechtsradikalen auf Demonstrationen

Dass am 29. August bei der Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung auch Menschen mit extremen Ansichten – rechts wie links – dabei waren steht außer Frage. Dass ich diese Ansichten nicht teile steht für mich ebenso außer Frage. Auch wenn es in den Medien oftmals anders dargestellt wird, zweifle ich auch nicht an, dass die Anwesenheit von extremen Randgruppen keinen Einfluss auf die Grundstimmung der Zehntausenden von Demokraten während der Demonstration gehabt hat.

Wie so oft, richtet sich der Fokus der Öffentlichkeit nach der Demonstration jedoch weg von der sehr großen Masse der friedlich Demonstrierenden und hin auf die viel spektakuläreren und medienwirksameren Randgruppe, siehe “Sturm” auf den Reichstag und schwarz-weiß-rote Reichsflaggen.

Der Tenor in den entrüsteten Medien lautet: Wer gemeinsam mit Nazis demonstriert macht sich selbst schuldig. Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo sagt sogar in einem Video:

Wenn man beginnt, solche Leute in die Debatte zu holen, solche Leute als legitime Diskurspartner zu betrachten, dann hat man das Kunststück geschafft, zwar vielleicht nichts rechts zu sein, aber trotzdem zum Teil des Nazi-Problems in Deutschland zu werden.

https://www.instagram.com/p/CEhVOe4nAcG/

Abgesehen davon, dass ich keinerlei Lust habe, mich auf einen Diskurs mit Rechtextremen einzulassen und das, soweit ich mitbekommen habe, auch in Berlin niemand getan hat – was ist denn die politisch korrekte, möglichst konkrete Handlungsempfehlung hier?

Angenommen, Zehntausende Menschen ziehen friedlich demonstrierend durch die Straßen, und auf einmal gesellen sich ein paar Nazis mit Reichflaggen dazu, sollen dann alle pikiert aufschreien und sofort die Demonstration beenden, nur, um nicht “gemeinsame Sache” mit den Rechtsextremen zu machen? Oder sollen die Normalos die Nazis so lange in Diskussionen verwickeln, bis sie ihren Irrglauben erkennen und reumütig den rechten Rand verlassen? Bitte helft mir hier. Was sollen die Zehntausende tun? Außer dem natürlich, was sie ohnehin schon getan haben, nämlich die Spinner zu ignorieren.

Ich persönlich bin der Meinung, dass das Thema und das Statement einer Demonstration sich nicht deswegen ändert, weil ein paar Spinner sich anschließen und als Trittbrettfahrer versuchen, Aufmerksamkeit zu erheischen. Wäre ich in Berlin gewesen, hätte ich es als vollkommen ausreichend empfunden, mich von den Nazis fern zu halten und weiter mein Ding zu machen. Ich war zwar nicht dort, aber dennoch empfinde ich die demonstrativ vorgetragenen, kollektiven Kopfschmerzen der politisch ach so korrekten Medien und Politiker aufgrund der unzulässigen Pauschalisierung und fehlenden Alternativen als unerträglich.

Na klar ist es notwendig nicht mit Extremisten “gemeinsame Sache” zu machen. Aber nur, weil auf einer Großdemo mit 40.000 Menschen ein paar Hundert Nazis mit ein paar Flaggen auftauchen, diskreditiert das doch nicht all die, die ihr Grundrecht zu demonstieren friedlich genutzt haben. Eine Demokratie muss auch Spinner aushalten, und die beste Art und Weise das zu tun ist, ihnen keine Bühne zu bieten. Leider macht die Öffentlichkeit gerade das exakte Gegenteil. Aber vielleicht kommt es vielen auch einfach nur gelegen, dass ein paar Nazis mal wieder über die Stränge geschlagen haben. Ist ja so schön medienwirksam.

Kündigung

Sehr geehrte Damen und Herren,

(im Englischen würde man schreiben „to whom it may concern“, das passt noch besser),

hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft in der “Kirche des heiligen Coronavirus” mit sofortiger Wirkung. Meinen emotionalen Mitgliedsbeitrag bekommen Sie ab sofort auch nicht mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Sann

Also, eigentlich habe ich da ja noch nie so richtig mit gemacht. War mehr das, was man so schön eine „Karteileiche“ nennt. Eingetreten bin ich auch nie – das ist so bisschen wie mit dem Christentum oder anderen Staatsreligionen. Da ist man einfach Mitglied, ohne dass man eine Chance gehabt hätten, nein zu sagen. Nur offiziell gekündigt hatte ich bisher noch nicht bei der „Kirche des heiligen Coronavirus“. Das habe ich jetzt nachgeholt.

Ich bin ein Mensch. Leben ist gefährlich. Das Leben ist sogar so gefährlich, dass es mit hundertprozentiger Sicherheit tödlich endet. Für jeden! Ohne Ausnahme!

Als ich geboren wurde, war mir der Tod bereits in die Wiege gelegt. Das ist so etwas wie das Kleingedruckte für den Planeten Erde. Ich war damit einverstanden. Klar, ich würde gerne noch ein bisschen hier bleiben und habe nicht vor, mich demnächst vom Acker zu machen. Aber passieren kann es trotzdem. Und ich habe höchstens ein klitzekleines bisschen Einfluss darauf.

Deshalb akzeptiere ich, dass es da draußen unglaublich viele Dinge gibt, die mich das Leben kosten könnten. Beispielsweise könnte mich morgen ein Stück Weltraumschrott erschlagen (Querverweis auf die Serie „Dead like me“. Sehenswert!). Oder – und ja, das ist eine Option – das Coronavirus erwischt mich und ich gehöre diesmal nicht zu den 99,6%, für die Covid-19 zwar ein bis zwei Wochen echt scheiße ist, die sich danach aber vollständig erholen.

Wenn man akzeptiert, dass das Leben inhärent tödlich ist, dann hat das einen großen Vorteil: Man kann die Zeit, bis es soweit ist, viel mehr genießen. Und das habe ich vor. Ich denke ja gar nicht daran, abends mit der Sorge einzuschlafen, dass mich morgen vielleicht jemand anstecken könnte. Ich glaube auch weiterhin an das Gute im Menschen – sowohl charakterlich als auch mikrobiologisch. Deshalb gebe ich denjenigen, die ich mag und die mich mögen auch weiterhin jederzeit gerne eine Umarmung.

Ich respektiere jedoch auch die Wahlfreiheit der Menschen. Wenn du dich entscheidest, mit Maske rumzurennen und Angst zu haben – wer bin ich, um zu versuchen, dich davon abzubringen. Aber auch ich bin frei in meiner Wahl, und ich wähle, keine Angst zu haben. Ich wähle, das Leben zu genießen. Ich wähle, mit dem Risiko zu leben, dass etwas schief geht, wenn ich bereit bin die Konsequenzen zu tragen. Es ist meine Entscheidung.

In eurer Kirche erzählen sie euch, dass Menschen wie ich rücksichtslos seien. Aber das stimmt nicht. Ich laufe dir ja nicht ohne Maske hinterher. Ich versuche auch nicht, dir zu erklären, dass das, was du glaubst falsch ist. Ich mache einfach mein Ding und respektiere, dass andere es anders machen. Wenn du dich schützen willst, dann tu das, meinen Segen hast du. Und ich mache trotzdem, was ich für richtig halte. So ist das halt mit der Verantwortung. Jeder trägt die seine für sich.

Warum ich mich weigere, Angst zu haben

In meiner Kolumne “Zu guter Letzt …” in meinem Essenzenladen-Newsletter habe ich mal zusammengefasst, warum ich keine Angst habe. Kann man nicht oft genug sagen, deshalb veröffentliche ich den Text auch hier noch einmal:

Zu guter Letzt … (April 2020)

Eigentlich sollten wir alle heute gar nicht mehr hier sein – so war der Plan. Prophezeiungen von Nostradamus und anderen zeigen klar, dass das „Experiment Erde“ noch vor der Jahrtausendwende mit einem großen Paukenschlag, vielleicht einem Atomkrieg, beendet sein sollte. Chancen dafür gab es ja mehr als genug. Aber wir sind noch da.

Aktuellere Informationen aus der feinstofflichen Welt berichten davon, dass die Menschheit kollektiv mit der Harmonischen Konvergenz im August 1987 beschlossen hat, den Plan zu ändern. Aus irgendeinem Grund haben wir alle auf Seelenebene beschlossen, das Spiel auf dem Planeten Erde noch weiterzuspielen. DESHALB sind wir noch da.

Und heute sitzen wir wegen eines Virus alle mehr oder minder freiwillig Zuhause und wundern uns, wie und warum das geschehen ist.

Die Situation macht ANGST! Manche fürchten sich davor, selbst krank zu werden, andere haben Angst davor, andere anzustecken. Wieder andere sorgen sich um den Zustand der Demokratie und diejenigen, die schon seit Jahren vorhersagen, dass das Wirtschafts- und Finanzsystem komplett zusammenbrechen wird, sehen sich bestätigt und erwarten den unmittelbar bevorstehenden Kollaps.

Ich glaube nicht daran!

Ganz tief in mir ist eine Stimme, die mir immer wieder sanft ins Ohr flüstert, dass am Ende alles gut ausgehen wird. Besonders in den Momenten, in denen ich mich von der kollektiven Angst anstecken lasse und selbst ins Zweifeln komme. Ein wesentlicher Grund dafür, warum ich im Herzen der Stimme vertraue ist, dass sie mich noch nie belogen hat. Ein wesentlicher Grund dafür, warum auch mein denkender Verstand der Stimme vertraut ist der: Warum sollte sich die Menschheit 1987 entschlossen haben, das Spiel auf der Erde NICHT zur Jahrtausendwende enden zu lassen und nun, nur wenige Jahre später, im Chaos versinken? Das ergibt keinen Sinn und das fühlt sich auch komplett falsch an.

Klar, mit absoluter Sicherheit wissen kann niemand, was geschehen wird. Aber auch hier hilft mir mein gesunder Menschenverstand. Wenn ich ohnehin das Schicksal der Welt nicht im Alleingang beeinflussen kann, warum sollte ich dann die Angst dem Vertrauen vorziehen? Mal ganz krass ausgedrückt: Wenn der Weltuntergang tatsächlich absehbar wäre, warum sollte ich die Zeit bis dahin dann in Angst verbringen, wenn ich stattdessen auch gute Gefühle haben kann? Aber wie gesagt: Der Weltuntergang wurde 1987 abgesagt.

Was kann ich tun, um mich nicht in die kollektive Angst einzuklinken und mich sicher zu fühlen? Es gibt da ein probates Mittel: Halten Sie sich von den Medien fern. Eine alte Weisheit des Journalismus sagt: „Only bad news is good news“ – nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Medien sind davon abhängig, dass sie Geld verdienen und das tun sie nur, wenn sie gelesen und angesehen werden. Deshalb „kitzeln“ die Medien, seit es sie gibt, gerne die Sensationslust der Menschen und oft bleibt dabei die Sachlichkeit auf der Strecke. Gehen Sie deshalb nicht davon aus, dass das, was sie in den Medien hören und sehen, allgemeingültig und die volle Wahrheit ist. Oft ist es nur der Ausschnitt der Wahrheit, der die besten Quoten verspricht. Und manchmal ist es sogar einfach eine Lüge. Um auch in der Krise stabil zu bleiben ist es deshalb ratsam, sich von der kontinuierlichen „Berichterstattung“ in Fernsehen, Internet und Zeitungen fernzuhalten. Ein Update am Tag reicht.

Sorgen Sie außerdem gut für sich. Es ist, besonders für feinfühlige Menschen, vollkommen normal dass sie momentan ein großes Schlafbedürfnis haben. Es kostet momentan viel Kraft die persönliche und kollektive Energie (aus-) zu halten, deshalb ist eine ausgedehnte Regeneration mehr als angemessen. Gehen Sie auch in die Sonne und in die Natur. Tanken Sie auf.

Nutzen Sie die Zeit, um sich nach innen zu wenden. Energetisch gesehen ist der aktuelle Ausnahmezustand ein Portal, das immense Chancen für persönliches Wachstum birgt. Eine neue Ebene von alten Verletzungen eröffnet sich, um geheilt zu werden. Nutzen Sie die Werkzeuge, die Ihnen zur Verfügung stehen, um diese Gelegenheiten zu ergreifen.

Bei alledem können uns Essenzen auf hervorragende Weise, um nicht zu sagen besser denn je unterstützen. Die Hersteller der Essenzen, die wir im Programm haben, versorgen uns aktuell mit vielen Informationen und Vorschlägen für unterstützende Essenzen. Schauen Sie doch einmal, welche davon mit Ihnen in Resonanz gehen. Und vor allem: Haben Sie keine Angst!

Liebe Grüße aus Aschaffenburg
Carsten Sann
Der Essenzenladen

Corona Massentrance

Vor gut zwei Wochen habe ich hier gepostet, dass ich zum Thema Corona Stellung beziehen werden. Habe ich gemacht, vor allem auf Facebook. Heute habe mich entschieden, das wieder sein zu lassen, denn es kostet mich zu viel Kraft und Lebensfreude und ist offensichtlich ein Kampf gegen Windmühlen. Mein Abschlussstatement zu dem Thema auf Facebook fasst es zusammen:

Ok, Leute … ich weiß zwar immer noch nicht so genau warum, und kann nur vermuten, dass es sich um eine Art Massentrance handelt, aber ich habe verstanden, dass die meisten von Euch um jeden Preis an der Überzeugung festhalten wollen, dass die Welt gerade dabei ist unterzugehen.

Offizielle Zahlen, die bestätigen, dass alles furchtbar schlimm ist, müssen richtig sein; offizielle Zahlen, die etwas anderes sagen, sind auf jeden Fall falsch. Kapiert.

Ich habe verstanden, dass es momentan einen breiten gesellschaftlichen Konsens dafür gibt, dass es ok ist, jede sachliche Diskussionen zum Thema Corona zu beenden, in dem man einfach sagt: “Aber in Italien …” oder “Aber das exponentielle Wachstum …” oder “Aber die Intensivstationen sind überlastet …”. Egal was das Argument war.

Gesunder Menschenverstand, sachliche Diskussionen und Rationalität sind gerade nicht gefragt. Stattdessen findet es die Menschheit cool mal wieder das Reptiliengehirn ans Steuer zu lassen. Ist ok, macht mal, aber schaut, dass dabei nichts kaputtgeht, was man nicht wieder kitten kann. Mitmachen werde ich bei Eurem Spiel jedoch nicht.

Die Erkenntnis schmerzt, birgt aber auch eine positive Seite, denn sie wirft ein ziemlich klares Licht auf das, was ich an FB schätze, nämlich mit den Leuten, die ich mag und mit denen es eine gemeinsame Basis gibt, in Kontakt zu bleiben, auch wenn sie weit weg leben. Gleichzeitig beleuchtet die Erkenntnis auch das, was ich nicht will, nämlich meine Zeit mit Dingen verschwenden, die mich weder weiterbringen, noch mir Freude bereiten. Optimalerweise natürlich beides gleichzeitig.

Ich fand es mal cool, mit möglichst vielen Leuten aus meiner Vergangenheit über FB verbunden zu bleiben. Inzwischen ist mir klar, dass auch hier, wie fast überall, (meine subjektive) Qualität vor Quantität kommt. Die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis werde ich nun Stück für Stück umsetzen.

Einige spontane Rückmeldungen auf dieses Posting haben mir wieder ein bisschen Mut gemacht, denn sie zeigen, dass sich hinter der großen, schweigenden Masse vielleicht auch Menschen verbergen, die nicht der Massentrance verfallen sind.

Die Dinge, die mir wichtig erscheinen, werde ich nunmehr nur mit der kleinen aber feinen Gruppe von Menschen teilen, die ihren gesunden Menschenverstand noch nicht verloren haben.

Und eines ist mir noch wichtig zu sagen: Ich bin der festen Überzeugung, dass am Ende alles gut werden wird. Wir werden auch diese Krise – damit meine ich nicht das Virus selbst – überstehen. This, too, will pass.

Jehova! Jehova! Jehova!

Auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass wir nicht alles, was geschieht, in den Medien erfahren und das, was wir in den Medien erfahren nicht immer der (vollen) Wahrheit entspricht, bin ich kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Auch wenn ich mir erlaube, zu vielen Themen eine eigene Meinung zu haben, die nicht unbedingt dem Mainstream entspricht, habe ich nicht das Bedürfnis, diese an die große Glocke zu hängen oder gar andere zu missionieren – es möge jeder nach seiner Façon selig werden. Das ist eines der höchsten Güter, die wir uns im Verlauf vieler Revolutionen und Kriege erarbeitet haben.

Ich habe lange mit mir gerungen, ob und wie ich zu dem Themenkomplex Coronavirus Stellung beziehen soll. Bis vor wenigen Tagen hatte ich vor, einfach den Mund zu halten und das Ganze auszusitzen. Aber das kann ich nun nicht mehr, denn das, was da draußen geschieht, macht mir abwechselnd eine Gänsehaut, lässt mir sich die Nackenhaare aufstellen oder auch das Blut in den Adern gefrieren. Jeder, der noch einen Funken seines gesunden Menschenverstandes übrig hat, muss doch sehen, dass gerade unglaubliche und durch nichts gerechtfertigte Dinge geschehen.

Sie waren von Anfang an da, aber inzwischen mehren sich die Stimmen von Fachleuten, die nicht verstehen können, wie man auf ein Virus, das selbst nach offizieller Datenlage des Robert Koch Instituts eher noch etwas harmloser ist als die alljährliche Influenza, so überreagieren kann. Es werden die Standards des empirischen Arbeitens, die noch bis vor kurzem der heilige Gral der Wissenschaftsgemeinde waren und an denen alles andere – beispielsweise die Homöopathie – immer gemessen wurde, leichtfertig über Bord geworfen. Es werden fahrlässig (oder vorsätzlich) bombastische Statistiken mit großen Zahlen erzeugt und verbreitet, die die Massenhysterie nur noch weiter anfeuern.

Und die Masse lechzt geradezu danach, in Hysterie zu geraten. Fast hat man den Eindruck, dass die 75 Jahre Ruhe seit der letzten großen Katastrophe, dem 2. Weltkrieg, zu lange waren und den Menschen langweilig geworden ist. Und die Medien machen das, was sie immer machen: Sie berichten nicht unbedingt das, was ist, sondern das, was Quoten bringt oder auch das, was die Menschen hören sollen – beides ist gleichermaßen gruselig.

Dafür, dass sich Wohlstand und Frieden für die Menschen abgenutzt haben spricht schon alleine die Begierde, mit der sich die Masse auf das Drama stürzt und fast wollüstig darin suhlt. Was mir jedoch tatsächlich das Blut in den Adern gefrieren lässt, ist die Bereitwilligkeit, mit der zugelassen wird, dass die mühsam erkämpften demokratischen Freiheitsrechte wieder abgeschafft werden. Klar, erstmal nur auf Zeit bis die „Pandemie“ vorbei ist. Aber der Präzedenzfall ist geschaffen und eine Lehre, die ich aus der aktuellen Situation gezogen habe ist diese: Man braucht sich nur eine leidlich gute Geschichte einfallen zu lassen und sie mit viel Angst zu würzen, um die Menschen zu fast allem bringen zu können. Diesmal ist es „nur“ der Verzicht auf Freiheiten, ich hoffe, dass es beim nächsten Mal nicht wieder ein Feind ist, gegen den man unbedingt in den Krieg ziehen muss.

Denn auch dazu wären anscheinend viele Menschen bereit. Ich finde es erschreckend, wie sich die lange tot geglaubte Blockwartmentalität in der Frühlingssonne wärmt, während sie andere, die sich nicht penibel an die Ausgangsbeschränkungen halten, verpetzt. Andere gehen noch weiter. Gerade habe ich auf Facebook einen Post des Magazins „quer“ vom Bayerischen Rundfunk gesehen. Die Bürgermeister im Tegernseer Tal sind unzufrieden, zu viele Münchner kommen nach wie vor um dort am Wochenende spazieren zu gehen und die Berge zu genießen – und das in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen. In der Kommentarspalte ist man sich einig, dass das gar nicht geht und es werden sogleich Kontrollen an den Münchener Ausfallstraßen oder auch Fahrverbote über Landkreisgrenzen gefordert. Warum nicht gleich Zäune und Selbstschussanlagen?

Vor dem Virus habe ich keinerlei Angst, ebenso wie ich in den Jahren zuvor keine Angst vor der Influenza hatte. Das, was mir Gänsehaut macht, ist die Reaktion der Menschen auf die überzogenen Maßnahmen der Politik weltweit. Und die hat das eigentlich recht klug gemacht, denn hätten sie maßvoll gehandelt, was eigentlich ihre gottverdammte Aufgabe gewesen wäre, und es wäre etwas schief gegangen, hätte man die Verantwortlichen medial gelyncht und sie hätten ihren Hut nehmen müssen. Mit dem genialen Schachzug des Aktionismus und den sensationsgeilen Medien im Rücken, kann die Politik jedoch nur gewinnen. Wäre das Virus wirklich gefährlich, dann wären die Maßnahmen tatsächlich sinnvoll – geschenkt. Kommt es jedoch nicht befürchteten Katastrophe weil das Virus tatsächlich „nur“ wie eine Influenza ist, dann werden das Merkel, Söder & Co. natürlich nie öffentlich zugeben und sich stattdessen die „Rettung der Menschheit“ selbst ans Revers heften. Und gleichzeitig hat man mal ausgetestet, ob die alten Propagandamethoden noch ziehen. Genial.

Alles was bleibt ist, einen offenen Geist zu behalten. Wenn mir jemand wirklich glaubhaft macht, dass das Virus nicht nur ein Schreckgespenst ist, dann werde ich ohne zu zögern widerrufen und meinen Hut vor den Politikern ziehen. Bis dahin höre ich mir jedoch auch diejenigen Stimmen an, die eine abweichende Meinung verkünden und lege deren Aussagen genauso auf die Goldwaage, wie ich es mit dem mache, was in den Mainstream-Medien verkündet wird.

Schade nur, dass man mit den wenigsten Menschen offen darüber diskutieren kann. Sascha Lobo hat es in seiner Kolumne auf Spiegel Online „Vernunftpanik“ genannt. Ich würde es für mich so formulieren, dass die medial geschürte Angst dazu geführt hat, dass das Vernünftigsein sich zu einer neuen Religion entwickelt hat. Mit Fakten und gesundem Menschenverstand hat das schon lange nichts mehr zu tun und ebenso wie in der Vergangenheit um die anderen Religionen, wird auch hier in allen nur denkbaren Diskussionsforen Krieg geführt. Schlagt den Ketzer ans Kreuz und verbrennt die Hexe!

Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, Stellung zu beziehen. Ich werde nicht schweigen. Stattdessen werde ich hier und auf Facebook interessante Artikel und Beiträge posten, die abweichende Meinungen vertreten. Es möge sich auf ihrer Basis bitte jeder seine eigene Meinung bilden. Und meine lasse ich mir nicht nehmen. Jehova!