DHL macht mich sprachlos

DHL hat sein einiger Zeit ein (ganz nettes) Geschäftskundenportal. Dort kann man Versandaufkleber bestellen, Sendungen ausführlicher verfolgen als auf der normalen Seite und Rechnungen ausdrucken.

Seit einiger Zeit versendet DHL an seine Geschäftskunden keinen Papierrechnungen mehr. Das ist für mich in Ordnung, weil es Kosten spart und es heutzutage ohnehin Quatsch ist, Informationen auf Papier von A nach B zu transportieren. Also habe ich mir in den vergangenen Monaten immer brav meine Rechnungen ausgedruckt – der Steuerberater arbeitet halt noch nicht papierlos.

Als ich heute meine Rechnungen ausdrucken wollte war das PDF geschützt und der Acrobat Reader verlangt ein Passwort von mir.

AAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!!!!!!

Ich trinke jetzt erstmal Kamillentee mit Baldrian, bevor ich mir die zwei Stunden Zeit nehme und mit der Hotline telefoniere.

Nachtrag

Der Erstkontakt mit der Hotline dauerte „nur“ eine knappe Viertelstunde, davon 13 Minuten Warteschlange. Man ist sich wohl des Problems bewusst und arbeitet nach eigener Aussage „mit Hochdruck“ daran. Mein Vorschlag, parallel dazu den verantwortlichen Entwickler an den Füßen zuerst aufzuhängen und auszupeitschen wurde vermerkt.

Ansonsten beinhaltete der Vorschlag für einen Workaround das Wort „Screenshot“. Das spontane „DAS IST JETZT WOHL NICHT IHR ERNST!“, das dabei war, aus mir herauszubrechen, konnte ich leider nicht mehr zurückhalten.

Die Callcenter-Drohne hat zumindest meine Kontaktdaten aufgenommen und versprochen, man werde sich melden, sobald das Problem behoben sei. Langsam verschwindet auch das dringende Bedürfnis wieder, meinen Kopf gegen die Tischplatte zu hämmern …

Nachtrag 2

Gottseidank gibt es Online-Tools, die mit der Drucksperre einer PDF Datei kurzen Prozess machen. Problem erstmal gelöst, aber die Erinnerung daran, wie sehr ich meinen Kopf gegen die Wand dreschen wollte bleibt …